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Bonn. (PM MagentaSport) Mannheims Trainer Bill Stewart würde vermutlich nie darüber sprechen wollen, dass sie den Meister-Titel fix im Blick haben, das 5:1 gegen... Spitzenreiter München mit 5:1 überrannt – Mannheims Rückkehrer retten eigenen Rekord und wecken Hoffnungen

(L-R) Borna Rendulic, Ryan MacInnis, Markus Eisenschmid und Denis Reul von den Adler Mannheim feiern das Tor zum 2:1 – © City-Press

Bonn. (PM MagentaSport) Mannheims Trainer Bill Stewart würde vermutlich nie darüber sprechen wollen, dass sie den Meister-Titel fix im Blick haben, das 5:1 gegen den souveränen Spitzenreiter München mit komplettem Team gab aber Aufschluss darüber, dass mit den Adlern zu rechnen ist.

Die Idee der Münchner, den Rekord von mehr als 12 Auswärtssiegen ausgerechnet beim Rekord-Träger Mannheim zu feiern, ging nicht auf. 5:1 besiegten die Adler den EHC Red Bull München – die stehen immer noch „safe“ allein ganz oben, allerdings war´s dann doch die 2. Niederlage in Folge. Konrad Abeltshauser trotzig: „Mannheim hat verdient gewonnen, aber das sagt für die Zukunft noch gar nichts aus.“ Coach Bill Stewart, der den alten Rekord mit Mannheim aufstellte: „Ich bin sehr stolz auf diesen Rekord.“ Stewart zum Spiel: „Das ist das erste Mal in 6 Monaten, dass wir unser gesamtes Team hatten. Es war ein gutes Spiel von uns, aber wir haben noch eine Menge an Arbeit zu tun.“

Im rheinischen Derby setzte sich Düsseldorf mit 3:2 gegen die Kölner Haie durch, das Ganze vor über 13.000 Fans. „Wahnsinnskulisse“, strahlte Matchwinner Tobias Eder, der weiter von den Fans schwärmte: „Die sind auswärts auch immer zahlreich dabei. Es ist unglaublich. Es ist traumhaft.“

Finstere Krisenstimmung im Tabellenkeller bei den Augsburger Panther, die mit 2:3 gegen die Schwenninger Wild Wings verloren. Dennis Endras bilanzierte: „Das zieht sich die ganze Zeit durch die Saison. Es liegt nicht an der Leidenschaft, am Kampfgeist. Wir schlafen zum Start und dann ist es in der Liga extrem schwer, zurückzukommen.“

Nachfolgend die wichtigsten Aussagen des Tags übermittelt durch MagentaSport. Am Sonntag gibt es wieder Eishockey pur mit 7 Spielen. Unter anderem komm es zum absoluten Spitzenspiel zwischen dem EHC Red Bull München und dem ERC Ingolstadt – ab 15.00 Uhr live und alle anderen Spiele auch live bei MagentaSport.

Düsseldorfer EG – Kölner Haie 3:2

Die Düsseldorfer EG gewinnt das 239. Rheinische Derby und feiert einen wichtigen Sieg im Kampf um die Top 6. Doppelpacker Tobias Eder freute sich nach dem Spiel: „Wahnsinnskulisse heute. Bis auf das 2. Drittel haben wir grundsolide gespielt, hatten ein brutales Unterzahl. Das geht so in Ordnung.“

Über 13.000 Fans sorgten bei ihm für Gänsehaut: „Es ist unglaublich. Man kann nur einen Dank aussprechen. Das ganze Jahr über unterstützen die uns tatkräftig. Die sind auswärts auch immer zahlreich dabei. Es ist unglaublich. Es ist traumhaft.“

Bei den Kölner kehrte der verletzte Moritz Müller wieder zurück ins Team, für ein Comeback wie im 1. Derby hat es aber auch mit ihm nicht gereicht: „Ich hatte auch die Gedanken im Kopf, dass bis zum Ende alles möglich ist. Es hätte wieder klappen können, aber die Scheibe ist am Ende leider nicht reingegangen… Wir saßen ein bisschen zu viel auf der Strafbank. Das ist dann der Ausschlag.“

Adler Mannheim – EHC Red Bull München 5:1

Die Adler Mannheim gewinnen das Spitzenspiel gegen den EHC Red Bull München und stoppen damit die Auswärtsserie der Münchner nach 12 Siegen am Stück. Ein weiterer hätte einen neuen Rekord bedeutet. So bleiben die Adler gemeinsam mit München Rekordhalter.

