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Selb. (PM Wölfe) Für die Selber Wölfe stehen am Wochenende wieder 2 Partien an. Am Freitag gastieren die Waßmiller-Schützlinge um 20:00 Uhr zum Prestige-Duell... Selber Wölfe: Gegen Eisbären und Pinguine auf Beutezug

Selber Wölfe – © Selber Wölfe Media/PR

Selb. (PM Wölfe) Für die Selber Wölfe stehen am Wochenende wieder 2 Partien an. Am Freitag gastieren die Waßmiller-Schützlinge um 20:00 Uhr zum Prestige-Duell bei den Eisbären Regensburg.

Am Sonntag gastieren dann bereits um 17:00 Uhr die ambitionierten Krefeld Pinguine in der NETZSCH-Arena. Schon am Freitag könnte mit dem Finnen Rasmus Heljanko 1 Neuling im Kader der Porzellanstädter auflaufen. Zudem lichtet sich das Wölfe-Lazarett.

Formkurve

Bereits für den vergangenen Freitag hatten sich die Selber Wölfe fest vorgenommen, endlich mal wieder das heimische Eis als Sieger zu verlassen, doch dann fielen neben den beiden Langzeitverletzten Lukas Vantuch und Nikita Naumann ganz kurzfristig auch noch Kapitän Frank Hördler sowie Mark McNeill aus. Zudem standen einige angeschlagene Spieler auf dem Eis. Ein Umstand, den die Selber Wölfe gegen den Vorjahres-Vizemeister EC Bad Nauheim nicht verkraften konnten. Dafür klappte es am Sonntag auswärts beim EHC Freiburg wieder mit einem Sieg. 2:1 nach Penaltyschießen lautete der Endstand aus Sicht der Porzellanstädter. Ein Manko bei den Wölfen ist die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Torabschluss. Gerade bei den letzten Niederlagen gingen die Gegner viel effizienter mit ihren Chancen um. Positiv ist, dass die Moral und der Einsatz innerhalb des Teams stimmen und ausreichend Torchancen vorhanden sind. Es wird gekämpft und gerackert, deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis die „Dinger“ vorne wieder reinfallen. Dann kommt auch das Selbstvertrauen wieder zurück.

Die Gegner

Eine solide 2. DEL2-Saison liefern die Eisbären Regensburg bislang ab. Der aktuelle Tabellensiebte hat ein Pünktchen mehr auf der Habenseite als die Selber Wölfe, die in der engen Tabelle der DEL2 4 Plätze hinter den Oberpfälzern rangieren. Die Eisbären konnten zuletzt nach einer Durststrecke von 5 Spielen die letzten 3 Partien in Folge für sich entscheiden. Topscorer der Domstädter ist der US-Boy Andrew Yogan mit 13 Treffern und 21 Vorlagen.

Für die ambitionierten Krefeld Pinguine, die unbedingt so schnell als möglich wieder zurück ins Oberhaus möchten, läuft die Saison bislang alles andere als zufriedenstellend. Nach Boris Blank und dem Ex-Selber Herbert Hohenberger, der inzwischen wieder die Stelle des Co-Trainers einnimmt, ist mit Greg Poss inzwischen der 3. Headcoach in dieser Saison bei den Seidenstädtern am Ruder. Auch auf Seiten des Spielermaterials haben die Pinguine zuletzt noch einmal kräftig nachgelegt. Jerome Flaake, Lucas Lessio und Matt Marcinew lauten die namhaften Verstärkungen für die Krefelder Offensive. Auch der Aufstiegskandidat hat nur einen Punkt mehr eingefahren als das Wolfsrudel. 10 Punkte haben die Krefelder aus den letzten 6 Spielen mitgenommen, die Selber Wölfe im gleichen Zeitraum derer 11.

Lineup

Weiterhin verzichten muss Headcoach Sergej Waßmiller auf den Langzeitverletzten Lukas Vantuch. Nikita Naumann meldete sich hingegen zwischenzeitlich einsatzbereit zurück. Zudem ist der finnische Neuzugang Rasmus Heljanko bereits spielberechtigt. Somit hat das Trainerteam wieder mehr Variationsmöglichkeiten.

Luis Marusch blickt voraus

Mit ihrem Youngster Luis Marusch haben die Selber Wölfe einen gebürtigen Regensburger im Kader, für den am Freitag dann auch ein Gastspiel bei seinem Ausbildungsclub ansteht. Besonders aufgeregt ist der 19-Jährige allerdings nicht: „Es ist für mich eigentlich ein ganz normales Spiel. Mit den Leuten aus der 1. Mannschaft hatte ich kaum was zu tun. Klar verstehe ich mich mit ein paar Spielern der gegnerischen Mannschaft schon gut, es ist aber trotzdem ein Spiel wie jedes andere. Auch wenn auf der Tribüne sicherlich viele Familienangehörige und Freunde sein werden, nehme ich mir nichts Besonderes vor. Ich werde einfach meine Arbeit machen und schauen, dass wir gewinnen.“ Mit dem Verlauf der bisherigen Spielzeit für ihn persönlich ist der talentierte Allrounder, der bei den Wölfen alle 24 Pflichtspiele im DEL2-Team bestritten hat, rundum zufrieden: „Bis jetzt läuft für mich alles top. Ehrlicherweise sogar besser als ich es erwartet hätte. Trotzdem heißt es für mich weiterzuarbeiten und weiterhin das Beste draus zu machen.“ Mit den Krefeld Pinguinen erwartet der Rechtsschütze einen harten Gegner: „Das wird bestimmt ein sehr hartes Spiel. Aber wir müssen uns einfach auf uns konzentrieren und hart arbeiten. Wenn uns unsere Fans unterstützen und wir alles geben, dann packen wir das gemeinsam!“


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