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EC Pfaffenhofen IceHogsEHC Klostersee

Spannung bis zum Schluss: ECP unterliegt Klostersee nach hartem Kampf mit 0:2

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Pfaffenhofen. (oex) Einen von der ersten bis zur letzten Minute harten Kampf lieferten sich am Sonntagabend der EC Pfaffenhofen und der EHC Klostersee in der Stadtwerke-Arena.

Am Ende konnten die Gäste dank zweier Überzahltore einen 2:0 (1:0; 0:0; 1:0) Erfolg bejubeln und damit drei Punkte mit nach Hause nehmen.

„Das hätte auch andersrum laufen können.“ In der Beurteilung der Partie waren sich beide Trainer einig. Sowohl Klostersees Coach Thomas Vogl als auch Markus Muhr sahen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, die sich einen offenen Schlagabtausch lieferten, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag gaben. Zu nennen ist hier vor allem die Tatsache, dass die Grafinger ihre Überzahlmöglichkeiten besser nutzten als die Hausherren. Bei ausgeglichenem Strafenverhältnis waren die Gäste nämlich mit einem Mann mehr auf dem Eis zweimal erfolgreich, während die Hausherren keines ihrer Powerplays in einen Treffer ummünzen konnten. Selbst in den turbulenten Schlussminuten, als zwei EHC-Akteure die Strafbank drückten und Steven Catelin seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, konnten die ECP-Angreifer den überragenden Lukas Steinhauer im Gästetor nicht überwinden.

„Den Sieg haben wir auch unserem Torwart zu verdanken. Luki Steinhauer hat unglaublich gut gehalten,“ hatte dann auch Vogl ein Extralob für seinen Keeper parat, der folgerichtig auch als bester Spieler seiner Mannschaft ausgezeichnet wurde. Aber sein Gegenüber stand ihm kaum nach. Auch Catelin hielt, was zu halten war und so waren beide Torleute nicht zuletzt der Grund dafür, dass so wenig Treffer fielen. Zudem ging die Mannschaft von Markus Muhr dieses Mal viel konzentrierter zu Werke.

„Wir wollten nicht wieder die Anfangsphase verschlafen, wollten von Beginn an dagegenhalten und die Räume eng machen. Das ist uns heute über 60 Minuten viel besser gelungen als die letzten Spiele,“ stellte der Coach zufrieden fest.

Gleich von Beginn an drückten die Gastgeber auf das Tempo und kamen in den ersten Minuten zu einigen guten Möglichkeiten, die aber von Steinhauer entschärft wurden. Danach kam Klostersee besser in die Partie, hatte auch etwas mehr Spielanteile, ohne aber große Chancen zu kreieren. Als dann aber Anton Seidel die erste Strafzeit für den ECP verbüßen musste, traf Florian Gaschke aus dem Slot zur Führung für den EHC (12.). Dieses enge Ergebnis sollte lange Zeit Bestand haben.

In der Folgezeit lieferten sich beide Teams nämlich einen Kampf mit offenem Visier, in dem sich jedoch trotz einiger Chancen hüben wie drüben keine Seite einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Im Mitteldrittel überstanden beide Mannschaften dank ihrer starken Torhüter sogar jeweils eine doppelte Unterzahl.

Auch im Schlussabschnitt ging es mit hohem Tempo und viel Einsatz hin und her. Je näher die Schlusssirene rückte, desto mehr verstärkten die Hausherren ihre Bemühungen. Fünf Minuten vor dem Ende musste Michael Wolf auf die Strafbank. Sechs Sekunden davon waren noch auf der Uhr, als Luka Kauppila aus dem Gewühl vor dem Tor den Puck im Nachfassen irgendwie über die Linie stocherte. Die Partie war damit entschieden, auch weil das letzte Anrennen keinen Erfolg mehr brachte.

„Ich bin heute sehr zufrieden mit der Mannschaft, wie sie das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen haben und 60 Minuten alles gegeben hat. Jetzt braucht sie mal ein Erfolgserlebnis, um sich dafür auch zu belohnen,“ so Muhr in seinem Schlussfazit.

EC Pfaffenhofen: Catelin, Marx, Muhr, Eckl A., Hätinen K.; Münzhuber, Wolf Mi., Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Eckl O., Seidel, Wolf Ma., Tlacil,, Vrana, Fichtenau, Felsöci, Weber, Hilser, Schwirtzer

Tore: 0:1 (12.) Gaschke (Bosecker, Hilger 5:4); 0:2 (57.) Walz (Kauppila, Saloranta 5:4)

Strafen: ECP 12 EHC 12

Zuschauer: 200


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