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EC Red Bull SalzburgPioneers Vorarlberg

Später, aber verdienter Sieg der Red Bulls gegen Pioneers Vorarlberg

Salzburgs 4:1-Erfolg wurde erst im Schlussdrittel fixiert

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Mathias Boehm and Adrian Gesson of EC Red Bull Salzburg - © Gintare Karpaviciute - EC Red Bull Salzburg
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Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann in der win2day ICE Hockey League zuhause gegen die Pioneers Vorarlberg mit 4:1, hat sich mit den Vorarlbergern aber lange Zeit schwergetan.

Nach dem Führungstreffer der Gäste im ersten Abschnitt glichen die Red Bulls im zweiten Abschnitt aus. Aber erst im furiosen Schlussdrittel ging es den Red Bulls dann richtig auf, mit drei weiteren Toren feierten sie schließlich den verdienten Heimsieg. Die Tore erzielten Michael Raffl, Peter Schneider, Lucas Thaler und Benjamin Nissner.

Spielverlauf
Die Gäste begannen unerschrocken und hatten anfangs mehr Spielanteile, noch ohne gefährlich zu werden. Nach und nach holten sich die Red Bulls ihr Eis zurück, doch beim ersten Powerplay schlugen die Vorarlberger gleich zu. Collin Adams versenkte die Scheibe per Onetimer aus dem rechten Bullykreis, Salzburgs Goalie David Kickert hatte da nicht viel zu halten. Kurz darauf tauchte Feldkirchs Oskar Maier nach kurzem Solo vorm Tor auf, Kickert klärte (10.). Salzburg spielte danach immer mehr zum Tor, tat sich gegen die quirligen Gäste aber noch schwer. Thomas Raffl hatte eine gute Möglichkeit beim 2 auf 1 (15.) und auch ein Powerplay vor der Pause war schon richtig gut. Aber noch ohne Torerfolg, es ging mit dem 0:1 in die Kabinen.

Kurz nach Wiederbeginn aber zog Michael Raffl aus dem Slot ab und überwand erstmals den guten Feldkircher Goalie Alex Caffi (21.). Danach nahm die Partie Fahrt auf und die Red Bulls konnten sich phasenweise in der Angriffszone festsetzen. Die Pioneers hatten weiter ihre Momente, bei den gelegentlich gut angetragenen Schüssen blieb David Kickert aufmerksam. Mit fortlaufendem Drittel dominierten die Salzburger das Spiel, aber es war eng vor dem Tor, viele Schüsse fanden gar nicht erst den Weg dorthin. Nach 40 Minuten stand es 1:1, aber damit waren die Gäste speziell nach dem zweiten Drittel gut bedient.

Die Geduld wurde belohnt. Nachdem die Red Bulls zu Beginn des Schlussdrittels zunächst zu viert auskommen mussten, hämmerte Peter Schneider die Scheibe anschließend mit seinem ersten Saisontor im Powerplay zur 2:1-Führung in die Maschen (44.). Danach vollendete Lucas Thaler eine wunderschöne Kombination über Thomas Raffl und Benjamin Nissner mit technischer Finesse vor dem Tor und erhöhte die Führung auf 3:1 (48.). Das war die Vorentscheidung, auch wenn sich Feldkirch nicht zurückzog, auf den Anschlusstreffer spielte und David Kickert auch in der Schlussphase beschäftigte. Aber Salzburg legte nach. Benjamin Nissner fuhr sehenswert durch die komplette Feldkircher Abwehr und setzte die Scheibe an Alex Caffi vorbei unter die Querstange (57.). Das war der krönende Abschluss nach einem dominanten Schlussdrittel, das die Red Bulls klar für sich entschieden und damit die nächsten drei Punkte sicherstellten.

Statement Benjamin Nissner „Die Pioneers sind im Vollspeed aus der Kabine gekommen und wir haben lange gebraucht, bis wir ins Spiel gekommen sind. Dann haben wir aber einen Weg gefunden, die Partie für uns zu entscheiden. Manchmal verzweifelt man schon, wenn du außen herumspielst, und innen stehen sie kompakt und dann geht es plötzlich wieder in die andere Richtung. Aber wir sind stur durch die Wand gegangen und haben am Ende gewonnen.“

win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – Pioneers Vorarlberg 4:1 (0:1, 1:0, 3:0)

Tore:
0:1 | 08:35 | Collin Adams | PP
1:1 | 20:47 | Michael Raffl
2:1 | 43:53 | Peter Schneider | PP
3:1 | 47:48 | Lucas Thaler
4:1 | 56:27 | Benjamin Nissner

Zuschauer: 2.614


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