Erding. (PM Gladiators) Der EV Lindau Islanders bleibt auch im vierten Saisonduell eine Nummer zu groß für die Erding Gladiators: Mit 5:2 zog die Daffner-Truppe am Bodensee den Kürzeren – und die Partie war ein Abbild der bisherigen Aufeinandertreffen.
Lindau agierte über weite Strecken clever, abgeklärt, physisch stark, effizient und in vielen Situationen einfach „erwachsener“, während sich die Gladiators 60 Minuten lang schwer taten und am Ende neidlos anerkennen mussten, dass der EVL an diesem Abend die bessere Mannschaft war.
Bereits in den Anfangsminuten hatten die Hausherren mehr Scheibenbesitz und Spielanteile, doch Erding verteidigte zunächst kompakt und konnte sich zudem auf einen starken Zabolotny im Tor verlassen, der mehrere gute Einschussgelegenheiten der Islanders zunichtemachte. Machtlos war er dann beim 1:0 aus kurzer Distanz, als Dominik Grafenthin nach Vorarbeit von Eetu Elo zuschlug. Einziger echter Makel im Lindauer Spiel des ersten Drittels waren einige Strafzeiten, durch die die Gladiators in Überzahl kamen – eine dieser Möglichkeiten nutzte Hobbs zum 1:1-Ausgleich. Als sich schon vieles auf dieses Remis nach 20 Minuten einstellte, leistete sich Erding jedoch den entscheidenden Fehler: Statt den Puck im gegnerischen Drittel festzumachen und das 1:1 in die Pause zu bringen, lief man in einen Konter, den Kane eiskalt zur erneuten Führung der Hausherren verwertete.
Gleich nach Wiederbeginn folgte die nächste kalte Dusche: Strodel erhöhte auf 3:1 und sorgte früh im zweiten Drittel für eine Art Vorentscheidung. Zwar brachte Matheson die Gladiators in Überzahl noch einmal auf 3:2 heran und weckte damit kurzzeitig Hoffnung, doch Lindau blieb unbeeindruckt, spielte weiter abgeklärt und stellte durch Kane und Tölzer auf 5:2. In dieser Phase wurde deutlich, wie effizient und konsequent die Islanders im Abschluss agierten, während Erding trotz aller Bemühungen kaum zu klaren Chancen kam.
Im letzten Drittel verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän, ließen defensiv wenig zu und ließen die Uhr für sich arbeiten. Die Gladiators versuchten zwar weiter, Druck aufzubauen, doch der Kräfteverschleiß durch den erneut ausgedünnten Kader und die vielen Verletzten war sichtbar und nahm der Mannschaft im Schlussabschnitt spürbar Energie. Zu Gute halten muss man der Daffner-Truppe, dass sie sich nicht aufgab und über 60 Minuten versuchte gegenzuhalten, doch an diesem Abend reichte das gegen einen sehr reifen und effektiven EV Lindau nicht.
Weiter geht es für die Erding Gladiators bereits am Freitag: Um 20 Uhr empfängt man zu Hause den SC Riessersee
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