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Rosenheim. (PM Starbulls) Die Starbulls Rosenheim gewinnen in der Eishockey-Oberliga Süd auch den dritten Hauptrundenvergleich mit dem EV Füssen. Am Freitagabend behalten die Grün-Weißen... Starbulls legen in Füssen früh vor und gewinnen 8:3

Curtis Leinweber, Simon Heidenreich – © Starbulls Media/PR

Rosenheim. (PM Starbulls) Die Starbulls Rosenheim gewinnen in der Eishockey-Oberliga Süd auch den dritten Hauptrundenvergleich mit dem EV Füssen.

Am Freitagabend behalten die Grün-Weißen auswärts mit 8:3 die Oberhand und nehmen alle drei Punkte vom Füssener Kobelhang mit an die Mangfall. Bereits nach 22 Spielminuten führen die Starbulls mit 5:0, Kapitän Michael Baindl sammelt fünf Scorerpunkte und Rückkehrer Beppo Frank kommt zu erster Spielpraxis.

Die Starbulls zeigen sich bei diesem Gastspiel in Füssen gut auf- und gut eingestellt und können schon nach 46 Sekunden erstmals jubeln. Michael Baindl gewinnt ein Bully, Maximilian Vollmayer nimmt die Scheibe in zentraler Position direkt und Füssens Torwart Andreas Jorde lässt sie zwischen den „Hosenträgern“ zum 0:1 durchrutschen (1.). Baindl selbst erhöht auf 0:2, indem er einen Schuss von Florian Krumpe von der blauen Linie am Torraum noch leicht abfälscht, vor allem aber Torwart Jorde die Sicht nimmt (5.). Die Grün-Weißen dominieren, Füssen spielt munter mit, die besseren Torchancen aber liegen auf Rosenheimer Seite. Und ein Füssener Geschenk wird dankend angenommen. Sebastian Stanik stibitzt den Puck von einem leichtfertig agierenden Gegenspieler hinter dem Tor der Gastgeber, legt zurück und der von hinten kommenden Curtis Leinweber trifft nach einer kurzen, raffinierten Verzögerung aus dem Handgelenk ins linke obere Eck zum 0:3 (12.).

Kurz vor der ersten Pause zielt Leinwebers Sturmpartner Kyle Gibbons nach einem tollen Spielzug am völlig leeren Tor vorbei, dann rettet für die Starbulls der Pfosten, als Füssens Florian Simon überraschend ganz frei vor Torwart Jonas Stettmer zum Abschluss kommt. Nach der ersten Pause kommen die Grün-Weißen noch schneller zum ersten Torerfolg, als im ersten Spielabschnitt. Gerade 39 Sekunden sind abgelaufen, als Kyle Gibbons nach einem kurzen Solo über die blaue Linie fährt, wenige Meter in des Gegners Drittel aus dem Handgelenk Maß nimmt und halbhoch ins linke Eck trifft – 0:4 (21.). 50 Sekunden später zieht Vollmayer – wie beim Treffer zum 0:1 nimmt er die Scheibe direkt – von der blauen Linie ab, zielt links am Tor vorbei, das Spielgerät prallt von der Bande auf die andere Seite des Tores und Alexander Höller drückt reaktionsschnell per Rückhand zum 0:5 ein (22.).

Füssens Trainer Andreas Becherer nimmt eine Auszeit – und Torwart Jorde vom Eis. Fortan hütet Benedikt Hötzinger das Gehäuse der Gastgeber. Das macht er gut und entschärft unter anderem einen Alleingang von Stanik (27.).

Die Zielstrebigkeit der Starbulls im Spiel nach vorne, die Konsequenz im Abschluss, aber auch die Ordnung in der Defensive lassen nach. Marc Besl gelingt gegen in Überzahl sorglos agierende Rosenheimer per Alleingang der erste Füssener Treffer – nur noch 1:5 (32.). Die Allgäuer haben nun Chancenvorteile. bei den Starbulls fehlt Tobias Draxinger länger Zeit wegen einer zehnminütigen Disziplinarstrafe. Jetzt kommt Beppo Frank, aus Miesbach nach Rosenheim zurückgekehrter Verteidiger, zu ersten Eiszeiten – auch in Unterzahl.

