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Düsseldorf. (MR) War das erste Spiel der Düsseldorfer EG gegen den Liga-Rückkehrer in Frankfurt noch knapp 3:4 verloren gegangen, konnte die DEG ihre Feldüberlegenheit... „Sind gekommen um zu bleiben“ – Das sagen Löwen-Sportchef Franz Fritzmeier und Verteidiger Kevin Maginot zum Sieg in Düsseldorf
Brett Breitkreuz (Löwen) - Hendrik Hane (DEG) – © Sportfoto-Sale (DR)

Brett Breitkreuz (Löwen) – Hendrik Hane (DEG) – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) War das erste Spiel der Düsseldorfer EG gegen den Liga-Rückkehrer in Frankfurt noch knapp 3:4 verloren gegangen, konnte die DEG ihre Feldüberlegenheit heute zuhause nicht über den Zielstrich bringen und verlor im Schlussabschnitt das Spiel mit 2:4.

Vor gut gefüllter Halle und ca. 1000 mitgereisten Fans gab DEL-Aufsteiger Löwen Frankfurt seine Visitenkarte im PSD BANK DOME ab. Der Startabschnitt gestaltete sich allerdings zerfahren und zäh, die DEG hier aggressiver und druckvoller. Bedingt auch durch drei Strafen gegen die Löwen ergaben sich eine große Zahl an Chancen, doch wirklich durchsetzen konnte sich noch keine Mannschaft. So wurden die Seiten torlos gewechselt. Früh im zweiten Durchgang konnte die Youngster-Reihe endlich für Jubel unter den DEG-Anhängern sorgen. Borzecki hatte den Puck an der blauen Linie im Drittel gehalten, als Frankfurt bereits wieder auf Angriff geschaltet hatte, Eham in den Bullykreis, quer zu Buddy Blank, der ein fast freies Tor vor sich hatte (24.). Zwei Male gerieten nun auch die Gastgeber in Unterzahl, doch zu mehr als einem Pfostenkracher reichte es für Ranford, Bokk und Sezemsky nicht. Mit dem knappen Vorsprung ging es nochmals in die Kabinen.

Löwen drehen im Schlussabschnitt auf

Dass ein Tor kein Vorsprung ist, auf dem man sich ausruhen kann, sollte eigentlich jedes Eishockey-Team wissen. Dass sich vorne vergebene Chancen oftmals hinten rächen, ebenso. Der dritte Abschnitt brachte das den Hausherren nochmals eindrücklich und schmerzhaft nahe: so verlor Geitner hinter dem eigenen Tor den Puck, als der Gegner den Schlittschuh mit dem von Geitner verhakte. Die vielleicht erwartete Strafe blieb aus, aber Düsseldorf hörte auf zu spielen. Toptorschütze Bokk sagte artig danke (44.), Dann fehlte vorne McCrea, Borzecki und Eder wieder das Scheibenglück. Noch mehr aber Zitterbart die Standfestigkeit, die Folge war ein Konter, den Breitkreuz mustergültig im quasi Alleingang abschloss (48.) – Spiel gedreht! Doch es kam noch schlimmer aus Sicht der Landeshauptstädter: Ranford schoss aus spitzem Winkel, und der Puck wurde im Torkreis erst von einer Verteidigerkufe abgefälscht, dann von Hane selbst unglücklich in die eigenen Maschen abgefälscht (54.). Es wurde still in der Halle, zumindest auf der Westtribüne. Einem Kraftakt gleich kamen die Hausherren nochmals heran, als Fischbuch Harper auf die Reise schickte, der gegen den Verteidiger stabil blieb und Hildebrand zum 2:3 überwinden konnte (57.). Am Ende setzte DEG-Coach Roger Hansson alles auf eine Karte und Hane auf die Bank. Es kam, wie es in den Spielverlauf passte: Barta an der Linie verlor das Spielgerät, so dass Breitkreuz keine Mühe hatte, erneut ohne wirklich verfolgt zu werden den Puck zum Endstand von 2:4 im verwaisten Kasten unterzubringen (60.). Was folgte war frenetischer Jubel der Gästefans auf der Osttribüne sowie ein sichtlich angefressener DEG Co-Trainer Daniel Kreutzer im offiziellen Interview, der sich das Spiel oder zumindest das Ergebnis an seinem heutigen Geburtstag sicher anders vorgestellt hatte.

Das sagen Franz Fritzmeier und Kevin Maginot zum Spiel


Es spielten:
DEG
– 32 Hendrik Hane – 3 Alec McCrea, 88 Niklas Heinzinger – 20 Tobias Eder, 39 Victor Svensson, 21 Brendan O’Donnell; 8 Mikko Kousa, 5 Nick Geitner – 71 Daniel Fischbuch, 81 Stephen MacAulay, 15 Stephen Harper; 43 Luca Zitterbart, 6 Justus Böttner – 28 Alex Ehl, 29 Alex Barta, 87 Philip Gogulla; 22 Cedric Schiemenz – 92 Jakub Borzecki, 24 Alex Blank, 44 Josef Eham
Löwen – 30 Jake Hildebrand – 76 Daniel Wirt, 4 Reid McNeill – 13 Rylan Schwartz, 8 Nathan Burns, 29 Brett Breitkreuz; 93 Simon Sezemsky, 6 Kevin Maginot – 14 Yannick Wenzel. 22 Dylan Wruck, 19 Ryon Moser; 24 Reece Scarlett, 55 Davis Vandane – 78 Dominik Bokk, 17 Carter Rowney, 95 Brendan Ranford; 59 Maximilian Gläßl – 81 Ryan Olsen, 45 Carson McMillan, 82 Magnus Eisenmenger

Die Tore erzielten:
1:0 (23:50) Blank (Eham, Borzecki)
1:1 (43:38) Bokk (Ranford, Rowney)
1:2 (47:59) Breitkreuz (Schwartz, Maginot)
1:3 (53:47) Ranford (Rowney)
2:3 (56:41) Harper (Fischbuch)
2:4 (59:48) Breitkreuz (Schwartz) EN

Schiedsrichter: 45 Roman Gofman, 6 Lasse Kopitz (54 JP Priebsch, 51 Dominic Kontny)

Strafen: DEG – 4 Min; LFF – 6 Min.

Zuschauer: 7.446

Michaela-Ross

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