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Hannover. (TB) Auf einer heutigen Pressekonferenz hat der Manager der Hannover Scorpions, Marco Stichnoth, das ausgesprochen, was seit Gewinn der Meisterschaft 2010 diskutiert wird....
Marco Stichnoth - © by Eishockey-Magazin (DZ)

Marco Stichnoth – © by Eishockey-Magazin (DZ)

Hannover. (TB) Auf einer heutigen Pressekonferenz hat der Manager der Hannover Scorpions, Marco Stichnoth, das ausgesprochen, was seit Gewinn der Meisterschaft 2010 diskutiert wird. Nun steht es fest: die DEL-Lizenz der Hannover Scorpions wird an die Schwenninger Wild Wings verkauft. Gleichzeitig wird der Nutzungsvertrag der TUI Arena als Spielstätte nicht weiter verlängert. Der Notartermin wird am Samstag stattfinden und damit auch die Vertragsunterschrift für die DEL-Lizenz der Wild Wings. Die Wild Wings kehren damit nach 10 Jahren Pause in die DEL zurück. Nach der Vertragsunterzeichnung müssen die restlichen 13 DEL-Teams dem Umzug noch zustimmen. Allerdings sei dies laut Stichnoth nur noch “reine Formsache.”

Die Spieler wurden bereits am gestrigen Mittwoch von Günther Papenburg informiert und reagierten laut Stichnoth “geschockt, aber auch mit Verständnis für die Entscheidung Günther Papenburgs.” Momentan stehen nach Information durch Marco Stichnoth 8 Spieler, die namentlich nicht genannt wurden, unter Vertrag. Die Wild Wings wollen diese Spieler in ihren Kader aufnehmen, allerdings wird Manager Marco Stichnoth in den kommenden Tagen mit den Spielern Einzelgespräche führen. Dadurch soll geklärt werden, ob jeder diese Spieler nach Schwenningen wechseln wird oder ein anderer Verein gefunden wird.
Die Mitarbeiter des Vereins werden vorübergehend in der TUI Arena weiterbeschäftigt.

Marco Stichnoth bestätigte weiterhin auf der Pressekonferenz, dass “eine neue Gesellschaft unter dem Namen “Hannover Scorpions” gegründet wird” und damit der Name des Vereins erhalten bleibt. Eine Bewerbung für die 2. Liga unter Führung des DEB habe man eingereicht, allerdings scheint auch ein Neustart in der Oberliga nicht ausgeschlossen. Sicher ist allerdings der Coach dieser neuen Mannschaft: Igor Pavlov. “Der Trainer bleibt” stellte Stichnoth klar. “Wir werden definitiv nicht in der DEL 2 spielen”, stellte Stichnoth ebenfalls klar.
Als neue Spielstätte würden neben dem zugefrorenen Maschsee (natürlich nur ironisch gemeint!) und dem Pferdeturm (Zitat Stichnoth: “Wenn man uns denn lassen würde”) das Lenny Soccio Ice & Event Center in Langenhagen in Frage kommen. Man werde sich “intensiv mit dem Thema Langenhagen auseinandersetzen” bekräftigte Stichnoth. Auf die Frage der Journalisten, ob nach der Insolvenz der Hannover Indians und dem Lizenzverkauf der Hannover Scorpions das Projekt Eishockey in Hannover gescheitert wäre, antwortet Stichnoth mit: “Das Hannoversche Eishockey ist auf dem Nullpunkt angelangt. Eishockey ist einfach ein verdammt teurer Sport. Wer ihn sich nicht leisten kann, der muss den Fakten kühl in die Augen schauen. Günter Papenburg hat seit 2004 trotz vielerlei Zusagen von Verantwortlichen mehr als 20 Millionen Euro investiert. Wenn Herr Papenburg dann sagt, dass er sich das nicht mehr leisten kann und will, dann ist dies zu akzeptieren.“

 

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