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Schönheide. (PM Wölfe) Geschichte wiederholt sich leider doch. Nachdem Schönheide im letzten Jahr im Playoff-Finale an Chemnitz scheiterte, ist in dieser Spielzeit bereits im... Schönheider Wölfe scheitern im Halbfinale an Chemnitz

© Anna Löscher

Schönheide. (PM Wölfe) Geschichte wiederholt sich leider doch. Nachdem Schönheide im letzten Jahr im Playoff-Finale an Chemnitz scheiterte, ist in dieser Spielzeit bereits im Halbfinale Schluss für die Wölfe.

Am Sonntagabend verlor das Team von Coach Sven Schröder auch das zweite Playoff-Halbfinal-Derby vor 1340 Zuschauern bei den Chemnitz Crashers mit 1:5 (0:2, 1:1, 0:2) und somit auch die „Best-of-3“-Serie gegen die Küchwalder mit 0:2. Während sich die Crashers beim Toreschießen einfach effektiver zeigten, scheiterten die Wölfe mit ihren Chancen entweder am Pfosten, am eigenen Unvermögen oder am starken Chemnitz-Keeper Kevin Kopp.

Die Schönheider Wölfe erreichen damit erstmals seit ihrer Gründung im Jahr 2017 nicht das Finale der Regionalliga Ost und müssen sich schweren Herzens in die Sommerpause verabschieden. Den Chemnitz Crashers gratulieren wir zum am Ende verdienten Halbfinal-Seriensieg und wünschen viel Erfolg im Meisterschaftsfinale. Auf das der Pott wenigstens wieder in Sachsen bleibt.

Knackpunkt für die verlorene Serie war aus Schönheider Sicht sicher die gestrige Heimniederlage, als man eine 4:0-Führung noch aus der Hand gab.

Das Momentum lag damit eindeutig bei den Crashers, welche im heutigen Spiel und in Überzahl schon in der dritten Spielminute durch Tom Berlin mit 1:0 in Führung gingen. Quasi in eine kleine Drangphase der Wölfe hinein fiel das 2:0 (9.) von Fabian Kießling. Im Mittelabschnitt versuchten die Wölfe einen Gang zuzulegen, scheiterten aber zunächst mit guten Gelegenheiten des Öfteren an Chemnitz-Keeper Kevin Kopp. Erst ein Powerplay brachte in der 29. Minute die Erzgebirger auf die Anzeigetafel, als Lukas Lenk der 2:1-Anschlusstreffer gelang. In der Folge hatten die Wölfe erneut in Überzahl den Ausgleich auf dem Schläger, doch anstatt selbst zu treffen, verspielten sie die Scheibe an der blauen Linie und luden Crashers-Verteidiger Brian Olbrich zum 1-auf-1-Konter ein, welchen er zum 3:1 für die Hausherren abschloss. Im Schlussdrittel versuchten die Schönheider Wölfe wirklich alles, fanden aber keinen Weg vorbei am Chemnitzer Torhüter. Bereits vier Minuten vor dem Ende nahm Wölfe-Coach Sven Schröder seine Auszeit und Goalie Niko Stark für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Es sollte alles nichts mehr nützen, denn Fabian Kießling (57./58.) traf für Chemnitz noch zweimal ins verwaiste Schönheider Gehäuse zum 5:1-Endstand.




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