Kassel. (PM Huskies) Es war wieder ein Wechselbad der Gefühle, durch das die Kassel Huskies ihre Fans in der heimischen Probonio Arena schickten.
Am Ende des dritten Halbfinals gegen die Bietigheim Steelers musste diesmal zwar keine Overtime herhalten, doch der 3:2 (2:1/0:1/1:0)-Sieg war nichts für schwache Nerven.
Dabei begann alles wie aus dem Lehrbuch: Bereits im ersten Angriff versenkte Luca Münzenberger die Scheibe mit einem strammen Schuss vorbei an Florian Mnich, der heute statt Olafr Schmidt das Tor der Steelers hütete (1.). Und der Start wurde noch besser: Kassel blieb am Drücker, spielte schwungvoll und zielstrebig. Und so erhöhte Keck mit dem zweiten Abschluss direkt auf 2:0 (3.). Die Huskies hatten die Partie im Griff, doch dann sorgte – wie schon zuletzt – ein eigenes Powerplay für den Bruch im Spiel. Fortan war es wie abgerissen. Und die Steelers? Die kamen immer besser in die Partie und belohnten sich schlussendlich mit dem 2:1-Anschlusstreffer kurz vor Drittelende (19.). Beinahe wäre es sogar noch schlimmer gekommen, doch die Schlusssirene rettete für den bereits geschlagenen Maurer (20.).
Im zweiten Drittel entwickelte sich dann ein Duell auf Augenhöhe. Bietigheim war vollends in der Partie angekommen. Im Powerplay hatten die Süddeutschen ihrerseits gute Chancen auf den Ausgleich. Doch auch die Huskies ließen Großchancen liegen. Keck und Turgeon konterten in Unterzahl, konnten ihren Einsatz aber nicht mit einem Tor krönen. Und so kam es, wie es kommen musste: Alexander Preibisch erwischte eine an die blaue Linie trudelnde Scheibe aus vollem Lauf und von Mieszkowski abgefälscht schlug der Puck unhaltbar für Maurer zum 2:2 ein (30.). Der zweite Gegentreffer hatte bei den Huskies Wirkung gezeigt.
Im dritten Drittel verflachte das Spiel. Bietigheim fing die Huskies früh ab, schaffte es schlussendlich aber auch nicht, wirksam Akzente zu setzen. Doch als schon keiner mehr damit rechnete, war den Huskies endlich mal das Glück hold. Über Umwege bekam Garlent plötzlich, völlig frei, am langen Pfosten den Puck, der Goldhelm ließ sich nicht lange bitten und stellte Sekunden vor Ende auf 3:2 (60.). Die Schlittenhunde kämpften die Uhr herunter und belohnten sich schlussendlich mit der 2:1-Serienführung.
Tore:
1:0 Münzenberger (Garlent, Wilde – 1. Min.)
2:0 Keck (Mieszkowski – 3. Min.)
2:1 Dugan (Schüle, Uplegger – 19. Min.)
2:2 Preibisch (Ludin – 30. Min.)
3:2 Garlent (Daugavins, Schütz – 60. Min.)
| Auch interessant: Kader & Gerüchte DEL 2026/2027 |





Leave a comment