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Sieben Spielsperren und Busse gegen Julien Sprunger vom HC Fribourg-Gottéron

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Julien Sprunger wird Fribourg sieben Spiele fehlen - © by Eishockey-Magazin (DR)
Julien Sprunger wird Fribourg sieben Spiele fehlen – © by Eishockey-Magazin (DR)

Zürich. (PM) Der Einzelrichter für Disziplinarsachen Leistungssport, Reto Steinmann, hat Julien Sprunger vom HC Fribourg-Gottéron für den Check gegen den Kopf gegen Patrick Schommer vom HC Davos im Meisterschaftsspiel vom 03. Februar 2013 für sieben Meisterschafts- bzw. Play-off-Spiele gesperrt. Zudem wird Julien Sprunger eine Busse von CHF 2‘000.- auferlegt.
Gemäss dem Urteil des Einzelrichters handelt es sich bei der Attacke des Stürmers des HC Fribourg-Gottéron, Julien Sprunger, um eine Attacke gegen den Kopf von Patrick Schommer. Der Ablauf der Aktion zeige, dass Julien Sprunger klar sein musste, dass er einen die Scheibe nicht mehr führenden Spieler checken werde. Aufgrund der Körperhaltung Sprungers und der Tatsache, dass er seinen Blick aus-schliesslich Patrick Schommer und nicht der Scheibe zuwandte, sei es als erwiesen zu betrachten, dass Julien Sprunger absichtlich gegen den Kopf von Patrick Schommer gecheckt hat. Sprunger wisse aus eigener Erfahrung, dass Angriffe ge-gen den Kopf eines Gegenspielers zu gefährlichen Verletzungen führen können. Er musste davon ausgehen, dass sein Gegenspieler als Folge dieser Aktion eine Ver-letzung erleiden könnte. Bei dieser Ausgangslage trifft den Beschuldigten der Vor-wurf, Regel 540 lit. A IIHF (Checking to the Head- and Neck-Area) und Regel 527 IIHF (Excessive Roughness) verletzt zu haben.
Das Verschulden von Julien Sprunger wiegt nach Auffassung des Einzelrichters er-heblich. Es sei kein Grund ersichtlich, der diesen Angriff erklärbar, geschweige denn verständlich machen würde. Der Beschuldigte liess es fehlen am Respekt für den Kopf des Gegners. Sein Verhalten sei als rücksichtslos zu bezeichnen. Sprunger wird zugute zu gehalten, dass er für den Check nicht den Ellbogen verwendete, seine Schlittschuhe auf dem Boden blieben und das Tempo und damit die Dynamik in der Aktion nicht allzu hoch waren.
In Erwägung aller Strafermessungskriterien und der Vorgeschichte von Julien Sprunger (er wurde 2008 für insgesamt sieben Spiele gesperrt) scheint eine Sperre für sieben Meisterschafts- bzw Play-off-Spiele verbunden mit einer Busse von CHF 2‘000.- als angemessen.
Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen Berufung an das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) eingereicht werden

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