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Stuttgart. (PM Rebels) Mit einem schwer erkämpften 3:2-Erfog nach Penaltyschiessen gegen den EHC Zweibrücken konnten die Stuttgart Rebels am gestrigen Freitag im ersten Heimspiel... Stuttgart: Energieleistung bringt erste zwei Punkte

© T. Rehfeld

Stuttgart. (PM Rebels) Mit einem schwer erkämpften 3:2-Erfog nach Penaltyschiessen gegen den EHC Zweibrücken konnten die Stuttgart Rebels am gestrigen Freitag im ersten Heimspiel der Punkterunde der Regionalliga Südwest die ersten beiden Zähler auf der Habenseite verbuchen.

Trotz der Konkurrenz des VfB-Heimspiels, des Cannstatter Volksfestes und der Weltmeisterschaft der Kunstturner fanden immerhin 371 Zuschauer den Weg in die Stuttgarter Eiswelt, so viele wie seit einigen Jahren nicht mehr bei einem Saisoneröffnungsspiel. Und sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, zeigten beide Teams doch eine zwar spielerisch ausbaufähige, an Spannung und Einsatz jedoch sehr ansprechende Partie. Die mit kleinem Kader angereisten Hornets aus Zweibrücken stellten bereits von Beginn an klar, dass nichts anderes als ein Sieg in Stuttgart das Ziel ihrer Reise war. Mit dem Selbstbewusstsein eines letztjährigen Finalisten hielt man zwar das Tempo überschaubar, mit gutem Spielaufbau und genauem Passspiel brachte man das Gehäuse von Rebelsgoalie Jannis Ersel immer wieder in Bedrängnis. Die Angriffsbemühungen der Vogler-Schützlinge blieben indes oftmals Stückwerk. Man tat sich schwer, eigene Tormöglichkeiten zu kreieren. Der torlose Spielstand zur ersten Pause war dann auch eher schmeichelhaft für die Gastgeber.

Zielstrebiger kamen die Rebellen zum zweiten Durchgang aus Eis. Unmittelbar nachdem ein Tor nicht anerkannt wurde, da es mit dem Schlittschuh erzielt worden war, brachte Kapitän Tim Becker seine Farben in der 24. Spielminute in Führung. Die kurzzeitige Verunsicherung auf Seiten der Gäste vermochten die Rebels allerdings nicht auszunutzen, um einen weiteren Treffer nachzulegen. Ab der zweiten Hälfte des Spielabschnitts verlagerte sich das Spielgeschehen wieder vermehrt in Richtung Rebelsgehäuse, der Ausgleichstreffer durch Christian Werth in der 35. Minute war somit nicht überraschend. Mit ihrem schönsten Angriff konterten die Rebellen jedoch postwendend und gingen so durch Fabio Laule mit einer knappen Führung ins letzte Drittel.

Früh gelang den Gästen der Ausgleichstreffer, Christian Werth (43.) war erneut erfolgreich. In einer hart umkämpften Schlussphase gelang es keiner der beiden Mannschaften mehr, den entscheidenden Treffer zu setzen und somit musste im Shootout der Gewinner des Zusatzpunktes ermittelt werden. Nachdem die ersten drei Versuche auf beiden Seiten allesamt von den beiden starken Goalies entschärft werden konnten, trat auf Zweibrücker Seite der zweifache Torschütze Werth an, verlor die Scheibe jedoch beim Versuch, Jannis Ersel zu verladen. Neuzugang Morgan Reiner mit seinem ersten Treffer für die Rebels sorgte schließlich für den Schlusspunkt und die beiden ersten Zähler der Saison.

Weiter geht es für die Stuttgart Rebels am kommenden Sonntag mit dem Gastspiel beim Meister der beiden vergangenen Jahre, dem Lokalrivalen aus Bietigheim-Bissingen.

Stuttgart Rebels – EHC Zweibrücken
3:2 n.P. (0:0; 2:1; 0:1; 1:0)

1:0 (23:35) Becker (Willer/Deuring)
1:1 (34:46) Werth (Trenholm/Dörr)
2:1 (36:20) Laule (Deuring/Willer)
2:2 (42:07) Werth (Bauscher/Zvonik)
3:2 (60:00) Reiner PEN

Strafen 10 / 6+10
Zuschauer: 371


Stuttgart Rebels – EHC Zweibrücken 3:2 n.P. (0:0/2:1/0:1/1:0)

Hornets verlieren, nach tollem Kampf und guten Chancen, unglücklich im Penaltyschiessen

Zweibrücken. (PM EHC) Mit nur 11 Feldspielern und einem Torwart machten sich die Hornets am Freitag auf den Weg nach Stuttgart. Die Stuttgarter hatten 17 Feldspieler und zwei Torhüter auf dem Spielberichtsbogen.

