Bonn. (PM MagentaSport) 5:2 in Bremerhaven, nur noch 3 Punkten vom Spitzenreiter Mannheim entfernt: Die Haie jubeln weiter. Zwischendrin litten und bangten alle mit Bremerhavens Christian Wejse, der von der Kufe am Hinterkopf getroffen wurde und dabei trotz Helmschutz blutete.
Alexander Sulzer, Trainer Pinguins Bremerhaven, zum Zustand von Wejse: „Er ist okay, soweit ich weiß. Man hat das erstversorgt in der Kabine und er ist jetzt im Krankenhaus und wird dort versorgt.”
Durchschnaufen bei allen, Kölns Maxi Kammerer konnte sich über den Erfolg später auch wieder freuen: „Macht schon Spaß, wenn du da oben mitmischst. Wir wollen ganz nach oben und sind auf einem guten Weg gerade.”
Kölns Gegner am Mittwoch (live ab 19 Uhr), der EHC Red Bull München, schwebt weiter auf der Erfolgswelle. Auch in Frankfurt siegt der EHC Red Bull München souverän mit 3:0 und springt auf Platz 4. „Wir haben uns alle gefunden und spielen mit Selbstvertrauen. Wir haben viele Spiele gewonnen und das gibt Rückenwind”, erklärt Maximilian Kastner die Serie der Münchner. Frankfurt hingegen muss die 4. Niederlage in Folge hinnehmen. „Wir hatten das ganze Spiel nichts zu melden”, lautet die ernüchternde Analyse von Daniel Wirt.
Schützenfest für den Tabellenführer! Die Adler Mannheim siegen mit 7:0 gegen Augsburg und feiern damit den 7. Sieg aus den letzten 8 Spielen – wieder ohne Gegentor. Tom Kühnhackl verrät das Erfolgsgeheimnis: „Wir treten über 60 Minuten als 6-Mann-Einheit auf und treffen von hinten bis vorne gute Entscheidungen mit der Scheibe. Wenn wir einen Safe brauchen, sind die Goalies überragend für uns.” Für Augsburg ist es die 4. Niederlage aus den vergangen 5 Partien, in den sie 29 Gegentore hinnehmen mussten. “Wir müssen irgendwann mal wieder anfangen, erfolgreich Eishockey zu spielen. Die Fans tun mir auch leid. Zurzeit finden wir gar nicht in die Spur. Es muss sich etwas ändern”, attestiert Augsburgs Maximilian Renner.
Ingolstadt beendet das kurze Tief, mit Niederlagen gegen Frölunda in der CHL (1:3) und in München (0:2), und bleibt als Zweiter auf zwei Punkte an Mannheim dran. Es sind die Tage des Leon Hüttl, der erst seinen Vertrag bis 2028 verlängert und nun 3 Assists gegen Schwenningen liefert und damit großen Anteil am 5:2-Sieg hat. „Ich fühle mich einfach pudelwohl. Ich fühle mich einfach übertrieben wohl hier und hab einfach Bock auf Ingolstadt“, freut sich Hüttl.
Zum 2. Advent ist die Welt wieder in Ordnung bei den Eisbären Berlin, nach einem 5:1 gegen die Dresdner Eislöwen. Yannick Veilleux, dem ein Doppelpack für die Gastgeber gelang, Wir haben uns vor dem Wochenende gesagt, dass wir keines dieser Spiele (Nürnberg und Dresden, d. Red.) abgeben können. Wir haben einen Weg gefunden, die Dinge zu vereinfachen.“ Aufseiten der Dresdner ist es ein verpatztes Spiel für Neu-Trainer Gerry Fleming. Der Coach moniert zu viele „Unforced Errors“.
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum 26. Spieltag der PENNY DEL präsentiert von MagentaSport.
Weiter geht es mit dem 27. Spieltag am Mittwoch ab 19.00 Uhr mit dem Topduell zwischen dem EHC Red Bull München und den Kölner Haien.
Pinguins Bremerhaven – Kölner Haie 2:5
Bremerhaven verliert allmählich den Anschluss zu den TOP-6. Nach der Niederlage gegen Köln sind es schon 4 Punkte. Es ist die 5. Niederlage aus den letzten 7 DEL-Spielen. Köln dagegen ist im Flow und feiert den 6. Sieg in Folge.
