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SHL – Schon wieder ein Spiel, das in die Geschichte eingeht!

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Andreas Johnsson erzielte den Siegtreffer - © Andrew Maclean/NHLI via Getty Images
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Bastad. (J.G.J.) Skelleftea und Lulea starteten gestern zum ersten Halbfinale in der für Skelleftea heimischen Kraft Arena.

Anpfiff: Dienstag 19 Uhr …. Schlusspfiff: Mittwoch 00.18 Uhr!

Es war ein Marathonspiel von über 5 Stunden über 2 Tage, da es erst kurz nach Mitternacht endete.

Die reguläre Netto-Spielzeit betrug da 122 Minuten und 18 Sekunden, eine Rekordspielzeit in der Geschichte der schwedischen Eishockey–Meisterschafts-Playoffs.

Für die Zuschauer waren das gefühlt gleich zwei Spiele hintereinander, die sie geboten bekamen.

Nach den regulären drei Dritteln stand es 3:3 zwischen den beiden Konkurrenten aus dem hohen Norden. Es ging in die Verlängerung. Eigentlich ein psychologischer Vorteil für die Gäste aus Lulea, hatten sie doch bereits im Viertelfinale drei Spiele gegen Frölunda jeweils in der Verlängerung gewonnen.

Verlängerung ist in der Playoff Phase jedoch anders als in der Ligasaison eine Verlängerung um ein ganzes Drittel von 20 Minuten in voller Besetzung, also fünf Feldspieler bis zum nächsten Tor.

Sollte in dieser Zeit jedoch kein Tor fallen, geht es ganz “normal” ins nächste Drittel und so weiter bis tatsächlich ein Tor fällt. Und so kam es, dass gestern nach den „normalen“ ersten drei Dritteln eine Verlängerung von weiteren drei weiteren Dritteln erfolgte an deren Ende es dann immer noch 3:3 stand. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die alte Rekordmarke von 119 Minuten und 16 Sekunden aus dem Jahr 1997 gebrochen und die schwedische Presse berichtete die Sensation der Rekorddauer noch kurz vor Redaktionsschluss ohne einen Sieger nennen zu können.

2:18 Minuten zu Beginn des „4. Verlängerungsdrittels“ (ein eigentlich absurder Begriff) fiel dann die Entscheidung durch Andreas Johnsson. Der 31 jährige Stürmer, der seine Karriere bei Frölunda HC bereits 2016 mit dem Gewinn der Champions Hockeyleague und der Meisterschaft startete und nach mehreren Jahren vorwiegend in Kanada seit 2023 wieder in der SHL spielt, wo er mit Skelleftea bereits 2024 erneut Meister wurde, schaffte es aus kurzer Distanz den bis dahin erstklassigen Lulea Torhüter Matteus Ward zu überwinden.

In den Archiven findet sich als längstes Spiel der DEL die Begegnung der Kölner Haie und Adler Mannheim aus dem Jahr 2008 mit „lediglich“ 168 Minuten und 16 Sekunden.
„Weltrekordhalter“ mit 214:14 Minuten sind zwei Teams aus der norwegischen Liga im März 2017. Zwischen dem Anpfiff um 18 Uhr und dem Siegtreffer um 2.33 Uhr in der Nacht lagen damit inklusive aller Pausen mehr als achteinhalb Stunden.

Es bleibt spannend, welche Rekorde die SHL bei diesen Playoffs noch zu bieten hat.
(J. G. Just)

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