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Bastad / Skane. (JGJ) Mit der Absage der Playoffs vor genau 6 Monaten kam das schwedische Eishockey zum Stillstand. Wie geht es weiter? Wir... SHL: Nach der Absage der Playoffs 2019/20 nun Neustart 2020/21

Roger Bengtsson – © privat

Bastad / Skane. (JGJ) Mit der Absage der Playoffs vor genau 6 Monaten kam das schwedische Eishockey zum Stillstand.

Wie geht es weiter?
Wir fragen Roger Bengtsson (R.B.), Chefredakteur der Sportnachrichtenagentur Wigdul Media AB und Sportreporter beim Schwedischen Rundfunk (SR).

R.B.: „Der Schwerpunkt aller Diskussionen der letzten 6 Monate war die Frage, wie bekommen wir die Zuschauer zurück in die Hallen. Die letzten Spiele der Vorsaison fanden bereits vor leeren Rängen statt. Und auch beim Neustart am kommenden Samstag um 15 Uhr 15 werden die Zuschauer draußen bleiben und vor dem Fernseher sitzen müssen.“

JGJ: Wie lange kann die SHL das durchhalten ?

R.B.: „Allein bei den Reisewegen in Schweden fallen bei Auswärtsspielen Kosten an, die die kleineren Vereine ohne Einnahmen nicht lange tragen können.
Es gibt über den Dachverband der SHL auch nur begrenzte Möglichkeiten solidarischer Bürgschaften.
Es bleibt die Frage, ob dann nicht sogar die Städte und Kommunen aushelfen müssen.“

JGJ: Gibt es Anlass zu Optimismus?

R.B.: „Zumindest etwas Hoffnung! Für den September hat man den Spielplan etwas ausgedünnt und man hofft, dass es im Oktober neue Empfehlungen geben kann, wieder Zuschauer zuzulassen.
Das hängt von der Entwicklung der Coronazahlen ab, die zumindest im Augenblick in Schweden wesentlich besser sind als noch vor einigen Monaten.“

JGJ: Welche Auflagen für die Teams gibt es?

R.B.: „Es wird regelmässig getestet und alle Vereine sind in den Hallen isoliert und die Spieler treffen nur auf dem Eis aufeinander.“

JGJ: Gibt es Aufsteiger und Absteiger?

R.B.: „Nein! Die Saison wird mit den Vereinen so fortgesetzt, wie letzte Saison.“

JGJ: Favorit?

R.B.:Lulea wird nach meiner Meinung wie in der letzten Saison die Tabelle anführen. Das ist das stabilste Team.
Die Überraschungsmannschaft des Vorjahres, der Tabellendritte Roegle hat leider Abgänge, die die Erwartungen etwas dämpfen.
Der Deutsche Nationalspieler Dominik Bokk mit Vertrag aus der NHL wird zukünftig in Krefeld spielen. Ferner muss Roegle voraussichtlich den Abgang des besten Abwehrspielers der Liga der letzten Saison, Kodie Curren, zu den Anaheim Ducks hinzunehmen.“

JGJ: Danke für das Gespräch!

Autor: J.G. Just

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Sollte man, um ein Wettrüsten zu vermeiden, in der kommenden Saison kein Team aus der DEL absteigen lassen und den DEL2 Meister in der Saison 21/22 in die DEL aufnehmen?

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