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Köln. (MR) Der 12. Spieltag war ein gebrauchter Tag für die Kölner Haie, bei ihnen lief so überhaupt nichts zusammen. Und obwohl Straubing nicht... Straubing Tigers bestrafen Fehlpass-Festival der Kölner Haie gnadenlos
Justin Pogge greift ins Leere – © Sportfoto-Sale (DR)

Justin Pogge greift ins Leere – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Der 12. Spieltag war ein gebrauchter Tag für die Kölner Haie, bei ihnen lief so überhaupt nichts zusammen. Und obwohl Straubing nicht die Übermannschaft ist, konnten die Tigers hier verdient 5:2 siegen und drei Punkte einfahren.

Ein zähes Spiel entspann sich im Startabschnitt mit wenigen Chancen für die Haie, zu oft war die Scheibe einfach wieder weg. Straubing mit optischem Übergewicht, zumindest kamen sie zu einigen Anteilen im Angriffsdrittel, während die Hausherren die Scheibe oftmals nur rausschlagen konnten. Dort wurde sie meist direkt vom Gegner wieder aufgenommen. Dass die Tigers dann auch zum Führungstreffer kamen, war aus dem Spielverlauf nicht überraschend. Im Gegensatz zu den Haien hatten sie sich im Powerplay im Angriffsdrittel festsetzen können und den dritten Abpraller schließlich in die Maschen jagen können.

Ketchupflaschen-Effekt bleibt aus

Nach der Pause blieb es zerfahren, die Gastgeber bekamen noch immer keinen Zugriff auf das Spiel. Unter gütiger Mithilfe des Kölner Verteidigers Zerressen, der im Aufbau im eigenen Drittel dem Gegner in die Kelle spielte, konnte St. Denis zur Spielmitte für die Niederbayern erhöhen. Und als Pogge zum Klären eines weiteren Angriffs weit nach vorne aus seinem Kasten kam, setzte es die ersten lauten Pfiffe: Pogge passte die Scheibe nach vorn und traf – den Gegenspieler. Eder bedankte sich brav, umspielte Pogge und hatte das leere Tor vor sich. Es gelang dann aber doch Zählbares, Matsumoto konnte sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen, die wie die Kletten an ihm hingen. Den ersten Schuss konnte Karhunen noch parieren, den Rebound aber schob Barinka über die Linie (38.). Ob es das Momentum jetzt endlich auf die Seite der Haie verschiebt? Es schien aber auch im Schlussabschnitt nicht so, denn dem nächsten Treffer der Tigers ging erneut ein Puckverlust der Haie voran, sodass es ein 2 auf 0 gab. Akeson hätte noch quer passen können, wollte es dann aber an alter Wirkungsstätte selbst machen. Es wurden schon Stimmen laut, die hier Arbeitsverweigerung sahen. Eine weitere Überzahl für die Gäste, und schnell klingelte es erneut hinter Pogge. Wenig später erwachte die Stimmung wieder: Lampl hatte Sieloff zum Fight herausgefordert, und die Fäuste flogen, ehe beide für 5 Min auf die Strafbank wanderten. Zum Drittelende hin sangen sich die Fans bereits für das nächste Heimspiel, das Derby gegen die DEG am kommenden Dienstag, ein. Einen Treffer aber konnten sie auch noch bejubeln, wenngleich es letztlich nur noch Ergebniskosmetik war. Ugbekile warf die Scheibe von der Blauen zum Tor, Bires gab die letzte Richtungsänderung. So trennte man sich am Ende 2:5, was dem Spielverlauf durchaus angemessen war.

Es spielten:
KEC:
49 Justin Pogge – 23 Maury Edwards, 91 Moritz Müller – 36 Andreas Thuresson, 19 Maxi Kammerer, 13 Lucas Dumont; 79 Colin Ugbekile, 27 Pascal Zerressen – 93 Sebastian Uvira, 51 Quinton Howden, 71 Marcel Barinka; 17 Jan Luca Sennhenn, 63 Patrick Sieloff – 39 Landon Ferraro, 10 Jon Matsumoto, 42 Luis Üffing; 22 Maximilian Glötzl – 81 Andrej Bires, 9 Marcel Müller, 40 Julian Chrobot

STR: 33 Tomi Karhunen – 65 Ian Scheid, 23 Brandon Manning – 91 Jason Akeson, 22 Michael Connolly, 21 Kael Mouillierat; 9 Stephan Daschner, 10 Benedikt Schopper – 15 TJ Mulock, 19 Tim Brunnhuber, 8 Joshua Samanski; 32 Cody Lampl, 92 Marcel Brandt – 74 Travis St. Denis, 16 Chasen Balisy, 7 Taylor Leier; 13 Mario Zimmermann – 61 David Elsner, 20 Andreas Eder, 27 Sandro Schönberger

Tore:
0:1 (10:45) Scheid (Balisy, Eder) PP1
0:2 (28:28) St. Denis (Leier)
0:3 (33:48) Eder
1:3 (38:00) Barinka (Matsumoto, Sennhenn)
1:4 (44:35) Akeson (Connolly)
1:5 (45.27) Eder (Akeson, Manning) PP1
2:5 (55:56) Bires (Ugbekile, Chrobot)

Schiedsrichter: Gordon Schukies, Andrew Wilk; Christoffer Hurtig, Patrick Laguzov

Strafen: KEC – 19 Min; STR – 21 Min.

Zuschauer: 10.154

Die Trainerstimmen zum Spiel

2211
Nach den ersten Spielen befinden sich die Krefeld Pinguine schon wieder im "Krisenmodus". In welcher Tabellenregion beenden die Pinguine die Hauptrunde in der DEL?

Michaela-Ross

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