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Nürnberg. (STM) Vor 3020 Zuschauern mussten die Nürnberg Ice Tigers ihre zweite Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen. Beim 1-4 Gegen den ERC Ingolstadt waren... Sonderlob für die vierte Reihe der Ice Tigers, aber Nürnberg unterliegt klar im Derby

Hier rettet Nürnbergs #31 Niklas Treutle (li.) gegen Ingostadts #33 Charles Bertrand (re.). – © ISPFD

Nürnberg. (STM) Vor 3020 Zuschauern mussten die Nürnberg Ice Tigers ihre zweite Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen.

Beim 1-4 Gegen den ERC Ingolstadt waren die Nürnberger zwar redlich bemüht, am Ende aber klar unterlegen gegen starke Panther. Den einzigen Treffer für die Ice Tigers erzielte Jake Ustorf zum zwischenzeitlichen 1-1 Ausgleich.

Am Ende ging es ganz schnell, aber doch nicht schnell genug. Nach der ersten Kontaktaufnahme und der Zusage bei den Ice Tigers macht sich Neuzugang Rick Schofield schnell auf dem Weg aus Kanada in die Noris, ein nicht geplanter Aufenthalt in Frankfurt über sechs Stunden machte die Anreise noch beschwerlicher. Zwar ging Schofield heute Morgen mit seinen neuen Teamkollegen da erste Mal zusammen auf Eis, ein Einsatz gegen den ERC Ingolstadt kam für den Mittelstürmer aus Ontario aber noch zu früh.

So schickte Tom Rowe eine unveränderte Mannschaft aufs Eis, gegen einen Gegner, der mit der Empfehlung von vier Siege am Stück nach Nürnberg kam. Und die Gäste unterstrichen von der ersten Minute an ihre gute Form. Die Ice Tigers hatten erhebliche Probleme mit schnellen Spiel der Panther, gewannen auffällig wenig Zweikämpfe und konnten sich phasenweise nur mit enormer Mühe aus dem eigenen Drittel befreien.

So ging Ingolstadt früh verdient in Führung, der starke Stachowiak fälschte einen Schuss von Bodie gekonnt ab (2.). Auch in der Folgezeit waren die Gäste die tonangebende Mannschaft, einzig junge vierte Sturmreihe der Ice Tigers sorgte für Energie und Gefahr vor dem Tor von Michael Garteig. Ribarik traf nach einer schönen Kombination über Ustorf und Kechter nur die Oberkante der Latte (4.).

Auf der Gegenseite hatte Bertrand nach einem feinen Zuspiel von Stachowiak am langen Pfosten die Möglichkeit zum zweiten Treffer für die Panter, ehe die Ice Tigers kurz vor Drittelende doch noch zum bis dahin schmeichelhaften Ausgleich kamen. Wieder war es die vierte Reihe, die sich mit dem ersten Saisontreffer von Jake Ustorf für die harte Arbeit und Spielfreude belohnte (19.).

Ingolstadts Co-Trainer Brad Tapper (re.) mit Funkgerät auf der Bank. – © ISPFD


Auch im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern ein nahezu unverändertes Bild, zwar kamen die Ice Tigers etwas besser in die Partie, Ingolstadt war aber weiter das bessere Team. Bertrand scheiterte am Pfosten (23.), ehe im direkten Gegenzug Hayden Shaw die große Möglichkeit hatte, seine Farben in Führung zu bringen. Völlig frei vor Garteig wartete der Nürnberger Verteidiger aber einen Moment zu lange mit dem Abschluss (23.). Die Gäste verpassten es, ihre Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel zu bringen, holten dies aber im Schlussdrittel schnell nach.

Kurz nach Wiederbeginn traf Mirko Höfflin im Powerplay zur erneuten Führung für die Panther (42.), ehe wenig später Wayne Simpson mit einem sehenswerten Bauerntrick für das 1-3 verantwortlich war (43.). Auch wenn noch genügend für ein Comeback der Ice Tigers auf der Uhr war, und so sehr sich die Ice Tigers auch bemühten, sie fanden an diesem Abend einfach kein Mittel gegen einen stark aufspielenden ERC Ingolstadt, auch weil sich einige Leistungsträger heute eine Auszeit genommen hatten.

„Unsere vierte Reihe war heute die beste Reihe bei uns, die Jungs haben uns viel Energie gegeben und hatten einige starke Wechsel, Ustorf ist ein guter Skater mit einem guten Schuss, Kechter hat ein gutes Spielverständnis und ist sehr kreativ und Ribarik erobert in den Zweikämpfen viele Pucks und spielt unser System nahezu perfekt“, fand Tom Rowe lobende Worte.

Ein weiterer Treffer im Powerplay entschied das Spiel endgültig zu Gunsten der Gäste. Wieder war es wieder Mirko Höfflin, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den 1-4 Endstand erzielte (55.). Unsere Specialteams waren am Ende mitentscheidend, es war wichtig, im letzten Drittel in Führung zu gehen, ein guter Torhüter und eine starke Teamleistung waren heutige die wichtigsten Faktoren für uns“, so ein zufriedener Mark French.

Für die Ice Tigers geht es am Freitag in Schwenningen weiter, dann auch mit Rick Schofield, dessen Anreise in den Schwarzwald weitaus weniger anstrengend sein dürfte.

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