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Anzeige Anzeige Sechs Spieltage der Saison 2020/21 sind in der DEL2 offiziell absolviert. Doch Corona hinterlässt auch im Eishockey seine tiefen Spuren. Bereits in... Spielbetrieb in der DEL 2 läuft trotz einiger Spielabsagen weiter
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© Sportfoto-Sale (SD)

Sechs Spieltage der Saison 2020/21 sind in der DEL2 offiziell absolviert. Doch Corona hinterlässt auch im Eishockey seine tiefen Spuren. Bereits in vier Teams sind Infektionen aufgetreten, sodass DEL2-Chef Rene Rudorisch (42) derzeit nicht um seinen Job zu beneiden ist. Der Spielbetrieb läuft zwar weiter, ist aber ständigen kurzfristigen Änderungen unterworfen.

Doch anders als in der erstklassigen Deutschen Eishockey-Liga (DEL), deren Start auf Mitte Dezember verschoben wurde, dürfen die Zweitligisten wenigstens wieder dem Puck nachjagen. Daher zieht es immer mehr Top-Spieler in die DEL2, die dadurch nicht nur an Attraktivität, sondern auch an Spannung gewinnt. Das Rennen um den Titel und die Play-off-Ränge ist offener denn je. Besuche diese Seite für Informationen und aktuelle Tipps.

Felix Schütz (33) beim EV Landshut, Daniel Weiß (30) bei den Eispiraten Crimmitschau oder Patrick Reimer (37) beim ESV Kaufbeuren: Das sind nur einige Akteure, die den verschobenen Saisonbeginn in der DEL nutzen, um im unterklassigen Eishockey ihrem Beruf nachzugehen. Dabei müssen sie zwar finanzielle Einbußen hinnehmen, bleiben aber weiterhin aktiv. Immerhin hatte die DEL ihren Spielbetrieb bereits im März eingestellt.

Mit den Bayreuth Tigers, Kaufbeuren, den Lausitzer Füchsen und Landshut weisen bereits vier Vereine der DEL2 einen oder mehrere Coronafälle auf. Spielabsagen waren die Folge. Während die Bietigheim Steelers und die Dresdner Eislöwen bereits siebenmal auf dem Eis standen, haben Kaufbeuren und Bayreuth erst drei Matches absolviert. Die Tabelle ergibt daher ein schiefes Bild. Da die Coronazahlen nicht sinken, ist davon auszugehen, dass sich dies noch weit bis in das Jahr 2021 hinein nicht ändern wird.

Weist ein Spieler Symptome auf, geht das Team vorsorglich in häusliche Isolation. Ein Schnelltest wird durchgeführt, dem ein aussagekräftigerer PCR-Test folgt. Erst dann bestimmt das zuständige Gesundheit, welche Akteure sich in Quarantäne begeben müssen.

Für die DEL2 gilt, dass eine Partie bereits dann stattfindet, wenn neun Feldspieler und ein Torwart zur Verfügung stehen. Sollte dies nicht möglich sein, wird der gegnerische Verein zum Sieger erklärt und erhält drei Punkte zugesprochen. In dieser Saison habe man diese Regel coronabedingt aufgeweicht, erklärt Rudorisch. So werde eine Begegnung verschoben, wenn eine Mannschaft die erforderlichen zehn Spieler nicht aufbieten könne. Sollten jedoch zehn spielfähige Spieler vorhanden seien, finde die Partie auf alle Fälle statt, ergänzt der Geschäftsführer der DEL2. Noch habe man durch ausreichende Pufferzeiten viel Platz im Spielplan.

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