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Berlin. (PM) Die Eisbären Berlin haben zu den Vorfällen im Rahmen des Fan-Sonderzuges nach Iserlohn folgende Stellungnahme abgegeben, die wir ungekürzt weitergeben. Sehr geehrte...
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Berlin. (PM) Die Eisbären Berlin haben zu den Vorfällen im Rahmen des Fan-Sonderzuges nach Iserlohn folgende Stellungnahme abgegeben, die wir ungekürzt weitergeben.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die von der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund herausgebende Stellungnahme zu den Vorkommnissen auf dem Bahnhof in Letmathe (im Rahmen des Eisbären-Sonderzuges nach Iserlohn) weicht deutlich von den uns bekannten Informationen ab. Auf den den Eisbären vorliegenden Videobildern wird die Darstellung der Polizei in keinem Fall gestützt.

Ferner ist die Frage, ob das Einschreiten von Bundespolizisten in voller Montur, mit Helm, Pfefferspray und Schlagstöcken in eine abgeschlossene Belehrung eines einzelnen, durch das „Betreten von Gleisanlagen“ auffällig gewordenen, Fans rechtfertigen.

Wir werden das Foto- und Videomaterial der Bundespolizei anfordern, um die gesamte Thematik gemeinsam mit unseren Anwälten sachlicher beurteilen zu können.

Des weiteren möchten wir auf das zuvor veröffentliche Statement der Eisbären Berlin auf unserer Internetseite unter http://www.eisbaeren.de/meldungen/danke/ hinweisen.


Und hier ergänzend auch noch die Pressemitteilung der Bundespolizei, ebenfalls ungekürzt:

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin – Berliner Eishockey-Fans griffen Bundespolizisten an

Letmathe – Iserlohn – Berlin (ots) – Am Bahnhof Letmathe griffen heute Abend (31. Januar) Fans der Eisbären Berlin Bundespolizisten mit Schlägen und Tritten an. Grund des sinnlosen Gewaltausbruchs war die Personalienfeststellung eines Fans. Mehrere Fans wurden verletzt, ein Fan musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Gegen 17:05 Uhr erreichte der Zug mit circa 650 Eisbären-Fans den Letmather Bahnhof. Ein Fan der Eisbären kürzte vom Bahnsteig aus seinen Weg durch die befahrenen Gleisanlagen ab. Um weitere Fans vom Betreten der Gleisanlagen abzuhalten, wurde der Fan, nachdem er die Gleisanlagen wieder verlassen hatte, durch Einsatzkräfte angehalten und überprüft.
Daraufhin solidarisierten sich circa 50 Berliner Fans gegen die Bundespolizisten, bedrängten sie und konnten so den „Gleisüberschreiter“ in ihre Mitte ziehen. Weil Beamte dabei mit Schlägen und Fußtritten angegriffen wurden, setzten diese Schlagstock und Pfefferspray ein.
Dabei wurden mehrere Fans an den Augen (Augenreizungen durch Pfefferspray) verletzt. Ein Eisbären-Fan wurde durch eine Platzwunde am Kopf verletzt und musste zur Ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Videoaufzeichnungen der Eingesetzten Bundespolizeikräfte müssen nun ausgewertet werden, um die bislang noch unbekannten Straftäter zu ermitteln.



 

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