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Selb. (PM Wölfe) Mit dem 31-jährigen Deutsch-Tschechen Jakub Kania lotsen die Verantwortlichen einen Wunschkandidaten bis Saisonende nach Selb. Der Verteidiger bringt die Erfahrung aus... Selber Wölfe legen auf der Verteidigerposition nach

Jakub Kania – © by Sportfoto-Sale (DR)

Selb. (PM Wölfe) Mit dem 31-jährigen Deutsch-Tschechen Jakub Kania lotsen die Verantwortlichen einen Wunschkandidaten bis Saisonende nach Selb.

Der Verteidiger bringt die Erfahrung aus 246 DEL2-Spielen für die Lausitzer Füchse mit in die Porzellanstadt. Zuvor war der 60-fache U-Nationalspieler Tschechiens in der höchsten und zweithöchsten tschechischen Liga sowie in den höchsten Ligen Polens und der Slowakei aktiv. Sofern die Lizenzierung reibungslos vonstattengeht, ist der Neuzugang bereits gegen die Eisbären Regensburg spielberechtigt.

Jakub Kania geht in seine 6. DEL2-Saison

Jakub Kania wurde in Cesky Tesin, dem tschechischen Teil der tschechisch-polnischen Doppelstadt Cesky Tesin/Cieszyn geboren, wo er auch die ersten Schritte auf dem Eis machte. Später ging es für den 60-fachen Juniorennationalspieler Tschechiens nach Trinec, wo er in der Saison 2007/2008 auch die ersten Einsätze im Seniorenbereich gleich in der höchsten tschechischen Liga hatte. Die kommenden Jahre blieb Jakub Kania weiter beim HC Ocelari Trinec unter Vertrag, kam aber auf Leihbasis auch immer wieder in der zweithöchsten tschechischen Liga zum Einsatz. Nach einem einjährigen Ausflug in der Saison 2015/2016 nach Polen und in die Slowakei ging es für ihn für ein weiteres Jahr zurück nach Trinec, ehe er zu den Lausitzer Füchsen in die DEL2 wechselte. Dort war Jakub Kania die letzten 5 Spielzeiten aktiv. Vor der aktuellen Saison wechselte Jakub Kania zu den Bayreuth Tigers, der Vertrag wurde aber in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst, ohne dass Jakub ein Spiel für die Wagnerstädter absolviert hat. Neben seinen 246 DEL2-Einsätzen und den 60 U-Länderspielen bringt es Jakub Kania auf 91 Spiele in der höchsten und 203 Partien in der zweithöchsten tschechischen Liga sowie auf 13 Einsätze in der höchsten polnischen bzw. 31 Spiele in der höchsten slowakischen Liga.

Jakub Kania passt ins Anforderungsprofil

Jakub Kania war ein absoluter Wunschkandidat der Selber Wölfe, umso mehr freuen sich die Verantwortlichen, dass es nun mit einer Verpflichtung des Linksschützen geklappt hat: „Jakub Kania ist ein erfahrener DEL2-Verteidiger, dessen Profil passgenau die Anforderungen unseres Trainers trifft. Schon allein aufgrund seiner Erfahrung wird uns Jakub definitiv weiterhelfen“, so Geschäftsführer Thomas Manzei. Wölfe-Headcoach Sergej Waßmiller ergänzt dazu: „Jakub Kania war schon vor der Saison einer meiner Wunschkandidaten. Deshalb bin ich froh, dass er nun doch noch in dieser Saison zu uns stößt. Jakub wird uns Erfahrung und Stabilität in die Verteidigung bringen. Zudem ist er ein robuster und harter Spieler. Genau der Typ Verteidiger, den wir gesucht haben.“

Wölfe treffen zu Hause auf die Eisbären Regensburg

Wichtiges Wochenende bei prekärer Personalsituation für die Selber Wölfe: Vor zu erwartender toller Kulisse gegen Aufsteiger Regensburg und bei den Lausitzer Füchsen sollen Punkte her – bereits am Dienstag wartet der Tabellenzweite Kaufbeuren.

Nach zuletzt magerer Punkteausbeute wollen die Selber Wölfe zu Hause im Nachbarschaftsduell gegen den Aufsteiger Eisbären Regensburg sowie beim aktuellen Schlusslicht Lausitzer Füchse wieder punkten. Bereits am Dienstag geht es dann zum Tabellenzweiten ESV Kaufbeuren. Ein dickes Brett, wie uns Wölfe-Verteidiger Michael Schaaf verraten hat. Noch dazu schwappt die Krankheitswelle gerade voll durch die Kabine. Karten für das Heimspiel sind im Vorverkauf online bzw. bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk sowie an der Abendkasse erhältlich. Alle Partien werden live auf Sprade TV und in Einblendungen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.

