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Bad Tölz. (PM Löwen) Nach dem Heimsieg im Freitagsspiel können die Löwen zwei Tage später nicht an die gezeigte Leistung anknüpfen. Defensiv waren die... Spektakel in Heilbronn, aber ohne Punkte für die Löwen

Lubor Dibelka – © Sportfoto-Sale (SD)

Bad Tölz. (PM Löwen) Nach dem Heimsieg im Freitagsspiel können die Löwen zwei Tage später nicht an die gezeigte Leistung anknüpfen.

Defensiv waren die Buam besonders in den ersten beiden Dritteln zu unsortiert, um in der starken DEL2 Punkte mitnehmen zu können. Lubor Dibelka machte die Partie zwar nochmal spannend, doch es reichte nicht mehr für Punkte – 6:5. Schon früh die kalte Dusche für Bad Tölz. Nach der ersten Strafe der Partie gegen Tom Horschel nahm Justin Kirsch Maß und versenkte die Scheibe im linken Winkel. Ein recht langsamer Handgelenksschuss, aber durch Karl Fabricius´ Sichtschutz war für Jimmy Hertel im Löwentor nichts zu machen. Auch beim zweiten Treffer, nur zwei Minuten später, war Hertel machtlos. Den ersten Schuss von Judd Blackwater parierte der Schlussmann mit dem Beinschoner, dann reagierte Blackwater selbst aber schneller, als Ian Brady und vollendete zum 2:0.

Philipp Schlager hatte zwar nur 22 Sekunden später eine Antwort parat, doch insgesamt war das erste Drittel aus Löwensicht zu wenig. Folgerichtig konnte Noah Dunham aus spitzem Winkel noch das 3:1 drauflegen. Im Mitteldrittel die Buam dann besser drin. Lubor Dibelka, Tyler McNeely und Dominic Bohac vergaben allesamt freistehend vor dem Tor. Auch die Falken waren über weite Strecken der Partie defensiv instabil, doch die Abschlussqualität der Tölzer passte nicht. Besser machte es erneut Noah Dunham in der letzten Minute des zweiten Abschnitts. Er fälschte einen Schuss von Kenney Morrison entscheidend zum 4:1 ab – zu diesem Zeitpunkt wirkte das wie eine Vorentscheidung. Doch es keimte nochmals Hoffnung auf. Nach schönem Pass von Philipp Schlager tanzte Lubor Dibelka Arno Tiefensee im Falken-Tor aus. Zwei Tore in 15 Minuten sind im Eishockey absolut im Bereich des Möglichen. Das weiß vor allem ein Spieler mit der Erfahrung von Dibelka. Deswegen legte der Halb-Tscheche direkt noch eins nach und stellte bereits in Minute 46 auf 4:3. Plötzlich hatten die Buam die Spannung wiederhergestellt und hätten kurze Zeit später gar ausgleichen können. Doch die Falken fingen sich wieder und nagelten den gefährlichen Bereich vor dem eigenen Tor zu. Als es dann doch mal wieder eine Großchance für die Buam, in Person von Philipp Schlager gab, fingen sich die Tölzer im Gegenzug den entscheidenden Konter. Noah Dunham traf zum dritten Mal an diesem Abend zum 5:3. Spätestens Jeremy Williams´ Direktschuss machte nicht nur das halbe Dutzend voll, sondern auch den Deckel auf das Spiel. Tyler McNeely und erneut Dibelka, der seinen Dreierpack im Schlussdrittel perfekt machte, sorgten noch für Rest-Hoffnung.

Allerdings kam der Anschluss 13 Sekunden vor Ende zu spät. Alles in allem eine Partie auf recht niedrigem DEL2-Niveau. Beide Defensiven mit großen Problemen die gegnerischen Angriffsreihen vom Tor fernzuhalten. So bleibt es dabei: Heilbronn gegen Bad Tölz verspricht (fast) immer Spektakel.

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