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Selber Wölfe erwischen rabenschwarzen Start

Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 5:3 (3:0; 2:1; 0:2)

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© Jesper Hilbig, Selber Wölfe Media
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Selb. (PM Wölfe) Die Selber Wölfe erwischten in Spiel Drei der Playoff-Viertelfinal-Serie einen rabenschwarzen Start.

Bereits nach vier Minuten führten die Gastgeber mit drei Toren. Ein Schock, von dem sich das Wolfsrudel bis zum Schlussabschnitt nicht mehr wirklich erholen sollte. In den letzten 20 Minuten kam man zwar noch einmal auf zwei Treffer heran, mehr ließen die Scorpions aber nicht zu.

Katastrophaler Start für die Wölfe

Die Selber Wölfe starteten denkbar schlecht in die Partie. Bereits nach 69 Sekunden musste Wiens den Puck zum ersten Mal aus dem Netz holen: Miglio hatte den Puck von hinter dem Tor einfach in den Slot gebracht und die Scheibe prallte von Tramms Schlittschuh durch die Beine von Wiens über die Linie. Gute zwei Minuten später jubelten die Gastgeber zum zweiten Mal, nachdem Knackstedt aus spitzem Winkel Wiens zum 2:0 überwinden konnte. Damit war der Arbeitstag des Selber Goalies auch beendet. Doch auch Weidekamp musste gleich hinter sich greifen, nachdem Kabitzky mutterseelenallein im Slot den Puck bekam und dem Selber Goalie keine Abwehrchance ließ und zum 3:0 einnetzte. Die Wölfe schüttelten sich, hatten im weiteren Verlauf aber erstmal Schwierigkeiten, sich offensiv in Szene zu setzen. In der elften Minute war es Rubin, der aus dem hohen Slot Berger im Tor der Scorpions erstmals ernsthaft prüfte. In der 19. Minute hatte Nemec den Selber Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch der Puck blieb knapp vor der Torlinie liegen. Ebenfalls noch kurz vor der Drittelpause parierte Berger bei Selber Überzahl noch einen Schuss von Schutz.

Zwei Powerplaytreffer

Zu Beginn des mittleren Spielabschnitts gerieten die Wölfe in doppelte Unterzahl. Dies wussten die Scorpions auszunutzen und erhöhten den Spielstand auf 4:0. Auf der anderen Seite hatte Berger in der 26. Minute erneut Glück, als er die Beine gerade noch so zusammenbekam und den Puck aufhalten konnte. Kurz darauf – die Wölfe waren gerade wieder komplett – stellte Kirsch gar auf 5:0. Die Porzellanstädter, bei denen bis hierhin wirklich nicht viel zusammenlaufen wollte, waren weiterhin bemüht und wurden kurz vor der zweiten Drittelpause mit ihrem ersten Treffer an diesem Abend belohnt. Nemec hatte in Überzahl per Direktabnahme den Puck in die Maschen gehämmert.

Scorpions zittern nochmal

Im Schlussabschnitt gelang es den Wölfen, das Spiel an sich zu reißen. In der 47. Minute erzielte Spitzner nach druckvollem Forecheck von Kuqi das 5:2. Als in der 54. Minute Schutz nach Bullygewinn von Rubin das 5:3 markierte, keimte bei den mitgereisten Fans nochmal Hoffnung auf. Die Wölfe agierten nun fast durchgängig knapp sechs Minuten mit einem Mann mehr auf dem Eis und erarbeiteten sich noch einige gefährliche Chancen. Den Gastgebern gelang es aber, Schlimmeres zu verhindern und so blieb es bis zur Schlusssirene beim 5:3.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Hannover Scorpions: Berger (Gensicke, Hufsky) – Reiß, Pavlu, Supis, McMillan, Heinrich, Plauschin – Aquin, McPherson, Kirsch, Miglio, Drewa, Knackstedt, Rinke, Kruminsch, Kabitzky, Schütt, Kopietz
Selber Wölfe: Wiens (ab 4. Min. Weidekamp) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Ulrich – Kuqi, Nemec, Spitzner, Lahtinen, Rubin, Schutz, Pauker, Valasek, Tabert, Klughardt, Bauer
Tore: 2. Min. 1:0 Miglio (Drews , Knackstedt); 4. Min. 2:0 Knackstedt (Miglio, Reiß); 4. Min. 3:0 Kabitzky (Rinke, Heinrich); 22. Min. 4:0 Aquin (Kirsch, McPherson; 5/3); 29. Min. 5:0 Kirsch (Supis, McPherson); 40. Min. 5:1 Nemec (Müller, Kuqi; 5/4); 47. Min. 5:2 Spitzner (Nemec, Kuqi); 54. Min. 5:3 Schutz (Rubin)
Strafzeiten: Hannover 10, Selb 6
Schiedsrichter: Butt, Steinecke (Martin, Brüggemann)
Zuschauer: 1.409

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