Bastad. (J.G.J) Skelleftea in der Nähe vom Polarkreis und Roegle aus Ängelholm im schwedischen Süden sind die Finalgegner in den Playoffs 2026 .
Diese starten am 23. Und 25. April mit zunächst zwei Spielen in Folge in Skelleftea. Die nächsten beiden Spiele sind dann für den 28. Und 30. April in Ängelholm terminiert.
Beide Mannschaften qualifizierten sich relativ glatt mit jeweils 4 Siegen aus bereits 5 Spielen. In Erinnerung bleibt dabei jedoch besonders das erste Spiel des Halbfinales in Skelleftea gegen Lulea, welches mit einer Verlängerungsrekordzeit von vier (4!) Dritteln in die schwedische Eishockeygeschichte einging. Die anschließenden Resultate legen den Schluss nahe, dass mit dieser ersten Niederlage der Widerstand von Lulea bereits gebrochen war.
Erstaunlich sicher dagegen die Qualifikation von Roegle gegen Växjö. War das Team aus Ängelholm im Viertelfinale gegen Färjestad erst nach drei Niederlagen in Folge durchgestartet, konnte es gegen Växjö seine Formsteigerung gleich mit zwei Auswärtssiegen beweisen und die Finalteilnahme schließlich mit einem weiteren Auswärtssieg ebenfalls bereits im fünften Spiel sichern.
Beide Endspielorte liegen über 1.000 km Luftlinie voneinander entfernt, auf der Straße fast 1.300 Km.
Für diese Entfernung wird im Internet eine Anreisezeit mit dem Bus von fast 23 Stunden angegeben. Ein Umstand, der sicher nicht jeden Fan von einer Anreise zum Auswärtsspiel abhalten wird. Die Gastmannschaftskulisse wird sich aber in beiden Hallen in Grenzen halten.
In Ängelholm werden zwar von der Firma Koenigsegg Sportwagen mit Straßenzulassung gebaut, die mit absoluten Geschwindigkeiten von über 400 Km/h gemessen wurden. Bei einer in ganz Schweden durchgängigen Geschwindigkeitsbegrenzung von 110 Km/h auch auf allen Autobahnen würde die Anreise aber auch in einem solchen Sportwagen einen Tag in Anspruch nehmen.
(J. G. Just)
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