Schockmoment um Bremerhavens Christian Wejse, der unglücklich mit dem Schlittschuh seines Gegners am Hals getroffen wird. Glücklicherweise kann er selbst in die Kabine laufen, hinterlässt aber eine große Blutlache am Eis. Das Spiel wird unterbrochen.
Alexander Sulzer, Trainer Pinguins Bremerhaven über den Zustand von Christian Wejse: “Er ist okay soweit ich weiß. Man hat das erstversorgt in der Kabine und er ist jetzt im Krankenhaus und wird dort versorgt.” Zum Spiel: “Es war die äußerst hohe Effizienz der Kölner. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Ich finde, dass wir sehr strukturiert gespielt haben, wir waren zweikampfstark. Der Kölner Torwart war ausgezeichnet und wir haben die Chancen nicht nutzen können zum richtigen Zeitpunkt.”
Maximilian Kammerer, Kölner Haie: „Wir spielen zurzeit extrem gut als Mannschaft, vor allem auswärts. Wir spielen einfach, bringen die Scheiben tief, machen gerade die Kleinigkeiten extrem gut. Die Überzahl funktioniert gerade und wir haben einen extrem guten Torwart. Wir haben gerade einen Lauf und ich hoffe, dass es so weitergeht.”
Über seinen 300. DEL-Punkt: “Ich wusste es selbst gar nicht. Freut mich natürlich. Aber die 3 Punkte waren extrem wichtig. Macht schon Spaß, wenn du da oben mitmischst. Wir wollen ganz nach oben und sind auf einem guten Weg gerade.”
Adler Mannheim – Augsburger Panther 7:0
Mannheim feiert den nächsten Heimsieg und den 7. Erfolg in den vergangenen 8 Partien. Für Augsburg ist es die nächste Klatsche und die 4. Pleite aus den letzten 5 Partien.
Tom Kühnhackl, Adler Mannheim: “Wir haben von Anfang an ein gutes Spiel gemacht. Wir treten über 60 Minuten als 6-Mann-Einheit auf und treffen von hinten bis vorne gute Entscheidungen mit der Scheibe. Wenn wir einen Safe brauchen, sind die Goalies überragend für uns.”
Maximilian Renner, Augsburger Panther Im 1. Drittel haben wir mal Panther-Eishockey gespielt. Du bist zwar 2:0 hinten, aber ich fand nicht, dass wir schlecht waren. Dann geben wir es einfach wieder her, ohne Gegenwehr. Unsere Unterzahl kann man auch als Faktor nehmen. 7:0, das tut einfach nur weh. Wir müssen irgendwann mal wieder anfangen erfolgreich Eishockey zu spielen. Die Fans tun mir auch leid. Wir haben es ja schon gezeigt, dass wir es können. Zurzeit finden wir gar nicht in die Spur. Es muss sich etwas ändern.”
Eisbären Berlin – Dresdner Eislöwen 5:1

Diesmal bekommt Gerry Fleming, der neue Trainer der Dresdner Eislöwen, das Alltagsgesicht der Eislöwen zu sehen. Mit einem Doppelschlag im 2. Drittel zogen die Eisbären auf 4:1 davon. Yannick Veilleux machte früh im Schlussdrittel seinen Doppelpack perfekt. Für die Eisbären ist es der 2. Sieg in Folge mit 5 Toren, nach dem 5:3 gegen Nürnberg am Freitag. Ergibt in der Tabelle Platz 6. Die Eislöwen bleiben am Tabellenende.
Yannick Veilleux, Berliner Doppelpacker: „Ich bin sehr zufrieden mit der Performance. Wir haben uns vor dem Wochenende gesagt, dass wir keines dieser Spiele abgeben können. Genauso ist es gekommen. Wir haben einen Weg gefunden, die Dinge zu vereinfachen und die beiden Siege (gegen Nürnberg und Dresden) zu holen.“
Gerry Fleming, Neu-Trainer Dresden: „Am Ende des Tages haben wir ihnen diese Tore geschenkt. Unforced Errors, das müssen wir verbessern. Das ist auch etwas, worüber wir gesprochen haben. Vor dem Spiel wussten wir, dass sie hart rauskommen werden. Das müssen wir einfach verbessern.“
Iserlohn Roosters – Straubing Tigers 4:0
Was ist mit den Tigers los? Nach nur 3 Niederlagen aus den ersten 19 DEL-Spielen diese Saison gab es jetzt die 6. (!) aus den vergangenen 7 Spielen – und das zweite 0:4 am Stück. Diesmal jedoch bei Abstiegskandidat Iserlohn. Christian Thomas glänzte per Doppelpack in einem Spiel, in dem Iserlohn mit einem Doppelschlag kurz vor Ende des 2. Drittels alles klar machte. Die Roosters setzen sich mit dem Sieg auf 7 Punkte von Dresden am Tabellenende ab. Straubing fällt auf Rang 5 zurück.
