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Zürich. (PM) An der heutigen Saison-Medienkonferenz von Swiss Ice Hockey äusserte sich der Verwaltungsrat sowie die Geschäftsleitung von Swiss Ice Hockey zur anstehenden Saison...

Zürich. (PM) An der heutigen Saison-Medienkonferenz von Swiss Ice Hockey äusserte sich der Verwaltungsrat sowie die Geschäftsleitung von Swiss Ice Hockey zur anstehenden Saison 2012/2013. Im Zentrum der Ausführungen standen der Spielbetrieb der National League und der Nationalmannschafen, das Nationale Ausbildungszentrum in Winterthur sowie der Swiss Ice Hockey Day vom 4. November 2012. Im Rahmen der Medienkonferenz verabschiedete sich Philippe Gaydoul nach gut drei Jahren von den Medienschaffenden als Präsident der Swiss Ice Hockey Federation.

Mit der in vierzehn Tagen beginnenden Saison 2012/2013 geht Swiss Ice Hockey ins 105. Jahr seiner Geschichte. Nach dem auf National League Seite turbulent verlaufenen Sommer 2012 und der erfolgreichen Rettung der Kloten Flyers informierte abtretende Verwaltungsratspräsident Philippe Gaydoul im Rahmen der Saison-Medienkonferenz über die umgesetzten und anstehenden strategischen Aufgaben, CEO Matthias Berner informierte die Medienschaffenden über den abgeschlossenen Prozess der Restrukturierung und über die Jahresrechnung, derweil Ueli Schwarz und Mark Wirz Neuerungen und Projekte aus den Abteilungen Leistungssport und Nachwuchs- und Amateursport vorstellten.

Update des Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat von Swiss Ice Hockey hatte in den vergangenen zwölf Monaten drei strategische Themen intensiv vorangetrieben und umgesetzt: Die Restrukturierung wurde von der Theorie erfolgreich in die Praxis überführt, die Planungsarbeiten des Nationalen Ausbildungszentrums stehen kurz vor Abschluss und die Verträge mit den kommerziell wichtigsten Partnern PostFinance, Cinetrade und SRG konnten alle bis 2017 verlängert werden. Der Verwaltungsrat kann auf ein erfolgreiches, erstes Jahr der restrukturierten Swiss Ice Hockey Federation zurückblicken. Die Kernaufgaben – die Planungssicherheit für die Clubs und die Swiss Ice Hockey Federation zu sichern – wurden vom Verwaltungsrat zur Befriedigung aller Beteiligten erfüllt.

Geschäftsbericht Saison 2011/2012

Matthias Berner, CEO Swiss Ice Hockey, informierte neben dem Restrukturierungsprozess über die Jahresrechnung der vergangenen Saison 2011/2012. Im ersten konsolidierten Geschäftsjahr mit vollzogener Neustrukturierung wurden CHF 30,4 Mio. umgesetzt und dabei ein Jahresgewinn von TCHF 46 erwirtschaftet. Das Eigenkapital beträgt per 31. Mai 2012 CHF 1,6 Mio.. Per Ende Geschäftsjahr verfügte Swiss Ice Hockey über liquide Mittel von CHF 5,9 Mio. und damit 61% der Bilanzsumme von CHF 9,6 Mio.. Swiss Ice Hockey erstellt ihre Jahresrechnung nach den Vorgaben von Swiss GAAP FER und Swiss Sport GAAP, d. h. nach dem ‚true & fair-Prinzip‘. Der Geschäftsbericht 2011/2012 wurde per 27. August 2012 auf www.swiss-icehockey.ch publiziert. Die Jahresrechnung 2011/2012 wird der Generalversammlung am 18. September 2012 detailliert präsentiert und zur Genehmigung vorgelegt.

Nationales Ausbildungszentrum: WinCity nimmt Konturen an

Mark Wirz, Direktor Nachwuchs- und Amateursport, informierte im Rahmen der Saison-Medienkonferenz  zusammen mit den Projekt-Initiatoren von BeFair über den Stand der Arbeiten des Nationalen Ausbildungszentrums Winterthur. Neu unter dem Namen ‚WinCity‘ positioniert soll mit den Bauarbeiten nach einer langen, seriösen Phase des Planens zu Beginn des kommenden Jahres begonnen werden können. Letzte Verhandlungsdetails auf der Investorenseite sowie ein formaler, behördlicher Entscheid der Stadt Winterthur sind noch hängig. Trotz leicht veränderten Rahmenbedingungen wird das Projekt nach wie vor als Vorzeigeprojekt in der Eishockeywelt gelten und die Bedürfnisse für eine moderne Ausbildungsstätte vollends erfüllen können. Swiss Ice Hockey wird weiterhin und wie stets geplant einzig als Kernmieter Teil der WinCity sein und weder an der Betriebs AG noch an der Immobilien AG beteiligt sein.

