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Iserlohn. (MK) Vor dem Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Krefeld Pinguine wurden zwei Menschen geehrt und verabschiedet, ohne die ein geregelter Spielbetrieb nur... „Sie sind immer herzlich willkommen bei uns“ – Zwei Iserlohner „Institutionen“ gehen am Saisonende in den Ruhestand

V. l.: Günther Kapfer, Wolfgang Brück, Charly Kirchhoff und Icey – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Vor dem Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Krefeld Pinguine wurden zwei Menschen geehrt und verabschiedet, ohne die ein geregelter Spielbetrieb nur schwer möglich wäre.

Seit den 1980ér Jahren haben Mannschaftsleiter Charly Kirchhoff und Betreuer Günther Kapfer die Geschicke des damaligen ECD Iserlohn, seit 1994 die des Iserlohner EC und in der DEL die der Roosters im Hintergrund geschickt gelenkt und geleitet.

Beide waren und sind für Generationen von Eishockeyspielern am Seilersee immer ein willkommener Ansprechpartner gewesen und haben den Cracks mit vielen Tipps und Tricks das Leben abseits der Eisfläche so angenehm wie möglich gemacht, damit diese sich voll und ganz auf ihren Sport konzentrieren konnten. Aber irgendwann geht auch ein noch so gerne gelebter Lebensabschnitt dem Ende entgegen. Am Saisonende werden beide in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Beide hinterlassen definitiv eine große Lücke.

Charly Kirchhoff und Günther Kapfer wurde als Anerkennung von Klubchef Wolfgang Brück vor dem Derby gegen Krefeld eine lebenslängliche VIP-Dauerkarte unter dem tosenden Applaus der Anhänger überreicht.

„Günni hat mehr an meiner Ausrüstung gerichtet als irgendwer sonst“, erklärt Torhüter Andreas Jenike. „Sie sind superwichtig. Charly hat sich immer super um das Team gekümmert. Wir mussten uns auf Auswärtsspielen um nichts kümmern“, berichtet Verteidiger Erik Buschmann. „Ich freue mich für beide, dass sie jetzt Feierabend haben. Ich glaube man braucht das gar nicht zu sagen, dass sie immer bei uns willkommen sind und wir uns riesig freuen, wenn sie vorbeischauen“, bringt Andreas Jenike das Verhältnis zwischen den beiden und dem Team auf den Punkt.

Auch im offiziellen (Un)Ruhestand wird man beide sicherlich immer wieder am Seilersee begrüßen können, denn für beide war es mehr als nur ein „Job“. Es war eine Herzensangelegenheit, die sie in Zukunft deutlich entspannter verfolgen werden.

Verabschiedung Charly Kirchhoff & Günther Kapfer – Das sagen die Spieler

Iserlohner Playoff-Traum lebt noch – Fernduell mit den Kölner Haien um Platz zehn

Knapp 4600 Zuschauer feierten nach dem 5:2 Sieg gegen Krefeld mit Freibier ihre in grünen „Schützenfest-Trikots“ angetretene Mannschaft, die trotz der vielen Verletzungsprobleme und zwei heftigen Corona-Wellen im Oktober und Januar nun doch noch fast unerwartet eine kleine Chance auf Platz zehn hat.

Um dieses Ziel doch noch zu erreichen, müssten die Kölner Haie, die momentan Platz zehn innehaben, am Sonntag gegen Ingolstadt verlieren. Gleichzeitig müssten die Roosters in München gewinnen. In der bayerischen Landeshauptstadt gelten die Iserlohner als klarer Außenseiter. München konkurriert mit dem Tabellen-Zweiten aus Wolfsburg noch um Platz zwei. Auf Platz zehn haben nur noch die Haie und die Roosters Chancen. Die Mitbewerber aus Augsburg und Bietigheim haben sich mit Niederlagen selbst aus dem Rennen gebracht.

Bei dieser Konstellation werden bei den Iserlohner Fans Erinnerungen an die Spielzeit 17/18 wach, als man am letzten Spieltag an der Isar mit 4:3 nach Verlängerung gewinnen konnte. In den Pre-Playoffs war dann allerdings gegen Bremerhaven Endstation.

Da am Sonntag alle Spiele in der DEL zeitgleich um 14 Uhr beginnen, wird man spätestens gegen 17 Uhr wissen, ob die Iserlohner Saison noch weiter geht oder doch nach nur 54 von 56 Hauptrundenspielen beendet ist.

Sollte das kleine “Eishockey-Wunder” doch noch gelingen, dann hätten die Roosters am Dienstag zunächst Heimrecht. Am Donnerstag und falls erforderlich am Freitag stünden die Spiele zwei und drei beim besser platzierten Siebten an.

Erläuterung 1. Playoff-Runde
Für die 1. Playoff-Runde sind die Klubs auf den Plätzen 7 bis 10 der Hauptrunde qualifiziert. Der Siebte der Hauptrunde trifft auf den Zehnten und der Achte auf den Neunten, wobei der jeweils schlechter Platzierte das erste Heimrecht und der besser Platzierte das Heimrecht in Spiel 2 und 3 besitzt. Es kommt die „Best-of- Three-Regel” zur Anwendung.

Stimmen und Stimmungen zum Spiel Iserlohn – Krefeld

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Einigung zwischen DEL und DEL2: In dieser Saison wird es nur einen Absteiger statt zwei geben. Die sportliche Qualifikation des Meisters der DEL2 bleibt unberührt. Wie gefällt Ihnen dieser Kompromiss?

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