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Schweinfurt. (PM) Das Schweinfurter Urgestein schließt sich erstmals einem anderen Verein an. In der kommenden Saison wird der 29-jährige die Abwehr der Höchstadt Alligators...

ERV Schweinfurt LogoSchweinfurt. (PM) Das Schweinfurter Urgestein schließt sich erstmals einem anderen Verein an. In der kommenden Saison wird der 29-jährige die Abwehr der Höchstadt Alligators in der Bayernliga stabilisieren helfen. Für die Dogs bedeutet das einen herben Verlust, denn Simon hatte sich innerhalb der Mannschaft längst zu einem sportlichen Vorbild entwickelt und ist einer der großen Sympathieträger des Schweinfurter Eishockeys. Wir haben ein kurzes Interview mit ihm geführt und wünschen ihm viel Erfolg in Höchstadt – und dass es ein Wiedersehen im Icedome gibt!
– Was war ausschlaggebend für den Wechsel? Die aktuell bessere sportliche Perspektive?
Ganz klar! Bezirksliga wäre ein zu großer sportlicher Abstieg für mich!
– Wärst Du dann bei einem „normalen“ Abstieg der Dogs in die Bayernliga in Schweinfurt geblieben?
Natürlich. Mein Herz schlägt immer noch für Schweinfurt! Eigentlich wollte ich für immer hier spielen.
– Kannst bzw. darfst Du etwas über die Ambitionen der Alligators in der kommenden Saison sagen?
Anknüpfen an die guten Leistungen der letzten Saison!
– Für wie lange hast Du Dich dort verpflichtet?
Für ein Jahr! Das habe ich in Schweinfurt auch immer gemacht. Da will ich einfach flexibel bleiben.
– Hattest Du selbst irgendwann realisiert, wie schnell es geht, vom Nachwuchs- zum Stamm- und zum Führungsspieler zu werden?
War eine schöne Entwicklung. Davon träumt man natürlich wenn man Nachwuchsspieler ist, den großen bei den Spielen zuschaut und mitfiebert. Plötzlich stehst du selbst bei den Großen auf dem Eis und die Kleinen schauen zu dir auf!
– Wie siehst Du im Hinblick auf die vorige Frage Deine Rolle bei den Alligators?
Als Leistungsträger aus einer höheren Liga haben die Alligators natürlich gewisse Ansprüche und sehen mich als Führungsspieler.
– Wirst Du weiterhin Rollhockey für den ERV spielen?
Warum denn nicht! 🙂
Nur wenn sie nicht mehr mit einem Alligator zusammenspielen wollen, muss ich mir was überlegen. Danach schaut es aber nicht aus.
– Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war das bei den Mad Dogs, als nach Weihnachten viele Spieler und alle Kanadier fort waren, dass Du zum ersten Mal richtig viel Eiszeit in der 1. MS bekommen hast, oder?
Angefangen hat es in der Saison davor, als ich zunächst sporadisch eingesetzt wurde, dann aber in Richtung Saisonende schon regelmäßig mitgespielt habe. In der Mad Dogs Saison war ich von Anfang an dabei und habe regelmäßig gespielt. Nachdem die Kanadier weg waren, hat sich die Struktur der Mannschaft völlig verändert und ich habe noch mehr Eiszeit bekommen!
– Wir dürfen auf ein Wiedersehen / ein Comeback im Dress der Dogs hoffen?
Ich denke schon. Das wird alles von der sportlichen Entwicklung in Schweinfurt abhängen. Ich sammle jetzt neue Erfahrungen in Höchstadt und dann sehen wir weiter.
– Und wenn Du noch etwas sagen möchtest…
Danke an die Fans, die Mannschaft, die Verantwortlichen und alle die Eishockey in Schweinfurt gefördert und möglich gemacht haben, für die Arbeit und Unterstützung der letzten Jahre!

 

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