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So lief die Saison für die ehemaligen DEL-Akteure in der SHL – Ex-Augsburger Strauss Mann liefert in Skellefteå krass ab!

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Strauss Mann - © Marco Leipold / City-Press
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Karlstad. (MK) Die schwedische Topliga SHL (Svenska Hockeyligan) gilt neben der Schweizer National League als die sportlich beste und finanziell lukrativste Liga auf dem alten Kontinent.

In dieser Saison war zum Ende der Hauptrunde kein deutscher Spieler mehr in der SHL aktiv. Maxi Eisenmenger hat sich in eineinhalb Jahren seinen SHL-Traum in Timra und Malmö erfüllen können. Am Nikolaustag 2025 absolvierte er beim 4:1 Sieg der Red Hawks in Jönköping sein letztes Spiel und wechselte danach in die DEL zu den Iserlohn Roosters.

In der SHL sind 72,5 % aller Akteure Schweden. Folglich ist wenig Platz für Importspieler. Und dennoch gibt es noch einige wenige Akteure auf dem Eis und hinter der Bande mit einer DEL-Vergangenheit. Wir wollen darauf schauen, wie es ihnen in dieser SHL-Saison ergangen ist.

Vier Trainer mit DEL-Vergangenheit in der SHL

Niklas Gällstedt (59) coachte in der Saison 18/19 die Grizzlys Wolfsburg als Assistent von Hans Kossmann. Mit dem Abschluss auf Platz zwölf endete auch sein Engagement in der VW-Stadt. Über Rapperswil und Zug erfolgte 2023 die Rückkehr nach Gävle. Mit Brynäs schaffte er den Aufstieg aus der HockeyAllsvenskan in die SHL. Im nun zweiten Jahr startete Gävle von Platz sechs in die Playoffs und liegt aktuell im Viertelfinale gegen die Växjö Lakers mit 3:1 zurück.

Kris Beech (45), 2013/2014 für die Straubing Tigers am Puck, hat sich mittlerweile im Trainerstab von HV71 hochgearbeitet. Als Assistenztrainer schaffte er mit einem Sweep in den Playdowns gegen Leksand den Klassenerhalt. In Jönköping ist er seit 2023 tätig. Zunächst als Developmentcoach und nun als Co von Anton Blomqvist.

Andreas Falk (43), von 2012 – 2016 vier Jahre lang ein Aktivposten im Spiel der Kölner Haie, steht im sechsten Jahr hinter der Bande als Assistenzcoach von Skeleftea. Dort schloss man die Saison als Klassenprimus auf Rang eins ab. In den Playoffs führt das Falk-Team mit 3:1 Siegen gegen Malmö.

Der Däne Morten Madsen (39), drei Jahre lang von 2013 – 2016 bei den Hamburg Freezers am Puck, ist im dritten Jahr in der Position des Co-Trainers in Timra aktiv. Timra verpasste auf Platz zwölf den Klassenerhalt, verpasste aber die Playoffs. Headcoach ist dort der erfahrene Tommy Samuelsson (66), der eineinhalb Spielzeiten lang (2016 – 2018) die Geschicke des ERC Ingolstadt hinter der Bande lenkte.

Strauss Mann liefert sensationell ab!

Toni Söderholm (links) als Aktiver gegen Per Aslund – © by ISPFD

Der Kanadier Brendan Shinnimin (35) war in der Corona-Saison 20/21 für die Adler Mannheim am Puck. Nach einem kurzen Leih-Abstecher in die Slowakei kehrte er im November zu Lulea zurück und schaffte in 35 Spielen 11 Scorerpunkte. In den Playoffs führt Lulea im Viertelfinale mit 3:1 gegen die Frölunda Indians Göteborg.

Winger Per Åslund (39), in der Saison 15/16 ein Kölner Hai, ist in Karlstad ein echtes Urgestein. Mit Färjestad BK führt er aktuell in den Playoffs gegen Rögle mit 3:1. Seine Bilanz: 55 Spiele, 28 Scorerpunkte.

Für „Danish Dynamite“ Mikkel Aagaard (30) war die DEL-Zeit 19/20 mit nur zwei Spielen für Wolfsburg sehr überschaubar. Für Skeleftea konnte er sich in dieser Saison schon 46 Punkte in 54 Spielen anschreiben lassen. Mit einem weiteren Sieg gegen Malmö könnten im Halbfinale weitere Scorerpunkte dazukommen.

Eine wahrlich krasse Saison legt US-Goalie Strauss Mann in Skeleftea hin. In Augsburg wurde der 27- jährige im vergangenen Sommer nach nur einer Saison ausgemustert. Nach drei Jahren Abstinenz streifte er sich im Herbst wieder das Trikot von Skeleftea über und lieferte sensationell ab. Gegentorschnitt 1,93 in 42 Hauptrundenpartien und 1,88 bislang in den Playoffs. Fangquote: 91,4 % in der Hauptrunde! In der Hauptrunde hatte nur der Norweger Tobias Normann (Frölunda) einen besseren Gegentorschnitt (1,68 in allerdings nur 24 Spielen).
Eigentlich kam Mann im Herbst nur aufgrund von Verletzungspech zu Skeleftea zurück. Im Dezember schaffte er seinen neunten Shutout, womit er den SHL-Rekord für die meisten Shutouts in einer regulären Saison einstellte. Im Februar brach er diesen Rekord nach dem Finale gegen Frölunda. Folgerichtig hat er seinen Vertrag mittlerweile um ein Jahr verlängert. Es passt eben zwischen Strauss Mann und Skeleftea.

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