Apropos Unterzahl: Die Starbulls halten sich an diesem Abend in sechs Situationen gegen das beste Powerplayteam der Liga schadlos, lassen wenig zu – und wenn, dann ist Stettmer zur Stelle. Selbst lassen die Grün-Weißen aber auch alle ihre insgesamt fünf Überzahlsituationen ohne Torerfolg liegen. Als nach einer Phase mit vielen Strafzeiten wieder jeweils fünf Spieler jedes Teams auf dem Eis stehen, checkt Enrico Henriquez-Morales in der Füssener Verteidigungszone den auf ihn mit Tempo zulaufenden und die Scheibe verlierenden Lubos Velebny. Der Puck kommt zu Höller und von diesem mit viel Übersicht wieder zurück zu Henriquez, der zum 1:6 eindrückt (36.). Velebny muss blutend vom Eis, schon bald macht der Verdacht auf Kieferbruch die Runde. Das Tor aber zählt, die Hauptschiedsrichter sahen keine regelwidrige Aktion.

Mit Anbruch der 37. Spielminute verkürzen die Hausherren auf 2:6. Wieder geht dem Treffer ein Solo von Marc Besl voraus. Der insgesamt gut haltende Jonas Stettmer scheint im Verbund mit dem Pfosten retten zu können, dann ist die Scheibe aber doch drin. Offiziell als Torschütze angegeben wird schließlich Maximilian Hops. Füssen schießt im Mitteldrittel doppelt so oft auf das Tor wie die Starbulls, die aber mit einer beruhigenden Vier-Tore-Führung in die zweite Pause gehen – und ins letzte Drittel zwar ohne frühes Tor und ohne klare Torchancen starten, dafür nun in der Defensive und vor allem in der neutralen Zone wieder souveräner agieren. Trotzdem bringt Samuel Payer nach einem Solo aus kurzer Distanz per Rückhand ins kurze Eck den EVF auf 3:6 heran (48.). Zweimal muss Stettmer gar den vierten Rosenheimer Gegentreffer verhindern, ehe Michael Gottwald mit seinem ersten Saisontreffer die Füssener Hoffnungen auf einen Punktgewinn auf ein Minimum zurechtstutzt: Der junge Starbulls-Verteidiger zieht aus halblinker Position aus der Distanz ab und die Scheibe schlägt hoch im kurzen Eck zum 3:7 ein – Torwart Hötzinger war die Sicht komplett verstellt (53.).

Füssens Trainer Becherer nimmt bereits sechs Minuten vor dem Spielende seinen Torwart vom Eis. Wegen einer Strafzeit für Stanik haben die Allgäuer sogar zwei Feldspieler mehr auf dem Eis. Aber diesmal gelingt es den Starbulls im Gegensatz zu schon so vielen Situationen zuvor in der laufenden Spielzeit, den Puck auch einmal im leeren Tor des Gegners unterzubringen – und das sogar aus der Rundung des eigenen Drittels und noch dazu per Rückhand. Kapitän Michael Baindl darf sich dank dieses kleinen Kunststücks als letzter und einziger doppelter Torschütze des Spiels feiern lassen – 3:8 (56.).

Starbulls-Cheftrainer John Sicinski sagt nach dem dritten Sieg (zuvor 6:2 auswärts und 5:2 zuhause) im dritten und letzten Saisonvergleich mit dem EV Füssen: „Wir sind super ins erste und zweite Drittel gestartet. Es ist gut, wenn man mit frühen Toren den Gegner unter Druck setzen kann. Nach dem fünften Tor haben wir dann leider nicht mehr geradlinig weitergespielt. Ich will den Sieg keinesfalls schlecht reden, aber mit der zweiten Hälfte des mittleren Drittels war ich wirklich unzufrieden.“

Am Sonntag spielen die Starbulls gegen den EC Peiting – zum ersten Mal überhaupt in der laufenden Saison. Die Partie im Rosenheimer ROFA-Stadion beginnt um 17 Uhr und wird natürlich live übertragene. Der Service ist auf www.sprade.tv buch- und abrufbar.

Rosenheim wurde am Kobelhang seiner Favoritenrolle gerecht und siegte 8:3

Treffer zum 2:0. Füssens Torhüter Andreas Jorde ist geschlagen. Die SBR-Stürmer Enrico Henriquez und Michi Baindl jubeln – © EVF Media/PR

Füssen. (PM EVF) Auch im dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison waren die Starbulls Rosenheim eine Nummer zu groß für den EV Füssen.