Formkurve

Die Selber Wölfe, bei denen Peter Trska den goldenen Helm des Topscorers übernehmen wird, zeigten durchaus ansprechende Leistungen in den letzten Partien, belohnten sich aber nicht ausreichend. So führte man zuhause gegen Bad Nauheim bereits mit 3:1, wich aber dann vom Spielplan ab und musste eine Niederlage nach Verlängerung einstecken. Beim haushohen Favoriten Dresdner Eislöwen spielte man über 60 Minuten gut mit, lag bis kurz vor Spielende nur mit einem Tor zurück, versuchte noch mal alles für den Ausgleich, kassierte jedoch in der letzten Spielminute den entscheidenden Gegentreffer ins verwaiste Tor. Lob gab es durchweg auch von den gegnerischen Trainern für das Wolfsrudel, doch nun ist es eigentlich an der Zeit, auch wieder einen Weg zu finden, solche Spiele zu gewinnen. Das wird an diesem Wochenende allerdings ein schweres Unterfangen, denn aktuell hüten einige Wölfe krank das Bett.
Ein Wiedersehen mit Altbekannten wird es am Freitag in der NETZSCH-Arena geben: Die Eisbären Regensburg – viele Jahre Rivalen der Selber Wölfe in der Oberliga Süd – sind seit dieser Saison ebenfalls wieder in der DEL2 aktiv und schlagen sich bislang passabel, rangiert man doch punktgleich direkt hinter den Selber Wölfen auf Platz 10 in der Tabelle. Schwer tun sich die Oberpfälzer allerdings in der Ferne, dort konnten die Eisbären noch keinen einzigen Punkt entführen. Diese Serie soll nach Geschmack der Wölfe auch nach der Partie am Freitag weiter Bestand haben.

Sonntagsgegner Weißwasser ist alles andere als zufriedenstellend in die Saison gestartet. Magere 4 Punkte konnten die Lausitzer Füchse bislang einfahren, die Selber Wölfe hingegen haben schon deren 10 für sich verbuchen können.

Ein richtig dickes Brett hat das Rudel von Headcoach Sergej Waßmiller dann bereits am Dienstag beim aktuellen Tabellenzweiten ESV Kaufbeuren zu bohren. Die Allgäuer sind wahre Meister im Betonanrühren und kassierten in 9 Partien erst 17 Gegentore.

Michael Schaaf blickt voraus

Michael Schaaf: „Nach den zuletzt zwei schmerzhaften Heimniederlagen gegen Landshut und Bad Nauheim hatten wir ein gutes Auswärtsspiel in Dresden, wo uns ein wenig Glück und Kaltschnäuzigkeit gefehlt haben, um etwas mitzunehmen. Jetzt geht es darum, die Kleinigkeiten wieder richtig zu machen, ein bisschen mehr die Beine bewegen, vielleicht ein wenig aggressiver spielen und vor allem positiv bleiben, um dann auch wieder Punkte einzufahren. Die Spiele gegen Regensburg und Weißwasser werden aufgrund der Tabellensituation sehr wichtig für uns sein. Das Spiel in Kaufbeuren am Dienstag wird aufgrund der aktuellen Form der Kaufbeurer ein richtig dickes Brett für uns. Die werden ein defensives Bollwerk aufbauen, das wir natürlich versuchen werden zu durchbrechen. Aber jetzt schauen wir erst einmal auf das kleine Derby gegen die Eisbären Regensburg. Von Drittel zu Drittel, von Spiel zu Spiel. Wir wollen wieder zu unserem Spiel finden und dieses vor allem auch über 60 Minuten durchziehen, was wir zuletzt etwas vermissen haben lassen. Das haben wir zu Beginn der Saison besser gemacht. Wenn wir dies umsetzen, werden wir auch wieder erfolgreich sein. Denn wir sind eine gute Mannschaft, haben gute Charaktere, gute Skills und werden am Freitag wieder damit anfangen, alles zu geben, um die 3 Punkte einzufahren. Ich hoffe natürlich auch auf gute Unterstützung von den Rängen, damit wir gemeinsam wieder in die Erfolgsspur kommen.“

Lineup

Dicke Sorgenfalten hat Headcoach Sergej Waßmiller auf der Stirn, wenn er sich gerade seinen Kader anschaut. Eine Krankheitswelle ist voll durch die Wölfe-Kabine geschwappt und nach aktuellem Stand wird man nur mit einem Rumpfkader auflaufen können. Beim ein oder anderen Spieler besteht allerdings noch Hoffnung, dass ein Einsatz am Freitag möglich ist. Aktuell fallen aus: Boiarchinov, Fern, Woltmann, Hammerbauer, Hlozek, Vantuch, Lavallée, Kruminsch, Gelke, Deeg, Silbermann, Pata und Naumann.

Ticketvorverkauf/Hinweise zum Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg

Tickets für das Nachbarschaftsduell gegen die Eisbären Regensburg sind online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk und auch – nach Verfügbarkeit – an den Abendkassen erhältlich. Hallenöffnung ist am Freitag bereits ab 18:00 Uhr. Zeitgleich öffnen auch die Abendkassen. Behördlich angeordnet wurde eine strikte Trennung der Fanlager. Es werden 300-400 Gästefans aus der Oberpfalz erwartet, so dass von einer echten Derbyatmosphäre in der NETZSCH-Arena auszugehen ist.

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