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Rosenheim. (PM Starbulls) Vorzeitiger Klassenerhalt und Pre-Playoffs oder Playdowns für die Starbulls Rosenheim in der DEL2? Die Entscheidung fällt am Wochenende, an dem die... Showdown! Starbulls in Kassel und am Sonntag gegen Freiburg

Starbulls Jubel – © Starbulls Media/PR (Lion)

Rosenheim. (PM Starbulls) Vorzeitiger Klassenerhalt und Pre-Playoffs oder Playdowns für die Starbulls Rosenheim in der DEL2? Die Entscheidung fällt am Wochenende, an dem die beiden letzten Hauptrundenspieltage ausgetragen werden. Die Starbulls treten am Freitag um 19:30 Uhr auswärts gegen Tabellenführer und Aufstiegsfavorit Kassel Huskies an und empfangen zwei Tage danach mit dem EHC Freiburg einen direkten Konkurrenten zum Showdown im ROFA-Stadion.

Spielbeginn ist am Sonntag diesmal erst um 18:30 Uhr!

Die Starbulls Rosenheim haben es zwei Spieltage vor der Hauptrundenabrechnung der DEL2 selbst in der Hand, Tabellenplatz zehn im Endklassement zu erreichen und sich damit für die Pre-Playoffs zu qualifizieren. Der einzige sichere Weg zu diesem Ziel sind allerdings sechs Punkte aus den Spielen in Kassel und gegen Freiburg. Sollten am Freitagabend im Gastspiel beim Spitzenreiter aus Nordhessen nur zwei, nur einer oder gar kein Zähler herausspringen, kommt es definitiv auf die Ausbeute der Rosenheimer Konkurrenten aus Selb, Bad Nauheim und Freiburg mit an, ob die Starbulls den Playdowns entgehen können.

Sonntags-Heimspiel um 18:30 Uhr: Jeder Punkt zählt!

Das Rosenheimer Heimspiel am Sonntag gegen den EHC Freiburg (Spielbeginn ist ligaeinheitlich an diesem Tag erst um 18:30 Uhr) hat aber in jedem Fall große Bedeutung für die Starbulls. Denn auch für den Fall, dass die Grün-Weißen unter dem Pre-Playoff-Strich verbleiben würden, käme es in der engen Tabelle auf jeden Punkt an. Denn in dieser Saison werden die Abstiegsduelle nicht im klassischen „Best-of-Seven-Modus“ ausgetragen, sondern sind erstmals ganz speziell akzentuiert: Der Tabellenelfte benötigt gegen den 14. lediglich zwei Siege zum Seriengewinn, umgekehrt aber bleibt es bei vier Siegen. In der Serie des Zwölften mit dem 13. und im finalen Duell der beiden Verlierer der ersten Runde reichen dem besser Platzierten drei Siege zum Gewinn der Serie, der schlechter Platzierte braucht vier Siege. Ein Rang besser oder schlechter ist nun also wesentlich entscheidender als vormals, als die bessere Platzierung allein das Heimrecht zum Start und einem eventuell entscheidenden siebten Spiel (das es nun gar nicht mehr geben kann – maximal fünf bzw. sechs Duelle sind im Rahmen einer Serie möglich) bedeutete.

Auswärtsstarke Freiburger mit Top-Torwart

Der EHC Freiburg hat bislang 71 Punkte erbeutet (Starbulls 69) und besitzt ein deutlich besseres Torverhältnis (155:162, Starbulls 147:168), das bei Punktgleichheit über die Platzierung entscheiden würde. Zuletzt gelangen den Breisgauern einige bemerkenswerte Auswärtserfolge (4:3 in Ravensburg, 5:2 in Krefeld, 6:1 in Bietigheim). Goldhelmträger ist Parker Bowles, der sämtliche 49 Spiele bestritt und dabei 31 Tore erzielte und 24 weitere Treffer vorbereitete. „Heimlicher“ Topscorer ist allerdings der erst Ende November verpflichtete Eero Elo. Der hochgewachsene Finne erbeutete in 26 Spielen 34 Scorerpunkte und hat sich inzwischen zu einem absoluten Schlüsselspieler im Team vom finnischen Cheftrainer Timo Saarikoski entwickelt.