Spielbetrieb der National League und der Nationalmannschaften

Ueli Schwarz, Direktor Leistungssport von Swiss Ice Hockey, informierte über die National League sowie den Spielbetrieb der Nationalmannschaften in der anstehenden Saison. Die National League steht erneut im Zeichen der Kontinuität. Durch den Abschluss der neu verhandelten TV-Verträge konnten vor allem im Bereich Schiedsrichter grosse Fortschritte erzielt werden. Einerseits stehen den Schiedsrichtern ab der kommenden Saison Bilder der Hintertor-Kameras zur Verfügung, welche über eine integriert dargestellte Match-Uhr verfügen, andererseits sorgt eine zweite Torlinie hinter der offiziellen Torlinie für noch mehr Sicherheit in der Frage ‚Tor oder nicht Tor‘. Zudem konnte Ueli Schwarz erfreulicherweise erneut eine gesteigerte Anzahl Spiele im 4-Mann-System kommunizieren – sowohl in der National League A, in der National League B wie auch auf der Stufe Elite Junioren kann in der anstehenden Saison die Zahl der 4-Mann-System-Spiele erhöht werden. Es ist langfristig eine kontinuierliche Steigerung der finanziellen und personellen Ressourcen vorgesehen, um das Endziel – alle Spiele der National League im 4-Mann-System – zu erreichen.

Wiederum stehen 300 Spiele in der National-League-A-Qualifikation auf dem Programm, die sowohl die Sport- wie auch die Sicherheitsverantwortlichen in der ganzen Schweiz fordern werden, ehe am 2. März 2013 die Play-Off’s respektive die Play-Outs starten.

Die Nationalmannschaft plant mit und in Arosa bis 2016

Die Eishockey Nationalmannschaft bereitet sich während der offiziellen IIHF-Breaks auf die WM-Vorbereitung sowie auf die darauf folgende 2013 IIHF Weltmeisterschaft vor. Im November spielt das Team von Sean Simpson traditionell um den Deutschland Cup, ein November-Heimspiel findet nicht statt. Im Dezember steht das Heimturnier, die Arosa Challenge, auf dem Programm. Diese findet zum ersten Mal in Arosa statt und bringt die Nationalmannschaft dorthin, wo Eishockey-Kultur richtiggehend verwurzelt ist. Der Vertrag mit Arosa konnte im Vorfeld der Saison 2012/2013 erfreulicherweise um weitere drei Jahre verlängert werden. Im April stehen Heimspiele gegen Russland und Frankreich an, derweil man sich zusätzlich in den Schlussverhandlungen mit Hockey Canada über eine Neuauflage der April-Spiele mit der Kanadischen WM-Mannschaft befindet.

Respect-Kampagne 2012/2013

Die Respect-Kampagne geht bereits ins dritte Jahr des Bestehens. Die Themen wurden wiederum auf den Eishockey-Sport adaptiert. Die Kampagne sensibilisiert in den Eishockey-Stadien Spielerinnen und Spieler, Zuschauerinnen und Zuschauer auf die positiven Folgen einer ausgeprägt vorhandenen, körperlichen Fitness im Eishockey-Sport. In diesem Zusammenhang wird die Zielgruppe auch auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung sensibilisiert. Die Respect-Kampagne wird durch Cool&Clean, Swiss Olympic sowie durch die Pat Schafhauser Stiftung finanziert.

Nachwuchs- & Amateursport

Mark Wirz, Leiter Nachwuchs- und Amateursport informierte über die Tätigkeiten im Breitensport. Der ‚Swiss Ice Hockey Day‘ steht neben dem täglichen Spielbetrieb im Zentrum der Neuerungen auf der Stufe Nachwuchs/Amateure. Für die erstmalige Durchführung konnte die erfreuliche Zahl von knapp 70 Durchführungsorten kommuniziert werden. Dass nebenbei NHL-Star Mark Streit als Testimonial für die nationale Kampagne gewonnen werden konnte, lässt die Erwartung an einen erfolgreichen, ersten Swiss Ice Hockey Day steigen. Dass die stetige, unermüdliche Arbeit abseits der Öffentlichkeit Früchte trägt, zeigte die Grafik der lizenzierten Schweizer Eishockeyaner: Gegenüber dem Vorjahr konnte wiederum eine Steigerung der lizenzierten Nachwuchs- und Aktivspieler registriert werden. 26‘340 Spielerinnen und Spieler sind in der Schweiz offiziell lizenziert. Seit 2007 konnte ein Zugang von knapp 1000 Lizenzierten verzeichnet werden, was eine erfreuliche Tendenz für das Schweizer Eishockey als Gesamtes ist.

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