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Selb. (PM) Der Eishockey-Oberligist VER Selb erwartet heute den EHC Klostersee. Ein unbequemer Gegner, der sich den Luxus von drei Ausländern leistet. Die „Wölfe“...
Kyle Piwowarczyk - © by Eishockey-Magazin (DR)

Kyle Piwowarczyk – © by Eishockey-Magazin (DR)

Selb. (PM) Der Eishockey-Oberligist VER Selb erwartet heute den EHC Klostersee. Ein unbequemer Gegner, der sich den Luxus von drei Ausländern leistet. Die „Wölfe“ sind dennoch der Favorit – auch am Sonntag beim Deggendorfer SC.

Vor vier Jahren wäre ein Punktgewinn in Füssen noch als großer Erfolg gefeiert worden beim damaligen Oberliga-Neuling VER Selb. Doch die Zeiten haben sich geändert – und die Ansprüche sind gestiegen. Erst recht nach der letztjährigen Hauptrunden-Meisterschaft. Und so hat im Lager der „Wölfe“ am Sonntag der eine Punkt bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung im Allgäu niemanden so recht zufrieden gestellt. Auch Trainer Cory Holden nicht. Er hat in Füssen die Spielfreude vermisst, die seine Mannschaft zwei Tage zuvor beim 9:3 gegen Sonthofen noch so ausgezeichnet hat. Holden erkannte aber auch die Leistung des Tabellenletzten an. „Füssen war zuvor schon gegen Freiburg und in Bayreuth knapp dran an einem Sieg. Eishockey ist eben unberechenbar. Das macht es auch so interessant.“

An diesem Wochenende folgen für die „Wölfe“ wieder zwei Begegnungen, die vom Kopf her gefährlich sind, weil jeder einen Sieg erwartet. Am Freitag (20 Uhr) gastiert der Tabellensechste EHC Klostersee in der Netzsch-Arena, am Sonntag (18.30 Uhr) führt die Selber Reise zum Deggendorfer SC (8.). Den EHC Klostersee kennen die Selber Anhänger seit Jahren als unbequemen Kontrahenten. „Wir müssen vom Kopf her bereit sein“, sagt Cory Holden. Er weiß, dass sich diese Aussagen langsam langweilig anhören. „Aber es ist halt so.“ Schnell, aggressiv und zielstrebig: So wünscht sich Holden die Spielweise seiner Mannschaft – nicht nur im eigenen Stadion. „Und dann müssen wir endlich Konstanz reinbringen auf hohem Niveau. Wir wollen weg von den Hochs und Tiefs.“

In Bewegung bleibt weiter das Personalkarussell. Achim Moosberger, der sich gegen Sonthofen nach einem Bandencheck verletzte, muss am Wochenende noch pausieren. Besser sieht es bei Kapitän Christopher Schadewaldt aus, der in Füssen verletzt vom Eis musste, unter der Woche aber schon wieder trainieren konnte. Gesperrt für das heutige Heimspiel sind Patrick Schmid und Manuel Kümpel. Für ihn sitzt Niko Stark als zweiter Keeper auf der Bank. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Simon Schwarzmeier, der in Füssen erstmals in dieser Saison im Kader stand, nun aber mit einer Grippe zu kämpfen hat.
Ob Jared Mudryk am Sonntag in Deggendorf spielen wird, entscheidet der Nachwuchs. Zuletzt fehlte der VER-Topscorer, da seine Frau stündlich ihr zweites Kind erwartet. „Die Familie geht in so einem Fall natürlich vor“, sagt Trainer Cory Holden, der auf den Kanadier zumindest im Heimspiel wieder zurückgreifen kann.

Ein Luxusproblem hat der EHC Klostersee, der seit einigen Wochen mit Jefferson Dahl, Tomas Kana und Mikka Tuomainen gleich drei Ausländer für zwei Kontingentstellen in seinen Reihen hat. Die Nachverpflichtungen des NHL-erfahrenen Kana und von Tuomainen – er bestritt über 500 Einsätze in Finnlands höchsten Ligen – haben der Mannschaft von Trainer Andzejs Mitkevics einen kräftigen Schub gegeben: Nach der Länderspielpause feierten die Grafinger fünf Siege in Folge, ehe diese Erfolgsserie am Sonntag in Peiting (1:4) ihr Ende fand. „Wir müssen uns auf jeden Fall auf ein hartes Stück Arbeit einstellen“, weiß Holden.

Auch am Sonntag in Deggendorf müssen sich die „Wölfe“ auf große Gegenwehr gefasst machen. Seit der 0:4-Niederlage in Selb Anfang November schwingt Jiri Otoupalik an der Bande das Zepter bei den Niederbayern. Die feierten jüngst gegen Weiden (5:1) ihren höchsten Saisonsieg und waren auch beim 1:2 nach Verlängerung gegen den Tabellenzweiten EHC Freiburg nah dran an einem Heimsieg. „Eine unberechenbare Mannschaft“, urteilt Cory Holden, der sich über den Gegner am Sonntag aber auch nicht zu viele Gedanken machen will. „Wichtig ist, wie wir uns präsentieren!“

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