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Selber Wölfe erarbeiten sich 3 Punkte in Füssen

EV Füssen vs. Selber Wölfe 1:3 (0:1; 0:0; 1:2)

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Spielszene zwischen Füssen und Selb - © Pauline Manzke
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Selb. (PM Wölfe) Die Selber Wölfe mussten sich den Sieg beim Tabellenschlusslicht hart erarbeiten.

Die Gastgeber verteidigten mit viel Leidenschaft und machten es den neu zusammengestellten Sturmformationen der Porzellanstädter schwer, gefährlich vor dem stark haltenden EVF-Keeper Pancur aufzutauchen. Letztlich blieb das Wolfsrudel trotz des Ausgleichstreffers in der 48. Minute geduldig und gewannen das Spiel noch mit zwei Toren Unterschied.

Tramm bringt die Wölfe in Führung

Obwohl Headcoach Schütz seine Sturmformationen gehörig durcheinandergewirbelt hatte, fand sein Wolfsrudel gut ins Spiel. Erster Aufreger der Partie war leider eine Verletzung des Ex-Selbers Naumanns, der sich im Zweikampf scheinbar das Knie verdrehte. Nach ersten Annäherungsversuchen durch Schutz und Weiß sowie auf der anderen Seite Boyko, war es Tramm, der den ersten Treffer des Abends markierte. Der Selber Verteidiger zog einfach mal von der blauen Linie ab und sein Schuss fand den Weg durch Freund und Feind hindurch den Weg ins Netz. Zwei Minuten später lief der Füssener Torjäger Neudecker alleine auf Weidekamp zu, doch der Selber Goalie blieb im Eins-gegen-Eins Sieger. Bis zur ersten Pausensirene ließen beide Teams noch je ein Powerplay ungenutzt liegen.

Füssen hält stark dagegen

Die Hausherren machten es den Selbern weiter schwer und standen defensiv sehr sicher. Auf der anderen Seite hielten die Wölfe den EV Füssen auch weitestgehend aus der Gefahrenzone. Einzig Boyko und Neudecker tauchten immer mal gefährlich vor Weidekamp auf. Dessen Vorderleute konnten sich aber uneingeschränkt auf ihren Schlussmann verlassen. Auf der anderen Seite waren es Nemec, Tabert – der den Puck knapp neben den Pfosten setzte – sowie zweimal Gelke und Klughardt, die am starken Pancur im Füssener Tor scheiterten. Die hochkarätigste Chance im mittleren Spielabschnitt gehörte Schutz, dessen Abschluss aber durch eine starke Parade des Heim-Goalies abgewehrt wurde.

Gauch und Nemec entscheiden die Partie

Die Hausherren investierten im Schlussabschnitt mehr für die Offensive. Nach einem starken Abschluss von Boyko, den Weidekamp ebenso stark entschärfte, musste Kuqi auf die Strafbank. Dieses Powerplay spielten die Füssener gekonnt aus und erarbeiteten sich vier gute Möglichkeiten durch Neudecker, Boyko, Mayr und Slavik, doch Weidekamp machte weiter alles zunichte, was auf ihn zukam. In der 48. Minute war dann aber auch der Selber Goalie gegen Neudeckers Abschluss machtlos und es stand 1:1. Die Wölfe zeigten sich keineswegs geschockt, sondern blieben geduldig. Und diese Ruhe sollte sich auszahlen. Gauch – hervorragend von Lahtinen in Szene gesetzt – brachte das Wolfsrudel erneut in Führung. In den Schlussminuten beraubten sich die Gastgeber durch zwei dumme Strafen selbst um die Chance, das Spiel erneut auszugleichen. So spielten die Wölfe die Partie sicher herunter und erhöhten den Spielstand durch einen sehenswerten Powerplay-Treffer durch Nemec sogar noch auf 1:3.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

EV Füssen: Pancur (Maier) – Mayr, Linden, Andsz, Jentsch, Mehrle, Nerb – Boyko, Slavik, Neudecker, Flammann, Stransky, Beslé, Kaaz, Naumann, Petrov, Zelenka
Selber Wölfe: Weidekamp (Fuchs) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Bauer – Spitzner, Rubin, Schutz, Klughardt, Nemec, Valasek, Kuqi, Weß, Lahtinen, Tabert, Ziesche, Gelke

Tore: 11. Min. 0:1 Tramm (Ziesche, Gelke); 48. Min. 1:1 Neudecker (Boyko); 53. Min. 1:2 Gauch (Lahtinen, Rubin); 60. Min. 1:3 Nemec (Weiß, Schutz; 5/4)
Strafzeiten: Füssen 8+10 gegen Boyko, Selb 6
Schiedsrichter: Spiegl, Haupt (Klauser, Schneider)
Zuschauer: 2.309


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