Selb. (PM Wölfe) Mit einem spektakulären Doppelschlag in den letzten 90 Sekunden haben sich die Selber Wölfe eindrucksvoll in der Viertelfinalserie zurückgemeldet.
Nach dem emotionalen 5:4-Heimsieg reist das Team nun mit neuem Selbstvertrauen nach Mellendorf – im Kampf um den Einzug ins Playoff-Halbfinale, der aber frühestens am Dienstag in der NETZSCH Arena entschieden wird.
Formkurve
Was für ein Abend in der NETZSCH Arena! Die Selber Wölfe gingen in Spiel Vier der Viertelfinalserie gegen die Hannover Scorpions zunächst mit 1:0 und 2:1 in Führung, ehe die Mellendorfer den Spieß umdrehten und den Spielstand auf 2:3 bzw. 3:4 stellten. Als viele bereits dachten, dass die Scorpions als Sieger vom Eis gehen würden, stellten Erik Nemec 88 Sekunden und Thomas Gauch elf Sekunden vor der Schlusssirene per Doppelschlag den Endstand auf 5:4. Der Jubel kannte – zumindest bei dem Teil der gut 2.700 Zuschauer, die es mit den Wölfen hielten – keine Grenzen mehr. Auf der anderen Seite saß der Frust natürlich tief, zumal es vor dem Selber Ausgleich eine umstrittene Szene gab: Die Gäste forderten hier ein technisches Tor, welches ihnen aber nicht zugesprochen wurde. Das Momentum liegt nun wieder bei den Wölfen, die insgesamt eine gute Partie ablieferten, in der Defensive aber dennoch für vier Fehler gnadenlos mit vier Gegentreffern bestraft wurden. Die Porzellanstädter werden demnach weiter an der Fehlerminimierung arbeiten müssen, wenn sie am Sonntagabend einen Sieg aus der Wedemark mit nach Hause nehmen wollen.
Statistik
Playoffs leben von Emotionen auf dem Eis und auf den Rängen. Die lautstarke NETZSCH Arena hat am Freitagabend erneut bewiesen, dass das Publikum ein Faktor ist. Getragen durch die Unterstützung von den Rängen, konnte das Wolfsrudel noch einmal alles aus sich herausholen und das Spiel in den letzten Sekunden drehen. Dass die Region zusammensteht im Kampf um den Einzug ins Halbfinale zeigt sich in den Zahlen. 2.782 Zuschauer strömten bislang durchschnittlich zu den Playoff-Spielen in die NETZSCH Arena, und damit fast doppelt so viel wie in Mellendorf. In die dortige ARS-Arena lockten die Scorpions bislang 1.421 Zuschauer pro Spiel. Die Spieler als auch die Verantwortlichen der Selber Wölfe wissen diesen Support ihrer Anhänger sehr zu schätzen und hoffen auch am Sonntag auf zahlreiche Wölfe-Fans in der ARS Arena und selbstverständlich auf eine proppenvolle NETZSCH Arena zu Spiel Sechs am Dienstag.
Lineup
Eric Doronin, Jonas Körber und Philip Ziesche werden weiterhin ausfallen. Ein Einsatz von Richard Gelke ist fraglich.
Modus/Spielwertung
Die Serie zwischen den Hannover Scorpions und den Selber Wölfen wird im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Das Team, das zuerst vier Siege eingefahren hat, entscheidet die Serie für sich und zieht ins Halbfinale ein. Für den Verlierer ist die Saison zu Ende.
Steht es in einer Partie nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten. Jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (Sudden Death). Die Pause mit Eisbereitung dauert 18 Minuten. Die 20-minütigen Verlängerungen werden so lange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist. Es wird auch in der Verlängerung mit 5 gegen 5 Feldspielern gespielt.
Termine
Die Termine für die Serie wurden wie folgt festgelegt:
Freitag, 20. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 0:2
Sonntag, 22. März 18 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 1:5
Dienstag, 24. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 5:3
Freitag, 27. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 5:4
Sonntag, 29. März 18 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe
Dienstag, 31. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions
Donnerstag, 02. April 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe (sofern notwendig)
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