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Schwenningen. (PM Wild Wings) Trotz des bestehenden und wirksamen Arbeitsvertrags wird Andrew Calof, dem ein besser dotiertes Angebot aus der KHL vorliegt, nicht für... Schwenningen: Neue Entwicklung in der Causa Calof

Wild Wings Sportdirektor Christof Kreutzer. – © ISPFD

Schwenningen. (PM Wild Wings) Trotz des bestehenden und wirksamen Arbeitsvertrags wird Andrew Calof, dem ein besser dotiertes Angebot aus der KHL vorliegt, nicht für die Schwenninger Wild Wings auflaufen.

In den vergangenen Tagen entwickelte sich ein sehr dynamisches Geschehen rund um den am Neckarursprung unter Vertrag stehenden Kanadier. Nach dem der potenzielle neue Arbeitgeber aus der KHL nicht bereit war die Ablöseforderungen der Wild Wings zu akzeptieren, beantragten die Schwenninger Verantwortlichen bei der IIHF eine vorläufige Sperre des Spielers, wegen Nicht-Erfüllung des bestehenden Arbeitsverhältnisses.

Nach dem die IIHF den Fall intensiv prüfte, steht nun fest, dass der Weltverband aufgrund seiner Statuten keine Sperre aussprechen kann, da dies nur möglich wäre, wenn der abgebende Verein [Växjö Lakers | SHL] noch geltende Ansprüche gegenüber dem Spieler habe. Die Statuten bieten aktuell also keine wirksame Grundlage derartige Schritte bei gültigen und bestehenden Arbeitsverträgen einzuleiten. Dabei muss ausdrücklich erwähnt werden, dass die IIHF den Vertragsbruch des Spielers Andrew Calof in keiner Weise toleriert und angekündigt hat, die Statuten neu zu überdenken. Außerdem verweist der Weltverband die WILD WINGS darauf, die Schadenersatzansprüche gegenüber dem Spieler gerichtlich geltend zu machen.

Ausdrücklich widersprechen müssen die Schwenninger Wild Wings den Falschaussagen eines Beraters von Andrew Calof, der via Twitter seine ganz persönliche Wahrheit publizierte. Die Motivation seinen Klienten zum Vertragsbruch anzustiften ist auf das Schärfste zu verurteilen und hat im Spitzensport keine Daseinsberechtigung.

„Es muss zukünftig Bestimmungen geben, die es ermöglichen Spieler, Agenturen oder Spielerberater, für die bestehende Arbeitsverträge nichts wert sind, angemessen zu sanktionieren. Der Fall Calof zeigt überdeutlich, wie wichtig es ist, dass die Verbände ihr Reglement dahingehend dringend überarbeiten. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich aber dennoch bei Gernot Tripcke und der DEL sowie dem DEB für ihre Unterstützung in den vergangenen Tagen“, sagt WILD WINGS Geschäftsführer Christoph Sandner.

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