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Selber Wölfe sind Oberliga-Meister 2020/21 – Nick Miglio bleibt im Wolfsbau

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© Pauline Manzke
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Selb. (PM DEB / Wölfe) Die Selber Wölfe sind Oberliga-Meister 2020/21 und haben sich damit die sportliche Qualifikation für den Aufstieg in die DEL2 erspielt.

Die Oberfranken gewannen im entscheidenden fünften Spiel der Finalserie bei den Hannover Scorpions mit 4:2 (2:1, 1:0, 1:1). Im Duell des Meisters der Oberliga Süd mit dem Meister der Oberliga Nord behielt am Sonntag mit Selb erstmals in der Serie das Gästeteam die Oberhand, nachdem die Kontrahenten zuvor jeweils zweimal auf eigenem Eis gesiegt hatten.

Selb beantwortete einen zwischenzeitlichen Rückstand durch das Scorpions-Tor von Christoph Koziol (12.) mit zwei Treffern innerhalb von 30 Sekunden. Erst gelang Lukas Slavetinsky (16.) der Ausgleich in Überzahl, dann brachte Robert Hechtl (16.) die Wölfe auf die Siegerstraße. Das 3:1 von Richard Gelke (32.) sorgte für ein kleines Polster, das der Mannschaft von Trainer Herbert Hohenberger letztlich genügte. Der Anschlusstreffer von Christoph Kabitzky (51.) war vor den Augen von DEB-Generalsekretär Claus Gröbner und DEB-Ligenleiter Markus Schubert nicht genug, kurz vor Schluss gelang Selbs Nicholas Miglio (59.) die Entscheidung.

Selb hatte sich im Finale der Oberliga Süd gegen die Eisbären Regensburg durchgesetzt, während die Hannover Scorpions im Norden gegen den Herner EV erfolgreich gewesen waren.

DEB-Vizepräsident Marc Hindelang: „Meinen Glückwunsch an den sportlichen Aufsteiger Selber Wölfe, der sich nach dieser außergewöhnlichen und schwierigen Saison durchgesetzt hat. Der Respekt geht aber an alle Vereine, Beteiligten und Mannschaften, die es unter schwierigsten Umständen geschafft haben, eine Saison zu spielen, die auch sportlich absolut werthaltig war. Daher sind heute alle Vereine auf eine gewisse Art Gewinner. Es war natürlich bedauerlich, dass die Fans die Spiele nicht in den Stadien erleben durften, aber wir sind froh, dass die Spiele über SpradeTV sichtbar waren. Um die Perspektive der Oberliga muss auch uns als Verband nicht bange sein.“

DEB-Generalsekretär Claus Gröbner: „Wir haben ein qualitativ hochwertiges und spannendes Finale gesehen. Beide Mannschaften haben gutes Eishockey gezeigt. Neben der sehr professionellen Organisation verdient auch das Corona-Management über die gesamte Spielzeit hinweg ein Lob. Es ist vor allem eine bemerkenswerte Leistung der Clubs, dass die Saison auf sportliche Weise entschieden wurde.“

DEB-Ligenleiter Markus Schubert: „Gratulation an die Selber Wölfe zur Oberliga-Meisterschaft. Ich bin sehr froh und glücklich, dass wir die Saison 2020/2021 in dieser schwierigen Zeit mit dem großen Oberliga-Finale beenden konnten und nach über zwei Jahren wieder einen sportlichen Aufsteiger in die DEL2 haben. Die Saison war für alle Beteiligten enorm arbeitsintensiv und kräftezehrend. Den Vereinen wurden Disziplin und Durchhaltevermögen abverlangt, dies haben alle 26 Vereine eindrucksvoll bewiesen. Ich hoffe sehr, dass wir zur kommenden Spielzeit wieder zu einer Normalität im Sport zurückkehren können.“

Torjäger und „Spieler des Jahres“ Nick Miglio bleibt im Wolfsbau

Unmittelbar nach Spielschluss und den Meisterfeierlichkeiten lüfteten die Wölfe-Verantwortlichen das Geheimnis einer ersten Personalentscheidung.
Der 29Jährige US-Boy wird auch in den kommenden beiden Jahren für die Wölfe auf Torejagd gehen.

Hannover Scorpions: Jaeger (Preuß) – Pietsch, Heinrich, Peleikis, Reiß, Thomson, Strakhov, (Grosse) – Schmid, Wilenius, Pfennings, Airich, Valery Trabucco, Kolupaylo, Knaub, Koziol, Kabitzky, Arnold, Marek, Glemser
Selber Wölfe: Weidekamp (König-Kümpel) – Ondruschka, Silbermann, Linden, Slavetinsky, Gimmel, Otte, (Wenisch, Geisberger) – Miglio, Gare, Deeg, Zimmermann, Miculka, Snetsinger, Verelst, Hammerbauer, Boiarchinov, Schiener, Gelke, Hechtl

Tore: 12. Min. 1:0 Koziol (Kabitzky, Strakhov); 16. Min. 1:1 Slavetinsky (Miculka, Linden; 5/4); .16 Min. 1:2
Gelke (Hechtl, Schiener); 32. Min. 1:3 Gelke (Slavetinsky, Hechtl); 51. Min. 2:3 Kabitzky (Knaub, Koziol); 59.
Min. 2:4 Miglio (Deeg, Gare; empty net)
Strafzeiten: Hannover 8; Selb 4
Schiedsrichter: Neutzer, Todam (Otten, Treitl)

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