Köln. (EM) Was für ein Ärger! So lange geplant und dann das: Der Fan-Sonderzug der Kölner Haie zum Spiel bei den Dresdner Eislöwen musste die Hinfahrt in Magdeburg abbrechen und umkehren.
Bereits um 6 Uhr in der Früh begann die Fahrt in Köln-Deutz. An Bord rund 800 Eishockey-Enthusiasten, die voller Freude die Fahrt Richtung Dresden angetreten hatten. Es zeichnete sich aber schon früh ab, dass der Zug aufgrund von Sperrungen, Umleitungen und wetterbedingten Behinderungen sein Ziel nicht pünktlich erreichen wird. Im Laufe des Nachmittags wurde bekannt, dass der Spielbeginn um 15 Minuten nach hinten auf 16:45 Uhr verlegt werden soll. Ursprünglich sollte der Zug um 13:24 Uhr in Dresden planmäßig eintreffen. Im Verlauf der Fahrt wurde eine voraussichtliche Ankunftszeit von 19:00 Uhr ermittelt. Letztendlich trat der Haie-Express auf etwas mehr als halber Strecke um 18 Uhr die Rückfahrt an.
Wie genau die Entscheidung zustande kam ist noch nicht exakt bekannt. Auch liegt bislang keine Stellungnahme der Eislöwen als Veranstalter des Spiels oder der Liga vor. Auch ist noch zu klären, ob die Fans zumindest einen Teil ihrer Kosten erstattet bekommen können.
Inwiefern die Ereignisse des heutigen Tages noch Einfluss auf kommende Sonderzugfahrten nach Dresden haben, bleibt abzuwarten. So planen auch die Fans der Iserlohn Roosters zum Spiel am 23. Januar einen Fanzug.
Für die Anhänger der Haie bleibt in jedem Fall ein fader Beigeschmack. Die Party im Zug und auch der sicherlich via Livestream verfolgte Spielverlauf dürften da auch nur bedingt trösten. Ein (Spiel)Tag der sicherlich allen noch länger in bester Erinnerung bleiben wird.
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