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Krefeld. (MR) Lange konnte der KEV’81 das Spiel gegen die Hannover Scorpions ausgeglichen gestalten, doch ein Shorthander im Schlussabschnitt brachte den Stein ins Rollen,... Scorpions erweisen sich im Schlussabschnitt als zu giftig
Leon Schuster (KEV) - Patrick Klöpper (HSC) – © Sportfoto-Sale (DR)

Leon Schuster (KEV) – Patrick Klöpper (HSC) – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Lange konnte der KEV’81 das Spiel gegen die Hannover Scorpions ausgeglichen gestalten, doch ein Shorthander im Schlussabschnitt brachte den Stein ins Rollen, und Krefeld verlor am Ende etwas zu hoch mit 1:6 (1:1/0:1/0:4).

Nach dem Überraschungs-Coup der Krefelder in Tilburg vor zwei Tagen (4:2) wollte man heute dem nächsten Favoriten das Leben schwer machen. Es gelang nur bedingt. Doch zunächst der Schreck: früh gingen die Scorpions in Führung – der Schuss von Airich war wahrscheinlich noch vom Verteidiger abgefälscht (3. Min.). In Überzahl jedoch konnte Krefelds Kolle das Spielgerät über die Linie arbeiten zum umjubelten Ausgleich (7.). Wenig später verhängte das Niederländische Schiedsrichtergespann eine Spieldauerstrafe gegen die Gäste wegen zu hartem Einsteigen an der Bande, doch die Seidenstädter konnten die lange Überzahl nicht nutzen. Onckels mit Pfeifer hatten noch die beste Möglichkeit, auf der anderen Seite musste man auch den schnellen Klöpper im Auge behalten. Überhaupt fielen in der jeweiligen Unterzahl eher die Konter auf, dagegen machte sich das Fehlen von Krefelds Kapitän Grygiel besonders im Powerplay bemerkbar, der nach dem Aufwärmen nicht mehr auf dem Eis stand.

Shorthander bricht KEV das Genick

Auch im zweiten Durchgang ging es hin und her, aber einzig Valery-Trabucco konnte Zählbares auf die Tafel bringen (34.). Zu dem Zeitpunkt hatten die Hausherren einen weiteren Spieler verloren: Onckels musste nach einem Wirkungstreffer in die Kabine humpeln. Kurz vor Drittelende schepperte es nochmals heftig in der Bandenecke, und der Arm des Hauptschiedsrichters ging sofort in die Höhe. Erneut traf es mit Reiß einen Scorpion, für den dann ebenfalls das Spiel frühzeitig beendet war. Doch statt diesmal die lange Überzahl ausnutzen zu können, war Klöpper mit der Befreiung entwischt und konnte Goalie Klein tunneln. Obwohl – oder gerade weil? – die Gäste nunmehr nur noch vier Verteidiger hatten, nutzten sie das Momentum und schalteten einen Gang höher. Ein Doppelschlag in der 48. und 49. Minute stellte die Weichen endgültig auf einen Sieg des Favoriten. Die Bemühungen der Niederrheiner scheiterten in letzter Instanz an Hannovers Goalie Preuß. Airich mit seinem zweiten Treffer netzte zum Endstand von 1:6 ein, was ob der Leistung der Gastgeber letztlich doch ein wenig zu hoch war.

Die Tore erzielten:
0:1 (02:08) Julian Airich (Robin Just, Patrick Klöpper)
1:1 (06:03) Ty Kolle (Florian Maierhofer, Marcel Mahkovec) PP1
1:2 (33:43) Mario Valery-Trabucco (André Reiß, Jan Pietsch) PP1
1:3 (43:01) Patrick Klöpper (Thomas Supis) SH1
1:4 (47:26) Louis Trattner (Robin Just)
1:5 (48:15) Robin Thomson (Julian Airich, Mario Valery-Trabucco)
1:6 (53:48) Julian Airich (Patrick Klöpper, Alexander Heinrich)

Schiedsrichter: Ramon Sterkens, Chris van Grinsven – Vincent Brüggemann, Thomas Weger

Strafen: KEV – 8 Min; HSC – 16 Min. + SD Raabe + SD Reiß

Zuschauer: 59

Michaela-Ross

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