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Selber Wölfe erneut Derbysieger

Onesto Tigers Bayreuth vs. Selber Wölfe 3:4 (1:2; 0:1; 2:1)

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Links Bayreuths Florian Lüsch und Niko Lahtinen (Selb) - © Mario Wiedel
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Selb. (PM Wölfe) Die Selber Wölfe gewinnen auch das letzte Derby in der Hauptrunde gegen die Bayreuth Tigers.

Die Porzellanstädter gingen früh in Führung und gaben diese bis zum Ende des Spiels nicht mehr her. Dennoch blieben die Tigers immer dran und ließen die Wölfe nicht entscheidend davonziehen. So blieb das Spiel bis zur Schlusssirene spannend.

Wölfe mit gutem Start

Die Selber Wölfe starteten gut in die Partie und gingen bereits in der vierten Spielminute durch einen Treffer durch Lahtinen, der völlig frei im Slot zum Schuss kam, in Führung. Wenige Sekunden vorher hatte Ziesche bereits eine gute Einschussmöglichkeit, der Selber Stürmer war aber noch an Arendas im Bayreuther Tor gescheitert. In der siebten Minute drückten gleich zwei Bayreuther die Strafbank. Und diese Gelegenheit ließ sich das Wolfsrudel nicht entgehen: Gelke stand nach einem Schuss von Spitzner goldrichtig und verwertete den Abpraller eiskalt zum 0:2. Gute fünf Minuten später hatten die Wölfe Pech: Spitzner musste nach Stockbruch ohne sein wichtigstes Arbeitsgerät agieren und die Tigers nutzten diese Schwächung zum Anschlusstreffer durch Brown. Gute drei Minuten vor der ersten Pause kreierten die Gastgeber im Powerplay eine unübersichtliche Szene vor Weidekamps Kasten, doch der Puck hatte den Weg nicht über die Torlinie gefunden, wie der Videobeweis bestätigte.

Lahtinen vergibt Penalty

Die erste Chance im zweiten Drittel gehörte Bayreuth, die gleich mal in Überzahl agieren durften. Doch Weidekamp parierte Piskors Schuss. Fast im Gegenzug konnte Kuqi alleine auf Arendas zulaufen, doch auch dieses Duell ging an den Torhüter. Besser machte es wenig später Gauch, der einfach mal aus der Ferne abzog und den Spielstand auf 1:3 stellte. Doch dann kippte das Spiel etwas in Richtung Bayreuth: Bauhof zielte aus aussichtsreicher Position daneben, Stelzmann scheiterte an Weidekamp und Nedved traf zum Glück für die Wölfe nur das Gestänge. Auf der anderen Seite startete Lahtinen alleine durch und wurde kurz vor seinem Abschluss unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Penalty vergab der Finne im Selber Dress allerdings. Im weiteren Verlauf bis zur zweiten Pause vergab auf der einen Seite Tabert einen Alleingang und auf der Seite verpasste Zimmermann die Scheibe knapp.

Bayreuther Schlussoffensive kommt zu spät

Nur 36 Sekunden nach Wiederbeginn war es Nemec, der mit einem platzierten Schuss das 1:4 besorgte. Doch die Bayreuther zeigten sich unbeeindruckt und stellten zwei Minuten später durch Hammerbauer den alten Abstand wieder her. Im weiteren Verlauf bestimmten die Selber zunächst die Partie, waren aber vor dem Tor oft zu verspielt, um die Führung weiter auszubauen. Und so kam es, wie es kommen musste: Bayreuth zog 3:16 Minuten vor Ende den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers und wurde direkt belohnt. Piskor war für den 3:4-Anschlusstreffer verantwortlich. Die Wölfe blieben aber ruhig, verteidigten die verbleibende Spielzeit souverän und gingen als verdienter Derbysieger vom Bayreuther Eis.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Onesto Tigers Bayreuth: Arendas (Boßler) – Spacek, Nedved, Pietsch, Schusser, Müllejans, Hüserich, Leask – Brown, Hammerbauer, Bollers, Bauhof, Piskor, Lüsch, Zimmermann, Maschke, Stelzmann
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler – Kuqi, Nemec, Valasek, Pauker, Lahtinen, Schutz, Spitzner, Gelke, Tabert, Klughardt, Ziesche, Bauer
Tore: 4. Min. 0:1 Lahtinen (Müller, Pauker); 7. Min. 0:2 Gelke (Spitzner, Lahtinen; 5/3); 13. Min. 1:2 Brown (Bollers, Nedved); 24. Min. 1:3 Gauch (Kuqi, Nemec); 41. Min. 1:4 Nemec (Kuqi, Gläßl); 43. Min. 2:4 Hammerbauer (Brown, Pietsch); 58. Min. 3:4 Piskor (Brown, Spacek)
Strafzeiten: Bayreuth 6, Selb 6
Schiedsrichter: Schütz, Steinecke (Winter, Pfriem)
Zuschauer: 3.389

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