Kassel. (PM Huskies) Zu Spiel 2 waren die Huskies am Ostersamstag in Bietigheim zu Gast.
Nachdem die Steelers im Anfangsdrittel in Führung gingen, sorgten drei Tore innerhalb kürzester Zeit für eine 3:1-Führung für die Nordhessen. Die Gastgeber konnten die Partie im weiteren Spielverlauf erneut ausgleichen, Daugavins sorgte in der Verlängerung jedoch für den Siegtreffer für die Blau-Weißen.
Der Start des Spiels verlief ganz im Sinne der Gastgeber. Früh bekamen sie ein Powerplay und nutzten dieses durch einen Tip-In von Kemp nach nur kurzer Zeit (4.). Zur Mitte des Abschnitts hagelte es innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere Strafen gegen die Steelers. Die Schlittenhunde hatten so, unter anderem in über zwei Minuten doppelter Überzahl, die Gelegenheit auf den Ausgleich, ließen sie aber verstreichen. Am nächsten kam dem Ausgleichstreffer in dieser Phase noch Garlent, welcher von der linken Seite den Pfosten traf (9.). Der Rest des Drittels verlief ereignisarm, beide Teams ließen kaum nennenswerte Torchancen zu.
Den perfekten Start in den Mittelabschnitt erwischten aber die Nordhessen. Zunächst war es Garlent, der nach einem gewonnenen Bully aus dem Slot zum Ausgleich traf (22.), dann brachte Turgeon wenige Minuten später die Huskies mit einem Bauerntrick gar in Front (25.). In der Zwischenzeit verhinderte Maurer mit einer starken Schoner-Parade gegen Dostie den erneuten Führungstreffer der Steelers (24.). Valenti, der einen Rebound nach Schuss von Müller in den Maschen zum 3:1 versenkte, machte schließlich den nordhessischen Blitzstart perfekt (26.). In der 30. Minute hatte Turgeon die Chance am langen Pfosten noch einen weiteren Treffer beizusteuern, verpasste jedoch knapp. Die Schlittenhunde schnürten die Steelers weiterhin ein, die Gastgeber wurden hingegen offensiv erst wieder aktiv, nachdem sie eine weitere Unterzahlsituation unbeschadet überstanden hatten. Nach einem Konter über Keck sprachen die Schiedsrichter eine Strafe wegen Torhüterbehinderung gegen den Stürmer aus. Nachdem die Steelers kurz zuvor eine Überzahlsituation ungenutzt ließen, schlugen sie wieder eiskalt zu – diesmal Uplegger der Torschütze aus dem rechten Bullykreis (38.).
Die Bietigheimer starteten druckvoll in den Schlussabschnitt. Unter anderem gegen Fonstad (47.) hielt Maurer seinen Farben noch die Führung fest. Auch in eigener Überzahl war es der Schlussmann der Schlittenhunde, welcher einen Konter der Steelers entschärfen konnte (52.). Der Ausgleichstreffer sollte aber dennoch fallen: Einen Abstimmungsfehler der Nordhessen nutzte Reisnecker zum 3:3 aus (54.). In den Schlussminuten waren die Steelers dem Lucky Punch näher als die Huskies, das Spiel ging jedoch einmal mehr in die Verlängerung.
In der Overtime trotzten die Nordhessen schließlich dem Trend gleich doppelt. Der Siegtreffer, und damit der erste nach drei zuvor verlorenen Verlängerungen, fiel ausgerechnet im am heutigen Abend ansonsten glücklosen Powerplay. Schlussendlich war es Daugavins, der die Fans der Huskies jubeln ließ.
Tore:
1:0 Kemp (PP – Uplegger – 4. Min.)
1:1 Garlent (Benson, Daugavins – 22. Min.)
1:2 Turgeon (Mieszkowski – 25. Min.)
1:3 Valenti (Müller, Weidner – 26. Min.)
2:3 Uplegger (PP – Kemp, Dugan – 38. Min.)
3:3 Reisnecker (Kanya – 54. Min.)
3:4 Daugavins (GWG – PP – 68. Min.)
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