Saale Bulls HalleSelber Wölfe

Selber Wölfe sweepen sich ins Viertelfinale

Selber Wölfe vs. Saale Bulls Halle 7:2 (3:1; 2:0; 2:1)

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V. l.: Philip Rubin, Fabjon Kuqi, Chris Schutz, Stephan Tramm und Maxi Gläßl - © Mario Wiedel
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Selb. (PM Wölfe) Die Selber Wölfe wussten an diesem Abend zum richtigen Zeitpunkt wichtige Treffer zu setzen.

Halle begann furios, blieb aber ertraglos. Die Porzellanstädter zeigten sich wiederum extrem effizient und demoralisierten die Gäste immer wieder. Spätestens als Gauch in der 43. Minute den Spielstand auf 6:1 gestellt hatte, war die Luft bei den Saale Bulls raus.

Wölfe treffen die Bulls ins Mark

Die Saale Bulls Halle legten von Beginn an ein irrsinniges Tempo vor und rissen das Spiel – auch bedingt durch ein frühes Powerplay – zunächst an sich. Die Wölfe verteidigten aber geschickt und boten den Gästen keine guten Abschlussmöglichkeiten. Mitten in diese Drangphase setzten die Wölfe den ersten Wirkungstreffer. Gelke hatte sich nach einem Valasek-Zuspiel stark durchgesetzt, legte den Puck quer auf Pauker, der eiskalt zum 1:0 vollstreckte. Nur eineinhalb Minuten später war es genau umgekehrt: Pauker hatte sich durchgetankt, legte quer auf Gelke und es stand 2:0. Eine erneute Unterzahlsituation überstanden die Wölfe wieder schadlos. Ganz im Gegenteil: Rubin und Lahtinen hatten sogar gute Chancen auf einen möglichen dritten Treffer für die Wölfe. In der 19. Spielminute fiel dann auch der erste Treffer für die Hallenser durch Domogalla, der mit seiner Direktabnahme aus dem Bullykreis Weidekamp keine Abwehrchance ließ. Doch die Wölfe schlugen postwendend zurück. Gäste-Stürmer Stas hatte gerade einmal 16 Sekunden auf der Strafbank Platz genommen, da ließ Pauker die NETZSCH Arena mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 3:1 beben.

Angriffsbemühungen der Bulls verpuffen

Auch im zweiten Drittel ließen die Bulls noch einmal alles auf dem Eis. Doch die Wölfe waren weiter auf der Hut und hatten in Weidekamp einen absoluten Ruhepol zwischen den Pfosten. In der 28. Minute vergab Schutz eine Riesenchance, doch sein Abschluss nach perfektem Zuspiel von Lahtinen landete nur am Außenpfosten. Halle drängte nun mehr und mehr. Doch ein Treffer zum 4:1 vom Selber Goldhelm Schutz, der im Slot von Kuqi bedient wurde, nahm den Hallensern den Wind aus den Segeln. Als wenig später Neher sich zu einer Strafe hinreißen ließ, nutzten das die Wölfe wiederum gnadenlos aus. Gauch hatte einfach mal von der blauen Linie abgezogen und die Scheibe zum 5:1 in die Maschen gefeuert. Mit diesem Spielstand ging es auch in die zweite Pause.

Gauch zieht den Bullen endgültig den Zahn

Im Schlussabschnitt zogen die Wölfe in Person von Gauch bereits in der 43. Minute durch das 6:1 endgültig den Zahn. Die Hallenser gaben sich zwar nicht auf, doch der letzte Glaube daran, das Spiel noch einmal drehen zu können, war nicht mehr zu erkennen. Dennoch brachte Wilenius seine Farben in der 47. Minute noch einmal auf vier Tore heran. Die Gäste zogen frühzeitig noch einmal den Torhüter, die Wölfe verteidigten aber weiterhin gut und setzten in der 58. Minute durch einen Treffer von Schutz zum 7:2 den Schlusspunkt der Partie.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe:
Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Ulrich – Klöpper, Nemec, Kuqi, Lahtinen, Rubin, Schutz, Pauker, Valasek, Gelke, Klughardt, Ziesche, Tabert
Saale Bulls Halle: Kapteinat (ab 41. Min. Allavena) – Akerman, Gollenbeck, Schiller, Suchomer, Neher, Hoffmann, Zernikel – Christmann, Domogalla, Wilenius, Hechtl, Schäfer, Cornett, Schmid, Biezais, Palka, Drothen, Stas, Berger

Tore: 8. Min. 1:0 Pauker (Gelke, Gläßl); 10. Min. 2:0 Gelke (Pauker, Raab); 19. Min. 2:1 Domogalla (Wilenius, Neher); 20. Min. 3:1 Pauker (Gelke, Lahtinen; 5/4); 36. Min. 4:1 Schutz (Kuqi); 38. Min. 5:1 Gauch (Valasek, Nemec; 5/4); 43. Min. 6:1 Gauch (Valasek, Gelke); 47. Min. 6:2 Wilenius (Gollenbeck, Schmid); 58. Min. 7:2 Schutz (Rubin)
Strafzeiten: Selb 4, Halle 4
Schiedsrichter: Gebei, Lajoie (Reitz, Verhoeven)
Zuschauer: 3.061

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