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Rosenheim. (PM Starbulls) Am Freitagabend treffen die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd auf heimischen Eis auf die Landsberg Riverkings (19:30 Uhr, ROFA-Stadion). Der... Starbulls: Landsberg kommt angeschlagen, Lindau wartet motiviert

– © Starbulls Media/PR

Rosenheim. (PM Starbulls) Am Freitagabend treffen die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd auf heimischen Eis auf die Landsberg Riverkings (19:30 Uhr, ROFA-Stadion).

Der Tabellenelfte kassierte zuletzt zwei herbe Niederlagen, für die Cheftrainer Sven Curmann selbstkritisch die Verantwortung übernahm. Dass sein Team aber für jeden Gegner unbequem sein kann – der mühsame Rosenheimer 3:2-Erfolg im Hinspiel lässt grüßen –, steht außer Frage. Am dritten Adventssonntag sind die Starbulls bei den Lindau Islanders zu Gast. Dort soll Rosenheims Ex-Headcoach John Sicinski aus dem breiten und im Sommer verstärkten Kader deutlich mehr herausholen, als den aktuell vorletzten Tabellenrang. Auch ein jüngst verpflichteter vierter Importspieler trägt zu neuer Lindauer Motivation bei.

Magere 13 Punkte haben die Lindau Islanders in bisher 18 absolvierten Spielen erbeutet. Mit einer Quote von 0,72 Zählern pro Partie rangieren die Bodenseer auf dem vorletzten Tabellenrang – eigentlich wollen sie besser abschneiden, als in der vergangenen Saison. Damals stand nach der Hauptrunde der neunte Tabellenrang mit einem Koeffizienten von immerhin exakt einem Punkt pro Spiel zu Buche. In den Pre-Playoffs war dann nach zwei Niederlagen gegen Peiting Schluss. Vor ihrer nunmehr siebten Oberligasaison wurde der Kader nominell verstärkt – insgesamt wurde ein ganzes Dutzend Spieler neu verpflichtet –, der Output hinkt den gestiegenen Erwartungen jedoch noch deutlich hinterher.

Wiedersehen mit Sicinski, Biberger und Danzer am Bodensee

Am 30. Oktober unterlagen die Lindauer den Starbulls im ROFA-Stadion klar mit 2:7. Zwei Tage später folgte eine 3:4-Heimniederlage nach Verlängerung gegen Landsberg – danach trennte man sich von Trainer Stefan Wiedmaier. In den darauffolgenden sieben Spielen gingen die Islanders aber weitere sechs Mal komplett leer aus, nur in einem von zwei Heimspielen gegen Riessersee waren sie siegreich. Es war die dritte Partie unter dem neu verpflichteten Cheftrainer John Sicinski, der zuvor für das U20-Nachwuchsteam der Starbulls und davor drei Jahre lang für die Rosenheimer Oberligamannschaft verantwortlich war. Am vergangenen Wochenende waren die Islanders überraschend zum Zuschauen verdammt: Die Spiele in Weiden und gegen Höchstadt mussten abgesagt werden, weil kein Torhüter zur Verfügung stand. Im jüngsten Spiel am Mittwoch gegen den SC Riessersee, das 3:6 verloren ging, stand Förderlizenzspieler Dieter Geidl (ESV Kaufbeuren) im Lindauer Gehäuse.

Am Freitag treten die Islanders beim EC Peiting an, das Heimspiel gegen die Starbulls am Sonntag ist dann deren dritte Partie binnen fünf Tagen. Grundsätzlich ist der Lindauer Kader aber breit, auch dank mehrerer Förderlizenzspieler. Kürzlich wurde zudem mit dem 26-jährigen US-Amerikaner Ace Cowans ein weiterer ausländischer Stürmer verpflichtet – nicht, weil einer der Importspieler Martin Mairitsch, Arturs Sevcenko und Skylar Pacheco längerfristig verletzt wäre, sondern einfach „nur“, um einen Konkurrenzkampf zu haben. Die drei am Sonntag zum Einsatz kommenden „Imports“ werden also gegen die Starbulls gut aussehen wollen und ganz besonders motiviert sein – und die drei Ex-Rosenheimer, neben Trainer John Sicinski auch die Youngster Alexander Biberger und Ludwig Danzer, erst recht!

