Schönheide. (PM Wölfe) Die Schönheider Wölfe haben auch das zweite Spiel im Finale der Regionalliga Ost verloren.
Nur rund 24 Stunden nach der 1:5-Heimniederlage in Spiel 1 unterlag das Team von Coach Sven Schröder im Berliner Erika-Heß-Eisstadion bei FASS Berlin mit 2:5 (3:2, 0:0, 2:0). Trotz zweimaliger Führung im ersten Drittel konnten die Erzgebirger die Partie nicht zu ihren Gunsten drehen, sodass FASS Berlin in der Best-of-5-Serie nun mit 2:0 führt.
Die Partie begann aus Sicht der Wölfe zunächst auch vielversprechend. In der 5. Spielminute gingen die Gäste durch Jan Meixner mit 1:0 in Führung. Schönheide zeigte zunächst ein engagiertes Auftreten und hielt die Partie auf Augenhöhe. Doch in der 11. Minute kam FASS Berlin zum Ausgleich. Oliver Noack traf zum 1:1, nachdem sich die Wölfe zuvor einen Wechselfehler geleistet hatten.
Die Erzgebirger ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und antworteten schnell. Nur gut eine Minute später stellte Tomas Rubes mit seinem Treffer zum 2:1 die erneute Führung für Schönheide her. Die Gastgeber fanden allerdings erneut eine Antwort. In der 14. Minute gelang Dennis Thielsch der Treffer zum 2:2, nachdem die Wölfe-Offensive in dieser Situation die Defensivarbeit vernachlässigt hatte. Kurz vor der ersten Pause brachte schließlich eine Überzahlsituation die erste Führung für die Berliner. Nachdem sich Schönheide zuvor mehrere – teilweise unnötige – Strafzeiten eingehandelt hatte, nutzte FASS diese Gelegenheit eiskalt aus. Gregor Kubail traf im Powerplay zum 3:2 (18.).
Im Mittelabschnitt blieb die Partie weiterhin eng. Zunächst mussten die Wölfe noch 58 Sekunden Unterzahl aus dem ersten Drittel überstehen, was der Defensive um Torhüter Kevin Kopp gelang. Im weiteren Verlauf erhielten auch die Erzgebirger ihre Möglichkeiten in Überzahl – unter anderem in der 23. und 34. Minute. Allerdings fehlte es den Gästen in diesen Situationen an der nötigen Konsequenz im Abschluss, sodass der Ausgleich nicht gelingen wollte. Doch auch FASS Berlin hatte im zweiten Drittel Chancen, die Führung auszubauen. Kurz vor der zweiten Pause kamen die Hausherren selbst zu einem Powerplay (36. Minute), doch diesmal hielt die Wölfe-Defensive stand. So blieb der Mittelabschnitt torlos. Beide Mannschaften präsentierten sich defensiv stabil, während die Torhüter Eric Steffen auf Berliner Seite und Kevin Kopp für Schönheide ihre Teams mit starken Paraden im Spiel hielten.
Mit Beginn des Schlussdrittels blieb die Spannung hoch. Gleich zu Beginn bot sich den Wölfen eine weitere Gelegenheit in Überzahl (42. Minute), doch auch diesmal blieb das Powerplay der Gäste ohne Ertrag. Stattdessen gelang den Berlinern in der 48. Minute der nächste Treffer. Bei angezeigter Strafe gegen Schönheide nutzte FASS die Situation und Daniel Volynec erzielte das vorentscheidende 4:2 für die Gastgeber. Die Wölfe bemühten sich dennoch weiterhin, den Anschluss zu erzielen, doch auch eine weitere Überzahlsituation in der 54. Minute blieb ungenutzt. Die Chancenverwertung und insbesondere das Powerplay waren in beiden bisherigen Finalspielen schlicht nicht konsequent genug, um die Berliner ernsthaft unter Druck zu setzen. In der Schlussphase setzte Schönheide alles auf eine Karte und nahm Torhüter Kevin Kopp zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch statt des erhofften Anschlusstreffers setzte FASS den Schlusspunkt. Zwei Sekunden vor dem Ende traf Henry Haase ins leere Tor zum 5:2-Endstand.
Damit liegen die Schönheider Wölfe nach zwei Finalspielen mit 0:2 in der Serie zurück und stehen bereits mit dem Rücken zur Wand. Für die Erzgebirger heißt es ab jetzt – Verlieren verboten. Spiel 3 der Best-of-5-Serie findet am Samstag, den 21. März 2026 um 17:00 Uhr im Wolfsbau statt. Dort müssen die Wölfe unbedingt gewinnen, um das Finale noch zu verlängern und ein viertes Spiel zu erzwingen. FASS Berlin hingegen reist mit zwei Matchpucks ins Erzgebirge.
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