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Krefeld.(RS) Fünf Niederlagen in der laufenden Saison, dazu 17 Niederlagen in Folge gegen den heutigen Gegner aus Bremerhaven. Es gibt bestimmt deutlich bessere Aussichten... Stärkste Saisonleistung der Pinguine reicht nicht zum Sieg – Leon Niederberger: „Waren heute die bessere Mannschaft“

Philipp Kuhnekath – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld.(RS) Fünf Niederlagen in der laufenden Saison, dazu 17 Niederlagen in Folge gegen den heutigen Gegner aus Bremerhaven. Es gibt bestimmt deutlich bessere Aussichten auf ein erfolgreiches Eishockeyspiel für die Krefeld Pinguine.

Deren Trainer Mihails Svarinskis hat sich nach einer trainingsreichen Woche dafür entschieden den zuletzt gescholtenen Ivan Petrakov wieder in den Kader zu holen. Dafür verzichtete er auf Shatsky und den verletzten Tyanulin, für den wiederum Kuhnekath im Line-up stand.

Buncis und Petrakov zeichneten sich für die erste Chance des Spiels verantwortlich, doch Brandon Maxwell war im Bremerhavener Tor zur Stelle (3.). Ein Fehlpass im Spielaufbau von Leon Niederberger landete bei Sykora, der jedoch an Belov scheiterte (8.). In der Schlussphase eines schnellen ersten Abschnittes vergaben Kuhnekath (17.) und Laurin Braun (19.). So ging es torlos, aber auch ohne Strafzeiten in die erste Pause.

Die Niederrheiner kamen auch zu Beginn des Mitteldrittels zu guten Abschlussmöglichkeiten. Eine Großtat von Maxwell gegen Kuhnekath verhinderte den schnellen Rückstand seines Teams (22.). Bei angezeigter Strafe gegen Bremerhaven täuschte Trivellato den Schuss von der blauen Linie an, passte allerdings zu Olson am langen Pfosten der die Scheibe nicht über die Linie brachte (23.). Das folgende Überzahlspiel brachte jedoch nur einen Abschluss von Karsums hervor. Wie man Überzahlspiel spielen kann, konnten sich die Krefelder später aus erster Reihe bei den Gästen aus Norddeutschland abschauen. Mit einer Erfolgsquote von über 33% verfügt das Quintett natürlich über eine gehörige Portion Selbstvertrauen und münzte dies auch sofort auf dem Eis zur Führung um. Jeglic mit einem Pass durch den Torraum auf Verlic – 0-1 (29.). Einen Pass von Bindulis fing Jan Urbas ab und tauchte alleine von Belov auf. Der Russe im Tor der Seidenstädter blieb Sieger.
Mit einer Glanztat rettete Maxwell in der 49. Minute vor Kuhnekath, der so die tolle Vorarbeit von Niederberger nicht vollenden konnte.

Ein Wechselfehler der Schwarz-Gelben ermöglichte den Gästen ihr drittes Überzahlspiel. Bremerhaven spielte es schwach, nahm jedoch somit weitere zwei Minuten von der Uhr. Als Krefeld Belov zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm konnte Jan Urbas mit einem Schuss ins leere Tore den Endstand von 0-2 erzielen.

Den Spielpuck sammelte sich nach dem Spiel der Bremerhavener Torhüter ein, es war sein erster Shut-Out in der DEL. Bereits in fünf Tagen steht das „Rückspiel“ an der Nordseeküste an.

Krefeld lieferte sein mit Abstand bestes Saisonspiel ab und vielleicht hat der Geschäftsführer der Pinguine Recht, der davon sprach, dass sein Team bis Februar das wahre Potential zeigen würde. Bleibt zu hoffen, dass die Züge bis dahin nicht abgefahren sind oder die Bahnhöfe überhaupt noch geöffnet haben.

Das sagt Leon Niederberger zum Spiel

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