Starbulls-Heimspiel gegen eine „unangenehme Schießbude“

Zunächst steht für die Starbulls aber am Freitagabend das Heimspiel gegen die Landsberg Riverkings auf dem Programm. Mit 116 Gegentreffern in 21 Spielen sind die Flusskönige vom Lech die „Schießbude“ der Liga und verloren bereits zweimal zweistellig. Am vergangenen Wochenende ging das Team von Cheftrainer Sven Curmann in Peiting 2:7 und zuhause gegen die Tölzer Löwen 3:9 unter. Curmann übernahm dafür selbstkritisch die Verantwortung, sprach von zu hartem Training unter der Woche und dass er das Team falsch eingestellt habe.

Grundsätzlich zeigen sich die Riverkings in ihrer dritten Oberliga-Saison nach dem Aufstieg mit schon 22 erbeuteten Punkten aber deutlich konkurrenzfähiger als in den beiden Spielzeiten zuvor, die sie jeweils als Tabellenletzter beendeten. Der Rückstand auf den letzten Pre-Playoffplatz, den aktuell die Memmingen Indians belegen, beträgt nur drei Zähler. Ende Oktober hatten auch die Starbulls beim knappen 3:2-Sieg Mühe, die drei Punkte vom Lech an die Mangfall zu holen. Seither feierten die Landsberger Heimsiege gegen Peiting, Füssen und Memmingen und Auswärtserfolge in Lindau, Füssen und Höchstadt, können sich also trotz der vielen Gegentore als äußerst unangenehmer Gegner präsentieren.

Mit dem erfahrenen Adriano Carciola, dem frechen Florian Stauder, dem unbekümmerten Mika Reuter sowie den Kanadiern Jason Lavallee und Walker Summer stehen brandgefährliche Stürmer im Landsberger Aufgebot. Recht eng sieht es in der Verteidigung aus: Dennis Neal und der Kanadier Riley Stadel fallen längerfristig aus, weshalb – zunächst bis Silvester – der Tscheche Lukas Popela nachverpflichtet wurde. Ganz überraschend beendete in der ersten Adventswoche dann aber auch noch Defender Markus Jänichen seine Karriere aus beruflichen Gründen mit sofortiger Wirkung.

14 oder 15 Rosenheimer Feldspieler am Freitag?

Auch am dritten Adventswochenende fehlt bei den Starbulls krankheitsbedingt Marius Möchel. Tyler McNeely konnte bislang noch nicht wieder ins Training einsteigen und die Langzeitverletzten Florian Krumpe, Tim Lucca Krüger und Brad Snetsinger – er trifft wahrscheinlich am Freitag in Rosenheim ein – sind natürlich ohnehin noch kein Thema. Michael Knaub ist nach seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe am letzten Sonntag gegen Peiting am Freitag gegen Landsberg gesperrt. Ob Klemen Pretnar wieder eingreifen kann, entscheidet sich kurzfristig. Davon ist abhängig, ob Starbulls-Chefcoach Jari Pasanen gegen Landsberg 15 oder nur 14 Feldspieler zur Verfügung stehen und ob eventuell ein Akteur der U20, die selbst wichtige Spiele zu bestreiten hat, in den Oberliga-Kader rutscht.

Tickets für das Heimspiel der Starbulls Rosenheim am Freitag gegen Landsberg (19:30 Uhr, ROFA-Stadion) sind buchbar auf www.starbulls.de/tickets, die Tageskasse am Stadion öffnet um 17:30 Uhr. Das Spiel wird wie immer live auf www.sprade.tv übertragen, ebenso das Auswärtsspiel in Lindau am Sonntag (18 Uhr, Eichwaldstadion).

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