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„Es ist eine große Zahl!“ – „Stolzer“ Patrick Hager jubelt im 1.000. DEL-Spiel, Eisbären-Coach Aubin kündigt Transfer an, Augsburg baut Siegesserie im Bayern-Derby aus

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Ehrung von Patrick Hager von Red Bull München zu seinem 1000. Spiel v- © Bruno Dietrich / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) Herausragender Meilenstein für Münchens Patrick Hager: Als erst 13. Spieler überhaupt absolvierte der 37-Jährige beim 3:2 gegen die Eisbären Berlin sein 1.000. DEL-Spiel.

„Es ist eine große Zahl! Es gibt nicht viele, die das davor geschafft haben. Die, die es geschafft haben, sind große Namen im deutschen Eishockey. Es macht einen selber stolz, wenn man dazustoßen kann“, zeigt sich Hager demütig. Zu seinen größten Erfolgen zählen insgesamt drei Meistertitel mit Ingolstadt und München sowie die olympische Silbermedaille 2018 mit der Nationalmannschaft. Vor dem Spiel gegen Berlin wird Hager im Beisein seiner Familie in einem großen Rahmen geehrt, auf dem Eis war es für ihn kurz danach „schon schwierig, den Fokus in den ersten ein, zwei Minuten wieder umzulegen.“ Das gelang seinem Team dann ab dem Mitteldrittel. Das Resultat: Zum ersten Mal in dieser Saison gewinnt der EHC zwei Spiele in Folge und beendet gleichzeitig die Berliner Erfolgsserie mit zuletzt sechs Siegen. Eisbären-Coach Serge Aubin kündigt ob der Verletztenmisere einen weiteren Transfer an: „Wir wollen noch einen Defensivmann hinzufügen, um den Druck bei einigen Spielern herauszunehmen. Ich weiß aber noch nicht, wen wir bekommen werden.“

Für Berlin absolvierte Leo Pföderl heute Abend sein 700. DEL-Spiel und auch im Bayern-Derby zwischen Augsburg und Ingolstadt gab es einen Jubilar: Panther-Defensivspieler Maximilian Renner lief beim 4:2-Sieg gegen den ERC zum 400. Mal in der DEL auf und kann die nun schon sechs Spiele währende Augsburger Siegesserie kaum fassen: „Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal sechs Spiele in Folge gewonnen habe. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern. Es ist ein ziemlich schönes und geiles Gefühl! Wenn man ein paar Spiele hintereinander gewonnen hat, kommt das Selbstvertrauen. Dann reitet man diese Welle und dann ist alles möglich.“

Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips zum Auftakt des 13. Spieltags der DEL am Donnerstag mit München gegen Berlin und Augsburg gegen Ingolstadt übermittelt durch MagentaSport.

Weiter geht es in der DEL am Freitag ab 19.00 Uhr mit 5 Spielen in der Konferenz und ab 19.25 Uhr als Einzelspiele, u.a. mit dem Kracher zwischen Tabellenführer Mannheim und Vizemeister Köln – live bei MagentaSport.

EHC Red Bull München – Eisbären Berlin 3:2

Im torlosen 1. Drittel sind die Spieler offenbar noch von der Ehrung Patrick Hagers beeindruckt, der im Oberhaus mit 1.000 Spielen nicht nur mehr Partien als sein Verein absolviert hat, sondern auch die All-Time-Playoff-Scorerliste mit 92 Zählern anführt. Im Mitteldurchgang nimmt die Partie mit vier Treffern Fahrt auf, Münchens Chris DeSousa sorgt mit dem 3:2 im Schlussdrittel für die Entscheidung. Der EHC gewinnt zum 2. Mal in Folge und beendet die Berliner Siegesserie von 6 Spielen. In seinem 700. DEL-Spiel geht Berlins Leo Pföderl als zweiter Jubilar des Tages leer aus.

Ehre, wem Ehre gebührt: Umgeben von seiner Familie, wird der Münchner Patrick Hager vor seinem Jubiläumsspiel auf dem Eis geehrt. Christian Winkler, Managing Director Sports bei Red Bull, lässt den Jubilar mit einer Rede hochleben und übergibt ihm ein eingerahmtes Trikot mit der Nummer 1000. Auch DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke beglückwünscht Hager. Abschließend gibt es auf dem Videowürfel eine emotionale Botschaft des Vereins und der Familie.