Mannheims Trainer Bill Stewart: „Wir hatten ein hartes Jahr mit vielen Verletzungen. Das ist das erste Mal in 6 Monaten, dass wir unser gesamtes Team hatten. Es war ein gutes Spiel von uns, aber wir haben noch eine Menge an Arbeit zu tun.“ Zum Auswärtsrekord, den er selbst mit den Adler Mannheim aufstellte und jetzt weiterhin hat: „Ich bin sehr stolz auf diesen Rekord und genauso auf die 15 Siege insgesamt… Ich kenne auch Don Jackson und er ist ein guter Freund von mir. Er verdient alles und ist ein toller Trainer.“

Mannheims Jordan Szwarz: „Das war ein großer Sieg heute. Wir hatten viele Spieler zurück im Kader… Das war sehr gut… Es war einfach ein sehr gutes Spiel von uns.“

Münchens Konrad Abeltshauser: „Wir haben uns mit den Strafen selber ins Bein geschossen… So macht man sich das Leben schwer… Mannheim hat verdient gewonnen, aber das sagt für die Zukunft noch gar nichts aus.“


David Wolf von den Adler Mannheim – © City-Press


Grizzlys Wolfsburg – Straubing Tigers 4:3

Die Grizzlys Wolfsburg gewinnen dank 2 früher Tore ein enges Spiel gegen Tabellennachbar Straubing.

Wolfsburgs Philipp Mass: „Wir haben es am Ende eiskalt ausgenutzt und ich bin froh, dass wir es gewonnen haben… Wir haben durchgehend Grizzlys-Hockey gespielt. Das gibt uns Selbstvertrauen für das nächste Spiel.“

Straubings Parker Tuomie: „Das hatte heute was mit unserem Start zu tun… Wir haben es aber sonst gut gemacht und müssen auch die positiven Dinge daraus ziehen, dass wir Spiele auch drehen können. Es ist schade, aber Wolfsburg ist auch eine starke Mannschaft.“

Augsburger Panther – Schwenninger Wild Wings 2:3

Die Augsburger Panther kassieren die 5. Niederlage in Folge und lassen das rettende Ufer immer weiter davonziehen. Goalie Dennis Endras: „Ich glaube, dass wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht haben. Wir waren bis zum Schluss im Spiel. Den Start haben wir einfach verschlafen und dann rennen wir das ganze Spiel hinterher. Das zieht sich die ganze Zeit durch die Saison. Es liegt nicht an der Leidenschaft, am Kampfgeist. Wir schlafen zum Start und dann ist es in der Liga extrem schwer, zurückzukommen.“

Die Schwenninger Wild Wings feiern einen ganz wichtigen Sieg und können sich jetzt voll auf den Playoff-Kampf konzentrieren. Alexander Karachun zum Sieg: „Wir hatten einen guten Start, sind gut rausgekommen. Im 2. Drittel war es dann ausgeglichener und am Ende mussten wir noch ein bisschen zittern. Augsburg wurde stärker im Laufe des Spiels. Ich bin zufrieden, dass wir dagegenhalten konnten… Wir wollen die Playoffs schaffen.“

Bietigheim Steelers – Iserlohn Roosters 2:4

Die Bietigheim Steelers können zweimal verkürzen, müssen sich aber am Ende doch geschlagen geben und können Augsburgs Niederlage nicht ausnutzen. Die Steelers bleiben Letzter, der Klassenerhalt mit dem sicheren Rang 13 wird nur noch durch ein kleines Wunder zu schaffen sein.

Bietigheims Doppelpacker Evan Jasper: „Wir sind gut aus dem 1. Drittel rausgegangen. Hatten da auch viele Chancen und konnten die nicht nutzen… Im 2. Drittel haben wir durch die Gegentore das Momentum verloren. Im letzten Drittel haben wir unsere Chancen wieder nicht genutzt. So ist uns das Spiel aus der Hand gegangen.“

Trotz der erneuten Niederlage versprach er den eigenen Fans: „Wir kämpfen bis zum Ende. Wir sind 6 Punkte hinter Rang 14. Es steht nicht fest, ob jemand aufsteigt. Wir werden bis zum Ende kämpfen.“

Die Iserlohn Roosters feiern einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs.
Iserlohns Maciej Rutkowski: „Wir wussten, dass es schwer wird, aber wir wollten es auf jeden Fall gewinnen… Wir haben uns gut defensiv verhalten, offensiv hat auch viel geklappt. Nach dem letzten Spiel gegen Nürnberg wissen wir, dass wir die Spiele jetzt mal gewinnen sollten. Das hat heute geklappt.“

Eishockey live bei MagentaSport
Die PENNY DEL – Der 45. Spieltag

Sonntag, 22.01.2023
Ab 13.45 Uhr: Pinguins Bremerhaven – Augsburger Panther, Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg, Iserlohn Roosters – Adler Mannheim
Ab 15.00 Uhr: EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt
Ab 16.15 Uhr: Straubing Tigers – Düsseldorfer EG, Schwenninger Wild Wings – Löwen Frankfurt
Ab 18.45 Uhr: Kölner Haie – Bietigheim Steelers


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