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Rosenheim. (PM Starbulls) Im Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Süd ziehen die Starbulls Rosenheim am Freitagabend auswärts gegen die Höchstadt Alligator mit 2:3 den Kürzeren. Zwar... Starbulls gehen in der „Grünen Hölle“ leer aus

Manuel Strodel – © Starbulls Media Schirmer-Lion

Rosenheim. (PM Starbulls) Im Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Süd ziehen die Starbulls Rosenheim am Freitagabend auswärts gegen die Höchstadt Alligator mit 2:3 den Kürzeren.

Zwar gehen die Grün-Weißen durch Travis Oleksuk in Führung, liegen nach einem schwachen zweiten Drittel aber mit 1:3 in Rückstand und finden insbesondere im Powerplay nie zu ihrem Spiel. Norman Hauner gelingt Mitte des letzten Spielabschnitts noch der Anschlusstreffer, um den Ausgleich zu erzwingen fehlen den Starbulls gegen abgezockt agierende Hausherren aber Mittel und Einfälle. Somit schmilzt der Rosenheimer Vorsprung auf den Tabellenvierten Höchstadt auf drei Zähler, der auf den Tabellendritten Deggendorfer EC gar auf einen mageren Punkt.

Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen kann beim Auswärtsspiel in der „Grünen Hölle“ – so wird das kleine, dunkle Stadion am Kieferndorfer Weg in Höchstadter Kreisen auch genannt – am Freitag des zweiten Adventswochenendes auf genau 15 Feldspieler zurückgreifen. Neben den drei Langzeitverletzten Florian Krumpe, Brad Snetsinger und Tim Lucca Krüger stehen wie schon zuletzt auch Manuel Edfelder und Klemen Pretnar nicht zur Verfügung. Maximilian Vollmayer und Lukas Laub, die krankheitsbedingt drei Spiele aussetzen mussten, sind wieder mit dabei, Nachwuchskräfte aus dem Kader der U20 sind dagegen nicht am Start.

Es ist bereits das dritte Punktspiel zwischen den Starbulls Rosenheim und den Höchstadt Alligators in der laufenden Saison. Die beiden ersten Duelle fanden jeweils im Rosenheimer ROFA-Stadion statt, wobei die Starbulls im Oktober deutlich mit 5:0 die Oberhand behielten und sich im November knapp mit 2:3 geschlagen geben mussten. Auf Höchstadter Eis haben die in Bestbesetzung antretenden Gastgeber von Beginn an ein leichtes Plus an Spielanteilen – und schließlich zwei gute Doppelchancen. Starbulls-Keeper Andreas Mechel pariert zunächst jeweils gut, bei den knapp am Kasten vorbeischrammenden Nachschüssen hat er Glück (10./13.). In Führung aber gehen die Starbulls mit einem zielstrebig vorgetragenen Angriff. Der von Manuel Strodel bediente Stefan Reiter scheitert an Torwart Benjamin Dirksen, der nachsetzende Travis Oleksuk zunächst ebenfalls, der zweite Versuch ist aber drin – 0:1 (16.).

Keine halbe Minute später hat Oleksuk das 0:2 auf dem Schläger, aber Dirksen pariert – und knapp zwei Minuten danach gleichen die Hausherren aus: Eetu-Ville Arkiomaa spielt perfekt in den Slot auf Martin Kokes, der legt mit viel Übersicht nach links und der dort einfahrende Marton Voijak trifft ins offene Eck des Starbulls-Tores – 1:1 (18.). Sekunden vor der Pausensirene verhindert Höchstadts Keeper Dirksen bei einem Rosenheimer Gegenstoß mit Abschluss von Stefan Reiter die erneute Gästeführung.

Oleksuk und Strodel scheitern auch in den ersten Momenten des zweiten Spielabschnitts an Dirksen, während Höchstadts erster Torschuss nach knapp zwei gespielten Minuten den Weg über die Rosenheimer Torlinie findet: Tim Zimmermann bringt die Scheibe zentral aus der Drehung flach auf Torwart Andreas Mechel, der bekommt die Schoner nicht rechtzeitig zusammen und die Gastgeber führen 2:1 (22.). Beim ersten Unterzahlspiel schwimmen die Starbulls, kassieren eine zweite Strafzeit – und mit zwei Spielern weniger das nächste Gegentor: Dimitrij Litesov legt durch den Torraum quer und Klavs Planics netzt per Direktabnahme ein, bevor Mechel das Eck zumachen kann – 3:1 (28.).

Zwei Rosenheimer Powerplaysituationen Mitte und Ende des zweiten Drittels entspringt indes kaum Torgefahr. Höchstadts Zwei-Tore-Führung nach 40 Spielminuten ist verdient, weil die Starbulls einfach nicht mehr auf Augenhöhe mit den bissigen Alligatoren kommen – weder kämpferisch, noch spielerisch. Im letzten Drittel ist der Rosenheimer Wille dazu zwar erkennbar, aber die clever und konzentriert spielenden Hausherren lassen wenig zu, haben – unterstützt von Rosenheimer Abwehrfehlern – sogar hochkarätige Torchancen zum 4:1. Das dritte Rosenheimer Überzahlspiel sieht zwar gut aus, fördert den Anschlusstreffer aber auch nicht zu Tage. Der fällt schließlich, als Norman Hauner mit einem kurzen, raschen Antritt in eines der seltenen Defensivlöcher der Gastgeber stößt und die Scheibe aus dem Handgelenk im linken Eck versenkt – 3:2 (51.). In einigen Situationen scheinen die Hausherren nun zu wanken, fallen aber tun sie nicht. Dazu ist der Druck, den die Starbulls entfachen können, einfach nicht stark genug. Zudem bleibt auch das vierte und letzte Rosenheimer Powerplay erfolglos und auch dem finalen Akt, mit leerem Tor und sechsten Feldspieler, entspringt keine klare Torchance mehr.

Statement eines enttäuschten Starbulls-Cheftrainers Jari Pasanen nach der Partie: „Die ersten zehn Minuten haben wir das gemacht, was der Plan war. Was dann aber nach unserer Führung passiert ist, habe ich nicht verstanden. Höchstadt war besser und zweikampfstärker. Unser Powerplay war miserabel. Am Ende haben meine Spieler noch einmal alles gegeben, aber insgesamt waren wir nicht gut genug, um eine heimstarke Höchstadter Mannschaft zu schlagen.“

Im anstehenden Heimspiel gegen den unberechenbaren EC Peiting, der am Freitag gegen die Landsberg Riverkings einen 7:2-Derbysieg feierte, müssen die Starbulls nun unbedingt punkten, wenn der zweite Tabellenplatz nicht in ernsthafte Gefahr kommen soll. Der Vorsprung auf den Deggendorf SC beträgt nur noch einen mageren Punkt, der auf den Tabellenvierten Höchstadt jetzt nur noch drei Zähler. Spielbeginn im ROFA-Stadion am zweiten Adventssonntag ist um 17 Uhr, die Tageskasse öffnet um 15 Uhr (Online-Tickets: www.starbulls.de/tickets, Liveübertragung der Partie: www.sprade.tv).

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