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Straubinger „kämpfen um unser Leben“, Aubin „weiß, dass wir mehr drauf haben“ , Adler glücklich im Halbfinale, Sulzers Liebesbekenntnis, Regan watscht Münchens Coach ab

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Henrik Haukeland und Alex Green von den Straubing Tigers feiern den Sieg n © Bruno Dietrich / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) Der Pulverturm steht Kopf, der Meister muss bluten: Die Straubing Tigers verkürzen durch einen Overtime-Winner von Elis Hede die Viertelfinal-Serie gegen die Eisbären Berlin.

Durch das 2:1 in der Verlängerung steht es nur noch 2:3 in der Serie. „Ich kriege Gänsehaut. Sie sind der 6. Mann am Eis“, schwärmt Matchwinner Hede von den Fans, während Straubings Trainer Craig Woodcroft mit heiserer Stimme ergänzt: „Unser Team hat große Widerstandsfähigkeit und Gelassenheit bewiesen. Wir haben um unser Leben gekämpft.“ Berlins Trainer Serge Aubin vermisst hingegen „das Momentum“ und „weiß, dass wir mehr drauf haben“– auch, weil die Eisbären ab dem 2. Drittel „in den Verwaltungsmodus“ geraten, wie MagentaSport-Experte Constantin Braun feststellt: „Straubing kam brutal aus der Kabine raus – und im 3. Drittel auch. Man hat die Chancen gesehen, es hätte schon früher entschieden werden können.“ Die Eisbären haben vor dennoch einen weiteren Matchpuck – am Karsamstag, ab 16.15 Uhr live bei MagentaSport.

Den hat sich der EHC Red Bull München nach einem 6:3 gegen den ERC Ingolstadt ebenfalls erarbeitet. Ingolstadts Leon Hüttl gibt somit die Richtung für Spiel 6 vor: „Es ist Do or Die. Wir müssen das Spiel zu Hause gewinnen, wir sind heimstark und wir wollen denen zeigen, dass es unser Zuhause ist.“

Thema des Playoff-Duells blieb weiter der schwere Check des Münchners Fabio Wagner (14 Spiele Sperre) an Ingolstadts Edwin Tropman, mit einem Gehirnschädel-Trauma immerhin wieder aus dem Krankenhaus entlassen – das sagt ERC-Sportdirektor Tim Regan und legt gegen Münchens Trainer Oliver David nach: „Das Zeichen, das wir im Überzahlspiel bei einem geklärten Spielstand gesetzt haben, war, dass wir unsere nominell 4. Reihe auf das Eis geschickt haben. Alte Regel, im Eishockey ist es ein Zeichen an den Gegner, dass das Spiel gelaufen ist, wir wollen nicht das Ergebnis hochschrauben. Der Trainer von München hat es entweder nicht kapiert oder wollte es nicht kapieren.“ Regan unterstreicht: „Das ist unser Produkt und das darf nicht passieren.“ Am Karsamstag geht´s beim Stand von 3:2 für München weiter: ab 13.45 Uhr live bei MagentaSport.

Eine endgültige Entscheidung fällt dann doch noch in Spiel 5: Die Adler Mannheim setzen sich mit 4:3 gegen die Fischtown Pinguins durch und entschieden die Viertelfinal-Serie für sich. Dennoch ist Fischtown-Trainer Alexander Sulzer stolz und geht sogar noch weiter: „Ich liebe diese Mannschaft, Die kommen jeden Tag, die arbeiten hart, wollen besser werden – mehr kann ich nicht verlangen.“

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen und Clips vom DEL-Freitag präsentiert von MagentaSport.

Am Samstag geht es weiter mit Spiel 6 zwischen Ingolstadt und München ab 13.45 Uhr sowie Berlin gegen Straubing ab 16.15 Uhr – alles live bei MagentaSport.

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 2:1 (OT) (Serie: 2:3)

Der Pulverturm steht Kopf, Straubing erzwingt durch einen Overtime-Winner Spiel 6. Den Rückstand durch Eric Mik gleicht Wade Allison aus. Dann wird Elis Hede in der Verlängerung zum Matchwinner.

Ekstase pur am Pulverturm in Straubing! Der Gamewinner von Elis Hede.


Matchwinner Elis Hede, Straubing Tigers, bekommt nach dem Interview ein Küsschen beim Gang vom Eis. Vorher ist er mit MagentaSport-Experte Constantin Braun im Studio und schwärmt von der Atmosphäre: „Ich kriege Gänsehaut. Sie sind der 6. Mann am Eis. Die unterstützen uns so viel. Wir sind alle dankbar in der Kabine.“
Braun analysiert: „Berlin ist irgendwie ab dem 2. Drittel in den Verwaltungsmodus gekommen. Straubing kam brutal aus der Kabine raus – und im 3. Drittel auch. Man hat die Chancen gesehen, es hätte schon früher entschieden werden können.“

Serge Aubin, Trainer Eisbären Berlin: „Ic hatte nicht den Eindruck, dass wir das Momentum auf unserer Seite hatten. Die Jungs haben hart gekämpft, daran besteht kein Zweifel. Aber ich weiß, dass wir mehr draufhaben.“

Craig Woodcroft, Trainer Straubing Tigers, sagt mit heiserer Stimme: „Unser Team hat große Widerstandsfähigkeit und Gelassenheit bewiesen. Wir haben um unser Leben gekämpft, und die Jungs haben einen tollen Job gemacht: Sie haben sich an den Spielplan gehalten, waren ruhig und aggressiv.“

EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt 6:3 (Serie: 3:2)

Weniger Hiebe, aber erneut wieder Tore satt im Playoff-Duell zwischen München und Ingolstadt. Die Gäste können zum 2:2 und zum 3:3 ausgleichen, doch dann erzielt Tobi Rieder kurz vor Ende des Mittelabschnitts das 4:3. Im letzten Drittel schraubt München das Ergebnis in die Höhe und kann damit am Samstag in Ingolstadt das Halbfinale klarmachen.