Mit Patrik Cerveny, der den Wölfen aus der Dreisamstadt die komplette erste Saisonhälfte fehlte, gibt nun ein Ruhe und Souveränität ausstrahlender Torwart seinen Vorderleuten große Sicherheit. Er ist inzwischen bei der starken Fangquote von 92,13 Prozent angelangt. „Das hat den Freiburgern einen zusätzlichen Schub gegeben“, weiß Jari Pasanen. Der Starbulls-Headcoach fordert, dass sein Team im Defensivverhalten gegen den EHC an den Auftritt gegen Kaufbeuren vom Vorsonntag anknüpft: „Da haben wir die Mitte meist sehr gut zugemacht. Wir dürfen den offensivstarken Freiburgern keine Räume geben, denn das nutzen sie sofort aus.“ – an ein Tor-Spektakel wie beim Rosenheimer 9:4-Heimsieg gegen Freiburg Mitte Dezember glaubt Pasanen diesmal nicht.

Freitag in Kassel: Spiel eins der Huskies nach dem Trainerbeben

Zunächst aber gilt die volle Konzentration der Rosenheimer Eishockeyspieler dem Gastspiel am Freitagabend in Kassel. Der Spitzenreiter, der ohne wenn und aber in die DEL aufsteigen möchte, hat trotz großem, starkem Kader im Laufe der Saison zahlreiche Nachverpflichtungen getätigt – zuletzt noch den kanadischen Mittelstürmer Stephen MacAulay (zuvor Düsseldorfer EG) und Allrounder Guillaume Naud (Bietigheim Steelers). Trotzdem – oder gerade deswegen? – gerieten Performance und Punktausbeute ins Stocken. Die letzten drei Heimspiele haben die Huskies verloren, und nach dem jüngsten Null-Punkte-Wochenende (2:4 gegen Crimmitschau, 2:5 in Landshut) gab es ein zu diesem Zeitpunkt ziemlich überraschendes Trainerbeben: Headcoach Bo Subr und sein Assistent Jan Melichar wurden freigestellt. Ihre Aufgaben übernehmen –„bis auf Weiteres“ – Sportdirektor Hugo Boisvert und U20-Coach Sven Valenti.

Der Vorsprung der Schlittenhunde auf die zweitplatzierten Eisbären Regensburg beträgt zwei Spieltag vor Hauptrundenende nur noch fünf Punkte. Im vergangenen Jahr hatten die Huskies die Hauptrunde noch mit unfassbaren 38 Zählern Vorsprung gewonnen, scheiterten dann aber im Playoff-Halbfinale an Bad Nauheim. In der laufenden Spielzeit sind die Kassel Huskies neben den Krefeld Pinguinen und den Dresdner Eislöwen eines von drei Teams, das beim Erreichen des DEL2-Playoff-Finales auch den Weg in die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse gehen könnte.

Starbulls Trainer Jari Pasanen – © Starbulls Media/PR (Lion/Schirmer)


Jari Pasanen: „Wir sind schon im Playoff-Modus“

Das erst Auswärtsspiel in Kassel konnten die Starbulls am 2. Advent mit 3:2 für sich entscheiden. Was Jari Pasanen zuversichtlich macht, dass seine Mannen diesen Coup nun am vorletzten Hauptrunden-Spieltag wiederholen könnten, sind deren jüngsten Auftritte: „Wir sind schon Playoff-Modus. Mit diesem Mindset, zu dem wir in den letzten Spielen gefunden haben, ist alles möglich. Auch gegen einen herausragenden Gegner, bei dem die Spieler nach dem Trainerwechsel nun etwas zeigen wollen. Die ersten zehn Minuten vom Spiel in Bad Nauheim müssen wir allerdings ausklammern, so etwas dürfen wir uns keinesfalls noch einmal leisten“, so der Headcoach der Starbulls. Wie Pasanen sein Team am Wochenende personell aufstellt, entscheidet sich kurzfristig. Ob Steffen Tölzer nach seiner Verletzung im Spiel in Bad Nauheim wieder eingreifen kann oder weiterhin pausieren muss, ist noch offen.

Unabhängig vom Ausgang der Partie in Kassel, kommt dem finalen Rosenheimer Hauptrunden-Heimspiel zwei Tage danach immense Bedeutung zu – entweder für das Erreichen der Pre-Playoffs (6., 8. und – optional – 10. März), oder aber um die am 13. März beginnenden Playdowns aus der bestmöglichen Position angehen zu können. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 18:30 Uhr. Einlassbeginn ist um 17 Uhr, die Stadionkasse öffnet um 16:30 Uhr. Eintrittskarten sind auch online auf www.starbulls.de/tickets buchbar.

Liveübertragungen der Spiele der Starbulls in Kassel und gegen Freiburg werden auf dem Portal www.sprade.tv angeboten.





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