Christian Winkler, Managing Director Sports bei Red Bull, richtet in seiner Rede emotionale Worte an EHC-Jubilar Patrick Hager: „Es gibt Zahlen, die beeindrucken, und es gibt Zahlen, die erzählen Geschichten: 1.000 Spiele in der DEL, das ist nicht nur eine Statistik, das ist ein ganzes Eishockey-Leben. 1.000 Mal Herzblut, Wille und Leadership. Was für eine Zahl, was für eine Karriere! Bei deinen Erfolgen warst du nicht nur dabei, du warst ein entscheidender Faktor. Du hast jeden Tag gezeigt, was möglich ist, wenn man alles investiert – mit Leidenschaft, Überzeugung und Herz. Du bist jemand, der nicht immer das sagt, was alle hören wollen, aber das, was im entscheidenden Moment gesagt werden muss. Du kannst anecken, aber immer mit Haltung, Respekt und deiner angeborenen bayerischen Bodenständigkeit. 1.000 Spiele schafft man nicht allein mit Talent. Dafür braucht es Charakter, Disziplin und diese innere Flamme, die dich jeden Tag antreibt.“

Auch das gesamte MagentaSport Team gratuliert Patrick Hager zu seinem Eintritt in den elitären Klub der 1.000er – und würdigt die DEL- und Nationalmannschaftskarriere des 37-Jährigen im Rahmen der Übertragung:


Tobias Rieder, Doppeltorschütze EHC Red Bull München: „Es war auf alle Fälle ein sehr wichtiger Sieg. Wir haben über 60 Minuten eine gute Leistung gebracht. Unsere Special-Teams waren gut, so haben wir gewonnen. Es war ein sehr emotionaler Tag für Patrick. Es ist umso schöner, mit einem Sieg zu feiern.“

Der Mann des Abends vom EHC Red Bull München, Patrick Hager, beim Aufwärmen über sein 1.000. DEL-Spiel: „Es ist eine große Zahl! Es gibt nicht viele, die das davor geschafft haben. Die, die es geschafft haben, sind große Namen im deutschen Eishockey. Es macht einen selber stolz, wenn man dazustoßen kann. Es gibt nichts, worüber ich mich beschweren kann. Ich bin absolut dankbar für das, was ich im Eishockey bisher erleben durfte. Den 1.000er zu Hause machen zu können, die Familie und Freunde mit dabei zu haben und gegen die Mannschaft zu spielen, mit der wir uns die letzten zehn Jahre extrem um den Titel gestritten haben, ist nicht besser zu wünschen.“

Sieg zum Jubiläum! Patrick Hager verrät nach dem Spiel, dass ihm die Konzentration auf das Sportliche zunächst schwerfiel: „Am Anfang war es schon schwierig, den Fokus in den ersten ein, zwei Minuten wieder umzulegen. Es war viel außen herum los. Für beide Mannschaften ist es nicht immer ganz leicht, wenn du so lange warten musst, bis es losgeht. Dann haben wir ein richtig gutes Eishockey-Spiel gesehen. Für einen selber ist es eigentlich so: Du kommst in die Kabine und spielst Eishockey. Die Statistiken und Spiele werden von allen anderen gezählt. Je mehr darüber gesprochen wurde, umso mehr realisierst du, wie viele Spiele es tatsächlich sind. Auf dem Weg dahin war es nie eine Jagd oder etwas Besonderes, das ich mir vorgenommen habe.“

Anton Hager, Ex-Eishockey-Profi in der 2. Bundesliga, über das 1.000. DEL-Spiel seines Sohnes Patrick: „Wir sind alle sehr stolz. Es ist auch ein Hauch Demut dabei. Wenn man weiß, wie schwer es ist, die 1.000 Spiele mit harter Arbeit und Disziplin, Verletzungen und Höhen und Tiefen zu erreichen, ist schon auch Demut dabei. Er war schon immer motiviert und der Ehrgeiz war früh spürbar. Der Ehrgeiz kam sogar öfters zur Explosion, wenn es nicht lief. Da musste man ihn schon zur Seite nehmen und alles beruhigen. Es war nicht immer einfach. Aber das sind diese Jungs, wo man im Nachwuchs sieht: Da ist das Potenzial für den Weg da.“

… auf die Frage, ob der 37-jährige Patrick Hager noch länger spielen könnte: „Er ist in sehr guter Form und macht sehr viel. Ich glaube, dass er noch will.“


