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Bad Tölz. (PM) Für die Tölzer Löwen ging es heute nach dem Stadionfest gegen den Erzrivalen aus Garmisch, den SC Riessersee. Die Werdenfelser hatten...

Markus Keller im SCR Tor konnte die Löwen nicht ein einziges Mal überwinden – © by Eishockey-Magazin (NE)

Bad Tölz. (PM) Für die Tölzer Löwen ging es heute nach dem Stadionfest gegen den Erzrivalen aus Garmisch, den SC Riessersee. Die Werdenfelser hatten das Hinspiel am vergangen Samstag noch mit 3:2 für sich entscheiden können, zu Hause wollten die Löwen aber den ersten Sieg der Vorbereitung einfahren. Im Tor bei den Löwen stand heute wieder Viona Harrer, bei Garmisch kam Markus Keller zum Einsatz.

Gleich das erst Bully brachte das erste Tor für die Gäste. Nur 12 Sekunden brauchten die Werdenfelser in Person von Lord, um die Löwen in Rückstand zu bringen. Entmutigen ließen sich die Löwen davon nicht, sie stürmten vor und versuchten sich einer nach dem anderen am Abschuss. Großchancen wurden aber nicht genutzt, so war auch das 0:2 nicht fern. Das war sicher nicht der Start den sich die Löwen, allen voran Florian Funk so erhofft hatten. Nach dem zweiten Gegentreffer durch Barz wurde Viona Harrer zwar immer sicherer, wurde aber auch immer mehr unter Beschuss genommen. Standesgemäß wurde nach einem Angriff auf die Schlussfrau auch eine Rangelei ausgetragen. Die Gäste hatten immer mehr die totale Übermacht. Auch das 0:3 durch Devin folgte noch im ersten Drittel.

Im zweiten Abschnitt war weiterhinl Garmisch am Zug, sie kamen etwas frischer aus der Kabine als die Löwen. Zwar schossen sie erst mal keine Tore mehr, aber der Druck auf Harrers Kasten war immer noch unverändert hoch. Erst in der 31. Minute klingelte es zum 0:4. Erneut hatte Barz zugeschlagen. Markus Keller im Garmischer Tor bekam dagegen selten Besuch von den Löwen. Es waren vor allem die vorwitzigen jungen Spieler der DNL die sich immer wieder nach vorne kämpften. Das 0:5 fiel wenig überraschend in der 37. durch Lords zweiten Treffer. Löwentrainer Florian Funk wurde sichtlich unzufriedener auf der Bank, hatte er doch noch am gestrigen Freitag gesagt, sein Löwenrudel wäre genauso gut oder sogar besser, als die Garmischer Mannschaft. Er musste auf fünf seiner Stammspieler verzichten, konnte so aber Christian Heller, Athanasios Fissekis und Johannes Fischer zu ihrem Debüt in der ersten Mannschaft verhelfen.

Im letzten Drittel und mit einem Rückstand von 0:5 im Rücken kamen die Löwen doch noch etwas besser in Fahrt. Michael Fischer kämpfte sich gut vor das Tor von Keller, scheiterte aber am überragenden Schlussmann. Nicht umsonst wurde dieser nach dem Spiel ausgiebig gefeiert. Auch Viona Harrer zeigte noch einmal wie gut sie ist. Einige Schüsse der Gäste hielt sie souverän. Aber alles kämpfen und stürmen half nichts, das 0:6 durch Appel war nicht mehr zu verhindern. Bis zum Schluss hatten die Gäste aus dem Werdenfelser Land die Oberhand, bei einer Schlägerei mussten dann drei Minuten vor Spielende Dennis Neal für die Löwen und Markus Eberhardt für die Garmischer mit 5 + Spieldauer zum Duschen gehen. Am Ende mussten sich die Löwen also geschlagen geben. Überzeugend war das Spiel nicht, einzig Axel Kammerer zeigte sich zufrieden mit seinem Team. Nach nur zwei Wochen Eistraining waren sie überzeugend stark, so Kammerer.

Freundliche Begrüßung der SCR Fans beim Gastspiel ihrer Werdenfelser in Bad Tölz – © by Eishockey-Magazin (NE)

Statistik:

Aufstellungen:

Tölz: Kolacny Florian, Prommersberger Anton, Strobl Florian (FL), Dubé Yanick, Mangold Franz, Ketterer Florin , Kolacny Christian, Fischer Michael, Harrer Viona, Urban Christian, Hertel Jimmy (FL), Kottmair Josef, Sternkopf Pascal, Pfleger Marco, Fuchs Dominic, Walleitner Dominik, Neal Dennis

Garmisch: Regan Timothy, Ross Jared, Staltmayr Josef, Lord Andrew, Kreitl Michael, Thomas Florian, Devin Michael, Barz Benjamin, Kastner Benedikt, Vollmer Florian, Sertl Korbinian, Keller Markus, Eickmann Sebastia, , Mayr Matthias, Kathan Peter, Appel David, Rimbeck Michael, Zilla Justin, Kastner Maximilian

Tore: 0:1 (0:12) Lord (ohne Assist), 0:2 (3:36) Barz (Rimbeck), 0:3 (15:04) Devin (ohne Assist), 0:4 (30:10) Barz (Rimbeck), 0:5 (36:55) Lord (ohne Assist), 0:6 (58:14) Appel

 

Strafen:

Tölz: 8 + 5 Minuten + Spieldauer

Garmisch: 10 + 5 Minuten + Spieldauer

 

Zuschauer: 1092

Schiedsrichter: Maier/Paule/Krah

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