Alle Tore und Stimmen zum Spiel
Löwen Frankfurt – EHC Red Bull München 0:5
Frankfurt muss die 4. Niederlage in Folge hinnehmen. München feiert den 7. Sieg aus den vergangenen 8 Spielen und klettert damit auf Platz 4 in der Tabelle.
Daniel Wirt, Löwen Frankfurt: “Wir hatten das ganze Spiel nichts zu melden. Wir haben den Start verschlafen, 2 Strafzeiten gezogen und dann haben die direkt ein Tor geschossen. Wir sind die ganze Zeit nur hinterhergelaufen, anstatt selbst mit der Scheibe zu spielen, kaum Torgefahr gehabt und so läufst du das ganze Spiel hinterher.”
Maximilian Kastner, EHC Red Bull München: “Wir haben sehr gut gespielt und wollten über 60 Minuten unseren Stempel draufdrücken. Das haben wir gemacht. Wir machen gerade auch die Kleinigkeiten richtig, paar Pucks fallen auch für uns. Dann nehmen wir das natürlich mit. Wir haben uns alle gefunden und spielen mit Selbstvertrauen. Wir haben viele Spiele gewonnen und das gibt Rückenwind.”
Nürnberg Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg 4:2

Foto: © ISPFD
Nach 12 Gegentoren und 2 Niederlagen zuletzt, feiert Nürnberg einen 4:2-Heimsieg gegen Wolfsburg. Die Grizzlys hingegen kassieren die 3. Niederlage aus den letzten 4 Spielen.
Samuel Dove-McFalls, Nürnberg Ice Tigers: “In den letzten Wochen war unsere Leistung eigentlich ganz gut. Wir haben aber nicht immer die Punkte geholt. Mit 4 Reihen macht es das viel einfacher für uns aggressiver zu spielen, unsere Vorchecks zu setzen. Das ist einfach unser bread and butter.”
ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings 5:2
Letztendlich war es doch ein souveräner Sieg der Ingolstädter, die aber erst im Schlussdrittel davonzogen, maßgeblich durch den Doppelpack von Myles Powell. Leon Hüttl glänzte mit drei Assists. Damit beendet der ERC das kurze Tief, mit Niederlagen gegen Frölunda in der CHL (1:3) und in München (0:2) und bleibt als Zweiter auf zwei Punkte an Mannheim dran. Schwenningen übernimmt Rang 8.
Leon Hüttl, drei Assists für Ingolstadt, zu seiner Vertragsverlängerung bis 2028: „Ich fühle mich einfach pudelwohl. Ich fühle mich einfach übertrieben wohl hier und hab einfach Bock auf Ingolstadt.“
…zum Spiel: „Es war auf jeden Fall kein leichtes Spiel. Es stand bis zum Ende 2:2. Dann haben wir das Tor gemacht und das hat uns natürlich den Schub gegeben. Aber das kommt nur dadurch, dass wir das nächste Tor machen.“
Mirko Höfflin, Spieler Schwenningen: „Im Großen und Ganzen ist Ingolstadt eine gute Mannschaft. Die sind heiß im Moment. Wir haben meiner Meinung nach hier ein gutes Spiel abgeliefert. Am Ende haben wir zu wenig Tore. Die letzten paar Minuten müssen wir nochmal komplett drücken, sind dann in Unterzahl und dann wird’s extrem schwer. Eigentlich können wir uns außer der Chancenverwertung nicht viel vorwerfen.“
Eishockey live bei MagentaSport
PENNY DEL, 27. Spieltag
Mittwoch, 10.12.2025
Ab 19.00 Uhr: EHC Red Bull München – Kölner Haie
Freitag, 12.12.2025
ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr im Einzelspiel: Augsburger Panther – ERC Ingolstadt, Grizzlys Wolfsburg – Pinguins Bremerhaven, Iserlohn Roosters – Dresdner Eislöwen, Nürnberg Ice Tigers – Löwen Frankfurt, Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim, Straubing Tigers – Eisbären Berlin
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