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Sonthofen. (PM ERC) Der 6:4-Auswärtssieg des ERC Sonthofen beim ERC Lechbruck gehört vermutlich nicht zu den schönsten Partien in der Geschichte des Eishockey-Landesligisten. Aber:... Sonthofen klettert nach 6:4-Arbeitssieg in Lechbruck auf Rang zwei

Ondrej Havlicek – © Bettina Brunner

Sonthofen. (PM ERC) Der 6:4-Auswärtssieg des ERC Sonthofen beim ERC Lechbruck gehört vermutlich nicht zu den schönsten Partien in der Geschichte des Eishockey-Landesligisten.

Aber: Er bringt nicht nur drei Punkte aufs Konto der Schwarz-Gelben, er ist gleichbedeutend mit dem Sprung auf Platz zwei der Tabelle, weil Pfronten parallel in Reichersbeuern verlor. Herausragend an diesem Abend: Stürmer Ondrej Havlicek, der an vier Treffern beteiligt war und Vladi Kames, der vier Torvorlagen beisteuerte.

Mit dem Rückenwind des 10:1-Heimsiegs am Freitag gegen Lechbruck war das Team von Coach Helmut Wahl und Spielertrainer Vladi Kames zum Rückspiel ins Lechparkstadion gereist. Doch von der Euphorie und dem Selbstbewusstsein war in den ersten beiden Dritteln nur bedingt was zu sehen.

Zu verhalten gingen die Gäste ans Werk und rechneten nach dem klaren Hinspiel-Erfolg wohl eher mit einem vergleichbar einfachen Match. Dem war allerdings nicht so: Sonthofen tat sich rund 50 Minuten lang schwer gegen kämpferische und gut sortierte Hausherren. Hinzu kamen leichtfertige Puckverluste, die Lechbruck mehrfach vielversprechende Angriffe ermöglichte. Nach nicht einmal vier gespielten Minuten ging die Heimmannschaft in Führung. Für den ERC hieß es im zugigen Freiluftstadion von Lechbruck: warm anziehen.

Unterstützt von einem zahlreich erschienen und lautstarken Tross an schwarz-gelben Fans, dauerte es einige Minuten, bis die Schwarz-Gelben sich vom Rückstand erholten. In der zwölften Minute war es der Topscorer der Sonthofer, der den Ausgleich erzielte: Ondrej Havlicek netzte auf Vorlage von Vladi Kames ein – 1:1! Mit diesem Ergebnis ging es in die Drittelpause.

Der zweite Abschnitt begann so wie der erste geendet war: Mit einem ausgeglichenen Aufeinandertreffen des ERC mit dem Tabellenschlusslicht. Und auch in diesem Drittel ging Lechbruck wieder in Führung (32. Minute). Aber: Der ERC agierte etwas zielstrebiger und kreierte sich mehr Torchancen als im ersten Drittel. Dieses Mal dauerte es nur drei Minuten, bis die Gäste die Antwort gaben. Und diese kam erneut von Havlicek, der in Überzahl auf Vorlage von Marc Sill und Vladi Kames den Ausgleich erzielte (34. Minute), gleichbedeutend mit dem Pausenstand.

Auch im Schlussdrittel verlangte Lechbruck den Schwarz-Gelben alles ab, die in der 43. Minute zwar durch Dan Przybyla erstmals in Führung gingen (Assists: Nicolas Neuber, Valentin Köcheler). Die Heimmannschaft aber zeigte sich wenig beeindruckt und erzielte durch einen Doppelschlag in der 47. und 48. Minute die 4:3-Führung. Das Trainerduo nahm in der Folge eine taktische Umstellung vor und setzte fortan auf drei Reihen.

Die Folge: mehr Konzentration, mehr Zug zum Tor, mehr Tore. Innerhalb von sechseinhalb Minuten stellte Sonthofen die Weichen auf Sieg und die Mannschaft zeigte endlich, wozu sie im Stande ist. Matyas Stransky (51. Minute, Assists: Nicolas Neuber, Niklas Holzschneider), Havlicek mit seinem dritten Treffer (56. Minute, Assists: Vladi Kames, Marc Sill) und Christian Engler (58. Minute, Assists: Ondrej Havlicek, Vladi Kames) drehten einen 3:4-Rückstand in einen 6:4-Arbeitssieg.

Da Pfronten parallel in Reichersbeuern 2:1 verlor, kletterte der ERC in der Tabelle auf Rang zwei (24 Punkte). Klassenprimus sind mit zwei Punkten Vorsprung die Eisbären Burgau, die Ottobrunn mit 12:2 abfertigten. Burgau aber hat ein Spiel mehr auf dem Konto als der ERC, der mit einem Sieg vorbeiziehen und aus eigener Kraft Tabellenführer werden kann.

Am Freitag reisen die Schwarz-Gelben nach Ottobrunn (20.15 Uhr), bevor es dann am Sonntag zum Derby in Ravensburg kommt (12 Uhr).


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