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Bietigheim. (PM) Zum ersten Spiel im Playoff Viertelfinale gastierten am heutigen Abend im Bietigheimer Ellental. Vor 1.617 Zuschauern hatte der Tabellendritte der Hauptrunde viel...
Bietigheims Headcoach Kevin Gaudet  - © by Andreas Chuc

Bietigheims Headcoach Kevin Gaudet – © by Andreas Chuc

Bietigheim. (PM) Zum ersten Spiel im Playoff Viertelfinale gastierten am heutigen Abend im Bietigheimer Ellental. Vor 1.617 Zuschauern hatte der Tabellendritte der Hauptrunde viel Mühe mit widerspenstigen und Kämpferisch starken Garmischern. In der Verlängerung konnte Tim Regan die Partie zu Gunsten des SC Riessersee entscheiden die damit in der Serie mit 1:0 in Führung gehen können. 

Beide Mannschaften starteten mit Vollgas in den ersten Spielabschnitt. Die Steelers wollten dem Underdog aus Garmisch früh seine Grenzen aufzeigen, doch der SCR hatte etwas dagegen und agierte seinerseits sehr offensiv. Die erste gute Gelegenheit hatte dabei Greg Squires, der sich aber verzockte und dem Gegner den Puck auf die Kelle spielte. Auch Joey Vollmer konnte sich in der Folge gleich mehrfach auszeichnen da die Garmischer nach und nach das Heft in die Hand nahmen und die Steelers in der Offensive kaum noch zur Entfaltung kommen ließen. Mehr als nur Pech hatten die Bietigheimer als ein Hammer von Kapitän Marcus Sommerfeld das Tor nur um Zentimeter verfehlte. Gut vier Minuten vor der ersten Pausensirene schlichen sich erste Unachtsamkeiten in das sonst recht disziplinierte Spiel der Bayern. Benedikt Kastner durfte für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen und der Meister machte direkt Nägel mit Köpfen. Marcus Sommerfeld auf Matt McKnight. Dieser mit dem Querpass auf den völlig freistehenden Robin Just der nach gerade einmal 27 Sekunden Überzahl zur Bietigheimer Führung traf (17.). Kurz darauf die Hausherren erneut im Powerplay doch diesmal wollte kein weiterer Treffer fallen und so blieb es bei der knappen aber nicht unverdienten Bietigheimer Führung nach 20 Minuten.
In der Kabine schien Toni Krinner wohl die richtigen Worte an sein Team gefunden zu haben. Denn diese erhöhten nun sukzessive den Druck und machten den Hausherren das Leben schwer. Der Lohn für die harte Arbeit ließ nicht lange auf sich warten. In der Vorwärtsbewegung den Puck verspielt schnappten sich die Werdenfelser die Scheibe starteten zum Gegenangriff. Den Schuss von Lubor Dibelka konnte Joey Vollmer nur abprallen lassen und Maximilian Kastner musste nur noch einschieben (26.). Wieder einmal hätte es in Unterzahl klingeln müssen. Sträflicher Puckverlust im Garmischer Überzahlspiel wurde Bryan Hogan von seinen Vorderleuten derart im Stich gelassen und musste sich im Alleingang gegen Matt McKnight und David Wrigley bewähren und parierte zwei Mal glänzend. Kaum komplett rollte der nächste Angriff der Steelers in Richtung Garmischer Gehäuse. Aber wieder war bei Bryan Hogan Endstation. Bietigheim nun wieder in der Partie und drückte auf den Führungstreffer. Schüsse fielen nahezu aus allen Lagen doch entweder hielt Fortuna ihre Hand vors Garmischer Gehäuse oder Bryan Hogan war im letzten Augenblick zur Stelle. In Überzahl dann der nächste Aufreger, Mark Heatley in Puckbesitz bekam den Stock zwischen die Beine geschlagen, erneut eine fällige Strafe doch wieder ließ Andreas Aumüller die Pfeife stecken und zog sich damit nun völligen Unmut des Publikums zu. Weitere Treffer wollten aber trotz aller Bemühungen nicht mehr fallen und so gingen beide Teams beim Stand von 1:1 in die Kabinen.
Mit viel Tempo kamen die Bietigheimer aus der Kabine, doch das schien nur ein Strohfeuer gewesen zu sein und die Gäste nahmen das Heft wieder in die Hand. Zwei Mal musste Joey Vollmer nun in höchster Not eingreifen und verhinderte mit seinen Paraden den Rückstand. Nach vorne lief beim Meister allerdings nur wenig zusammen. Zu unkoordiniert und wenig passgenau machte die beste Offensive der DEL2 zunehmend den Eindruck eines Hühnerhaufens. Nach knapp 50 Minuten war dann auch mal das Glück auf Seiten der Steelers.
Im Gewühl vor dem Tor verlor Bryan Hogan den Puck aus den Augen. Markus Gleich schaltete am schnellsten und drückte die Hartgummischeibe über die Linie (49.). Die Steelers setzten nach und suchten nun die Entscheidung. Der SC Riessersee verteidigte nun mit Mann und Maus das eigene Gehäuse und kam in der Offensive in den Genuss eines Überzahlspieles. Einmal mehr war es Joey Vollmer der seiner Mannschaft den Rücken freihielt. Gegen den Treffer vo Lubor Dibelka war auch Steelers-Keeper Joey Vollmer machtlos (56.). Andrew Bohmbach hatte hierzu die Vorarbeit geleistet. Und damit es in dem Schlussminuten auch bestimmt nicht langweilig wird, legte Andreas Aumüller nach und schickte Chris St.Jacques auf die Strafbank. Da aber den Gästen in Überzahl nichts gelingen wollte musste wohl oder übel die Verlängerung über Sieg und Niederlage entscheiden.
Beide Mannschaften schenkten sich auch in der Verlängerung nichts. Für die Steelers hätte David Wrigley die Partie entscheiden können, konnte aber den Querpass von Matt McKnight nicht richtig verwerten. Tim Regan war es dann der seinem Team mit einem Treffer aus kurzer Distanz den Sieg sicherte.
Weiter geht es für die Steelers mit dem Auswärtsspiel am Freitag in Garmisch ehe es Sonntag Abend ab 18:00 Uhr zum dritten Duell mit den Werdenfelsern kommt.

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