Ingolstädter Kritik an Münchens Trainer Oliver David nach Fabio Wagners schwerem Check: „Das ist unser Produkt und das darf nicht passieren“

Spiel 4 im Playoff-Viertelfinale wurde überschattet von einem schweren Check von Münchens Fabio Wagner an Ingolstadts Edwin Tropman. Der Ingolstädter musste für Untersuchungen ins Krankenhaus, Wagner wurde für 14 Spiele gesperrt. Die Verantwortlichen der Klubs und MagentaSport-Experte Patrick Ehelechner äußern sich zum Vorfall, zum Gesundheitszustand Tropmans und zu Wagners Sperre.

Ingolstadts Daniel Pietta äußert sich nach dem 1. Drittel vielsagend: „Von unserer Seite war es immer okay. Ich werde mich nach der Serie irgendwann mal dazu äußern, was da alles ablief. Aber jetzt konzentrieren wir uns auf unser Spiel.“

Morgan Ellis vom ERC Ingolstadt und Patrick Hager vom EHC Red Bull München – © Marco Leipold / City-Press

Christian Winkler, Managing Director Sports beim EHC Red Bull München: „Das Allerwichtigste ist, dass es Edwin Tropman hoffentlich bald wieder besser geht. Ich habe gehört, es geht ihm schon besser und das ist das Allerwichtigste – bei allem, was außenrum geschrieben und hineininterpretiert wird.“
Winkler über die Höhe des Strafmaßes für Fabio Wagner: „Was will man jetzt in dieser Situation von gerechtfertigt und nicht gerechtfertigt sprechen? Das ist die Entscheidung der Liga. Das sind Leute, die sich damit befassen. Und das ist zu akzeptieren.“
Winkler verrät, dass es ein Gespräch zwischen ihm und Ingolstadts Sportdirektor Tim Regan gab: „Der Fabio hat gestern mit dem Edwin (Tropman, Anm. d. Red.) telefoniert. Ich habe auch in der früh gleich Tim Regan (Ingolstadts Sportdirektor, Anm. d. Red.) geschrieben, dass es mir sehr wichtig ist, dass es Edwin hoffentlich besser geht – und dass, wenn er Zeit findet und wenn er den Kopf dafür hat, mich kurz kontaktiert. Das hat er getan. Das Gespräch war auf Augenhöhe und absolut in Ordnung.“

Ingolstadts Sportdirektor Tim Regan gibt ein Update zum verletzten Edwin Tropman: „Es geht aufwärts mit Edwin. Er wird aus dem Krankenhaus entlassen. Bei den Folgen müssen wir natürlich schauen, wie es ihm geht und wie der Verheilung verläuft. Aber er wird auf alle Fälle Zeit brauchen nach dieser Aktion. Das ist ein Gehirnschädeltrauma. Die Frage ist, wie es sich entwickelt mit seiner Gesundheit.“

Regan lässt Kritik an Münchens Trainer Oliver David durchblicken: „Ich muss mal sagen, dass wir uns im 4. Spiel nichts zu Schulden kommen lassen haben. Wir waren diszipliniert. Das Zeichen, das wir im Überzahlspiel bei einem geklärten Spielstand gesetzt haben, war, dass wir unsere nominell 4. Reihe auf das Eis geschickt haben. Alte Regel, im Eishockey ist es ein Zeichen an den Gegner, dass das Spiel gelaufen ist, wir wollen nicht das Ergebnis hochschrauben. Der Trainer von München hat es entweder nicht kapiert oder wollte es nicht kapieren. Es ist mit den Strafen weitergegangen.“

Regan sieht die Trainer in solchen Situationen in der Verantwortung: „Zu 1000 Prozent. Ich weiß, wie das bei uns im Klub ist. Wir sind stolz auf unseren Trainerstab, weil wir genau wissen, er hat eine Verantwortung. Es stimmt, dass der Trainer nicht auf dem Eis ist. Aber er hat die 100-prozentige Verantwortung für die Spieler und die Disziplin. Aber auch die Liga: Das ist unser Produkt und das darf nicht passieren.“


Adler Mannheim – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:3 (Serie: 4:1)<7h3>

Die Adler machen das Halbfinale klar – und beweisen dabei Charakter. Nach 0:2- und 2:3-Rückstand kommen die Mannheimer zurück. Leon Gawanke erzielt 5 Minuten vor Schluss die 1. Führung des Spiels für die Adler – und entscheidet damit auch die Serie. Mannheim steht im Halbfinale.

Marc Michaelis, Adler Mannheim: „Die Serie hat Spaß gemacht. Wir haben einige gute Spiele gezeigt und sind glücklich, dass wir es über 5 Spiele geschafft haben.“

Alexander Sulzer, Trainer Fischtown Pinguins, zieht ein Saisonfazit: „Wir hatten viel Gegenwind mit Verletzungen, die Extrabelastung mit der Champions Hockey League. Das haben die Jungs ganz fantastisch gemacht, haben sich super durchgebissen in jeder Situation. (…) Auf die ganze Saison gesehen bin ich happy und zufrieden. Ich liebe diese Mannschaft, bin stolz auf die Mannschaft. Die kommen jeden Tag, die arbeiten hart, wollen besser werden – mehr kann ich nicht verlangen.“

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL | Playoff-Viertelfinals – Runde 6

Samstag, 04.04.2026
ab 13.45 Uhr: ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München
ab 16.15 Uhr: Eisbären Berlin – Straubing Tigers

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