30 Fans aus Zweibrücken begleiteten ihre Mannschaft in die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg.
Hornets Trainer Terry Trenholm stellte seine Reihen wie folgt: Marco Trenholm, Dan Radke, und Maximilian Dörr bildeten die erste Angriffsreihe, Christian Werth, Dustin Bauscher und Robin Spenler bildeten die zweite Angriffsreihe. Felix Stokowski gemeinsam mit Tim Essig und Vladimir Zvonik mit Stephen Brüstle bildeten die Verteidigungsreihen. Moritz Linnebacher kam in seinem zweiten Spiel in dieser Saison ebenfalls reichlich zum Einsatz.

Die Gäste verzeichneten im ersten Drittel die klareren Chancen. Stuttgart hingegen hatte mehr Puck Besitz. Zwischen der 7. und 11. Spielminute boten sich den Hornets zwei Überzahlsituationen, die beide ungenutzt blieben. Man erspielte sich gute Chancen, die ein hervorragend aufgelegter Jannis Ersel im Tor der Gäste zunichtemachte.
Somit stand es nach dem ersten Drittel 0:0.

Nach vier gespielten Minuten im zweiten Abschnitt, spielte Marco Trenholm auf den freigelaufenen Dan Radke, der frei vor dem Stuttgarter Schlussmann auftauchte, den Puck aber nicht im Tor unterbringen konnte.
Im Gegenzug, leichter Puck Verlust der Zweibrücker Hintermannschaft, Deuring passt vor das Tor und Tim Becker vollstreckt eiskalt zum 1:0 für Hausherren. Auch nach diesem Treffer bestimmten die Hornets das Geschehen. Toller Konter eingeleitet von Robin Spenler, der passt auf Dustin Bauscher, doch erneut ist der Rebels Keeper nicht zu überwinden. In der 35. Spielminute dann der verdiente Ausgleich. Christian Werth nutzt die Vorlagen von Marco Trenholm und Maximilian Dörr eiskalt zum 1:1 Ausgleich.
Jetzt kamen die Rebels stärker auf und erzielten knapp zwei Minuten nach dem Ausgleich die erneute Führung. Gleich zwei Stuttgarter Spieler tauchten frei vor Steven Teucke im Kasten der Hornets auf und es stand 2:1. Torschütze war Fabio Laule. Jetzt drückten die Rebels auf den nächsten Treffer, fanden aber in Steven Teucke, im Tor der Hornets, ihren Meister.

Beim Stand von 2:1 wurden die Seiten gewechselt. Felix Stokowski handelte sich noch eine 2 plus 10 Minutenstrafe ein.

Das Schlussdrittel war keine drei Minuten alt und den Hornets gelang erneut der Ausgleich. Dustin Bauscher und Vladimir Zvonik bedienten Christian Werth der erneut Janis Ersel überwinden konnte. Somit stand es nach 43 gespielten Minuten 2:2.
Beide Mannschaften hatten noch Möglichkeiten, in jeweiliger Überzahlsituation, den entscheidenden Treffer zu erzielen, doch beide Torhüter waren nicht mehr zu überwinden.

Somit endete, die sehr fair geführte Partie nach 60 Minuten mit 2:2. Die Entscheidung musste also im Penaltyschiessen herbeigeführt werden.
Erneut zeigten sich beide Torhüter unüberwindbar. Auf Hornets Seite scheiterten Vladimir Zvonik, Dan Radke und Christian Werth mit ihren Versuchen. Nach drei Schützen wurde die Rheinfolge geändert. Stephen Brüstle lief für die Hornets an aber konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Morgan Reiner konnte Steven Teucke mit einem satten Schuss in den Winkel überwinden und damit sicherte damit seinem Team den Extra Punkt.

Somit endete die Partie mit 3:2 für die Stuttgart Rebels. Trotzdem war man auf Seiten der Hornets nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Penaltyschießen ist immer etwas Glückssache. Mit einem Punkt bei den Rebels kann man durchaus zufrieden sein, auch wenn die Hornets die klareren Möglichkeiten hatten.

Das Spiel im Überblick:

EC Stuttgart – EHC Zweibrücken 3:2 n.P. (0:0 / 2:1 / 0:1 / 1:0)

Stuttgarter EC: T: Ersel, Flemming – V: Groß, Wied, Reiss, Borchert, Richter, Willer, Sanwald – S: Stehle, Laule, Matic, Abert, Reiner, Mauch, Govig, Deuring, Becker, Hudak

EHC Zweibrücken: T: Teucke, – V: Stokowski, Essig, Brüstle, Linnebacher, Zvonik, – S: Radke, Trenholm M., Dörr, Spenler, Werth, Bauscher

1:0 Tim Becker (Willer, Deuring)), 1:1 Christian Werth (Trenholm M./ Dörr), 2:1 Fabio Laule (Deuring/Willer), 2:2 Christian Werth (Bauscher/Zvonik), 3:2 Morgan Reiner (Penalty)

Penalty:
Deuring vergibt 0:0
Zvonik vergibt 0:0
Mauch vergibt 0:0
Radke vergibt 0:0
Abert vergibt 0:0
Werth vergibt 0:0
Brüstle vergibt 0:0
Reiner trifft 1:0

Strafen: Stuttgart: 10 Zweibrücken: 16

Zuschauer: 371

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