Dennoch spielte das heimische Team über weite Strecken gut mit und verlor zwar verdient, aber sicherlich zu hoch mit 3:8 (0:3, 2:3, 1:2) gegen den Tabellendritten. Negativer Höhepunkt der zeitweise sehr ruppigen Partie war leider ein ungeahndeter Ellbogencheck gegen Lubos Velebny, der nun länger auszufallen droht. Wir wünschen Lubos an dieser Stelle eine gute Besserung und schnelle Genesung.

Füssen erwischte gegen die konzentriert auftretenden Gäste keinen guten Start. Nach elf Minuten lag man bereits mit 0:3 in Rückstand. Rosenheim hatte aus vier Torschüssen drei Treffer durch Vollmayer, Baindl und Leinweber gemacht. Auch der EVF hatte seine Möglichkeiten durch Deubler, Burghart oder Hops, scheiterte aber am gegnerischen Torhüter. Zwei Topchancen hatten beide Teams noch vor der Pause. Kyle Gibbons zielte über das leere Tor, Florian Simon traf bei seinem Alleingang den Pfosten.

War das 0:1 nach nur 46 Sekunden gefallen, so dauerte es im zweiten Abschnitt nur 40 Sekunden bis zum ersten Gegentreffer durch Gibbons. Als nur eine halbe Minute später nach einem Bandenabpraller schon das 0:5 durch Höller im Netz lag, beendete Andi Jorde seinen Arbeitstag und wurde von Benedikt Hötzinger ersetzt. Trotz des klaren Vorsprungs zeigten sich die Gäste auch in der Folge sehr giftig. Draxinger musste für 2 plus 10 wegen eines Checks gegen den Kopf auf die Strafbank, Florian Simon schied verletzt aus. Aber auch Leon Van der Linde wurde nach einem Check an der Bande mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe belegt. Hier erzielte jedoch Marc Besl in Unterzahl per Konter das 1:5. Nun war Füssen am Drücker, ehe es in er 36. Minute zu einer unschönen Szene kam. Gästestürmer Henriquez Morales checkte Lubos Velebny mit dem Ellbogen heftig gegen den Kopf, trotz des Einsatzes von vier Schiedsrichtern hatte hier keiner dieses Foul gesehen. Da auch nicht abgepfiffen wurde, konnte Henriquez Morales unbedrängt das 1:6 erzielen. Velebny verlor einige Zähne und musste mit Verdacht auf Kieferbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Trotz des Wegfalls eines weiteren Verteidigers wehrte sich der EVF nach Kräften und konnte nach einem Konter von Marc Besl durch Maximilian Hops auf 2:6 verkürzen.

Zu Beginn des Schlussdrittels wurde eine vierminütige Unterzahl schadlos überstanden, ehe Samuel Payeur einen Alleingang mit dem 3:6 abschloss. Naumann und Zelenka hatten bei einem Konter kurz darauf die Möglichkeit zum vierten Treffer, Rosenheim verteidigte aber auch gut und sorgte in der 53. Minute durch einen platzierten Schuss von Gottwald für die Entscheidung. Der EVF zog frühzeitig und bei einer Strafe gegen die Starbulls den Torhüter, hier traf Baindl noch ins leere Tor zum Endstand. (MiL)

Tore: 0:1 (1.) Vollmayer (Baindl), 0:2 (5.) Baindl (Krumpe, Höller), 0:3 (12.) Leinweber (Stanik), 0:4 (21.) Gibbons (Schütt, Stettmer), 0:5 (22.) Höller (Vollmayer, Krumpe), 1:5 (32.) Besl (Dropmann, Hops/4-5), 1:6 (36.) Henriquez Morales (Höller, Baindl), 2:6 (37.) Hops (Besl, Payeur), 3:6 (48.) Payeur (Deubler, Besl), 3:7 (53.) Gottwald (Draxinger, Baindl), 3:8 (56.) Baindl (ENG(4-6). Strafminuten Füssen 12 plus 10 Van der Linde, Rosenheim 14 plus 10 Draxinger. Zuschauer 0.

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