MagentaSport-Experte Christoph Ullmann über das 1.000-Spiele-Jubiläum von Münchens Patrick Hager: „Was bei Patrick Hager heraussticht, ist die Silbermedaille mit der Nationalmannschaft in Pyeongchang, aber es sind auch Meistertitel. Er hat nicht nur in München Meistertitel gewonnen, sondern auch in Ingolstadt. Er ist ein absoluter Leader und über die letzten Jahre gewachsen. Er gehört in den 1.000er-Klub rein. Er ist ein Spieler, den du in der Mannschaft haben willst. Es war immer wahnsinnig unangenehm, gegen ihn zu spielen, weil er ein exzellenter Eishockey-Spieler ist, feine Hände und ein gutes Auge hat, aber auch unglaublich hart spielen kann. Er ist nie nur dabei, er ist immer mit 110 Prozent dabei. Das ist dieses bayerisch Grantige: Er will einfach gewinnen. Das brauchst du als Spieler, wenn du oben und vor allem so lange mitspielen willst.“

Serge Aubin, Trainer Berlin: „Im 1. Drittel waren wir sehr gut und haben solide gespielt. Im 2. Drittel haben wir den Puck zu oft hergegeben. Das hat München das Momentum gegeben. Die Special Teams waren auch ein Faktor. Der Aufwand war definitiv da, wir haben es nur nicht zu Ende gebracht.“
… ob die Eisbären noch nach einem Defensivmann suchen: „Ja, das tun wir. Einen Offensivspieler haben wir in den letzten Tagen verpflichtet, er wird am Samstag bereit sein. Wir wollen noch einen Defensivmann hinzufügen, um den Druck bei einigen Spielern herauszunehmen. Ich weiß aber noch nicht, wen wir bekommen werden.“

Augsburger Panther – ERC Ingolstadt 4:2

Im Bayern-Derby der punktgleichen Tabellennachbarn gehen die Panther im 1. Drittel mit zwei Toren komfortabel in Führung, ehe der ERC durch den Ausgleich im mittleren Drittel wieder alles offen hält. Über die gesamte Spielzeit ist Augsburg im Abschluss aber konsequenter, sichert sich im Schlussdrittel den 6. Sieg in Folge und springt dadurch auf Platz 4. Auf dem 7. Rang reißt für Ingolstadt die Erfolgsserie nach zuletzt drei Siegen.

Alle Tore der Partie im Clip


Maximilian Renner, Spieler Augsburger Panther bei seinem 400. DEL-Spiel, über die Siegesserie von 6 Spielen: „Ich muss offen und ehrlich zugeben: Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal 6 Spiele in Folge gewonnen habe. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern. Es ist ein ziemlich schönes und geiles Gefühl! Wir waren ein bisschen kaltschnäuziger und haben uns den Sieg letztlich erarbeitet. Die Chemie in der Mannschaft ist gut. Wir haben ein sehr geiles Teamgefüge. Wenn man ein paar Spiele hintereinander gewonnen hat, kommt das Selbstvertrauen. Dann reitet man diese Welle und dann ist alles möglich.“

Philipp Krauß, Spieler Ingolstadt, über die Derby-Niederlage: „Am Ende war es nicht gut genug. Wir haben nicht hart genug gespielt und vielleicht nicht genug zum Tor gezogen. Wir müssen es irgendwie in den Griff bekommen, dass wir mehr als nur zwei, drei Siege in Folge einfahren. Wir müssen einfacher spielen – nicht noch den Pass suchen, sondern einfach mal schießen.“

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL – 13. Spieltag

Freitag, 24.10.2025
Ab 19.00 Uhr in der Konferenz, ab 19.25 Uhr als Einzelspiele abrufbar: Adler Mannheim – Kölner Haie, Dresdner Eislöwen – Straubing Tigers, Grizzlys Wolfsburg – Iserlohn Roosters, Löwen Frankfurt – Pinguins Bremerhaven, Schwenninger Wild Wings – Nürnberg Ice Tigers

PENNY DEL – 14. Spieltag

Samstag, 25.10.2025
Ab 19.30 Uhr: Eisbären Berlin – Augsburger Panther

Sonntag, 26.10.2025
Ab 13.45 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Iserlohn Roosters, Pinguins Bremerhaven – Dresdner Eislöwen
Ab 16.15 Uhr: Red Bull München – Schwenninger Wild Wings, Kölner Haie – Löwen Frankfurt, Straubing Tigers – Grizzlys Wolfsburg
Ab 18.45 Uhr: ERC Ingolstadt – Adler Mannheim


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