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Schönheide. (PM Wölfe) Für die neue Saison 2022/2023 in der Regionalliga Ost haben sich die Schönheider Wölfe dazu entschieden, vorerst nur eine Kontingent-, sprich... Schönheider Wölfe planen mit nur einer Kontingentstelle – Tomas Rubes erhält Zwei-Jahres-Vertrag

Tomas Rubes – © Ellen Hertel Schönheider Wölfe

Schönheide. (PM Wölfe) Für die neue Saison 2022/2023 in der Regionalliga Ost haben sich die Schönheider Wölfe dazu entschieden, vorerst nur eine Kontingent-, sprich Ausländerstelle im Kader zu besetzen.

Auch hier liegt der Fokus in erster Linie auf der Verjüngung der Mannschaft. Entsprechend freuen sich die Vereinsverantwortlichen, weiter mit Tomas Rubes zusammenzuarbeiten, und konnten sich dabei mit dem 26-jährigen Stürmer gleich auf einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag einigen. Tomas Rubes kam erst vergangene Saison vom tschechischen Drittligisten HC Stadion Cheb ins Team der Schönheider Wölfe und wurde gleich in seiner ersten Spielzeit im Wölfe-Trikot zu einem wichtigen Leistungsträger. Mit 24 Toren und 28 Vorlagen in 24 Spielen bewies er auf Anhieb seine Stürmer-Qualitäten, womit er gleich drittbester Scorer in der gesamten Regionalliga Ost wurde. Dieses Potenzial wollten sich die Wölfe unbedingt erhalten, weshalb sich die Vereinsverantwortlichen freuen, dass Tomas auch in den nächsten beiden Spielzeiten für die Wölfe auf Torejagd gehen wird. Wölfe-Coach Sven Schröder zur Personalie Tomas Rubes: „Tomas hat sich letzte Saison von Monat zu Monat gesteigert und ist ein Spieler, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt und welchen ich auch in Unterzahl bringen kann. Er überzeugt auch durch seine Schnelligkeit und seinen Scoring touch. Von daher bin ich froh, dass wir mit ihm verlängern konnten, denn er passt auch charakterlich sehr gut in unser Team.“

Umso schwerer fiel die Entscheidung gegen den 39-jährigen Routinier Petr Kukla, welcher damit keinen neuen Vertrag bei den Wölfen bekommen wird. Bis auf kleinere Unterbrechungen war Petr Kukla seit der Saison 2011/2012, also insgesamt elf Jahre, fester Bestandteil im Wölfe-Team und avancierte durch seine Persönlichkeit auf und neben dem Eis schnell zum Publikumsliebling im Wolfsbau. Der im tschechischen Sokolov geborene Angreifer absolvierte im Trikot mit der Nummer 88 insgesamt 258 Pflichtspiele für die Wölfe und bestach die vielen Jahre immer durch Konstanz und Treffsicherheit vor dem gegnerischen Gehäuse. 357 Tore und 337 Vorlagen sprechen eine deutliche Sprache, womit Petr Kukla ohne Zweifel mit zu den erfolgreichsten Spielern gehört, welche jemals in Schönheide dem Puck nachgejagt haben. Auch in der vergangenen Meister-Saison schaffte er es an die Spitze der Topscorer-Liste in der Regionalliga Ost, weshalb die Entscheidung, in Zukunft ohne ihn zu planen, sicher nicht einfach war, wenngleich diese Entscheidung schon im Vorfeld der Saison 2021/2022 zwischen ihm und den Vereinsverantwortlichen besprochen wurde.

Wölfe-Trainer Sven Schröder zu Petr Kukla: „Petr ist ein Spieler, der immer den Unterschied ausmachen konnte, auch wenn er inzwischen 39 Jahre alt ist. Er war ein Garant für Vorlagen und Tore und er hat jede Menge Erfahrung. Petr war schon ein Jahr darüber informiert, dass aus Vereinssicht die vergangene Saison auch seine letzte Saison in Schönheide sein wird. Wir hätten uns an der Stelle gerne einen anderen Abschied für ihn gewünscht, auch, dass er es selbst nach außen anders kommuniziert hätte. Petr war hier in Schönheide jetzt elf Jahre und ich weiß, dass es ihm schwer fällt, unsere Entscheidung zu akzeptieren, da er immer noch sehr gerne Eishockey spielen würde. Es war für Ihn auch etwas ganz Besonderes, so lange in Schönheide zu sein, wo er mit unseren Fans im Rücken, dem Team oder dem Vorstand dann auch noch so erfolgreich in den letzten Jahren war. Auch wenn uns die Entscheidung letztendlich schwer gefallen ist und wir uns im Vorstand öfters über das Thema ausgetauscht haben, denke ich, dass die Entscheidung richtig ist. Alternativ hätten wir Petr natürlich trotzdem gerne weiter im Verein behalten und haben ihm neben mir die Co-Trainer-Stelle und ein Engagement als Nachwuchstrainer angeboten, was er aber leider abgelehnt hat. Ich wünsche ihm für seine Zukunft alles, alles Gute. Der Schönheider Eishockeysport hat ihm viel zu verdanken, denn was Petr auf und neben dem Eis im Senioren- und Nachwuchsbereich in und für Schönheide geleistet hat ist schon beachtlich und anerkennenswert. Wir haben ihm zu seinen Ehren auch ein Abschiedsspiel im diesjährigen Vorbereitungsprogramm angeboten, hier steht aber seine Entscheidung noch aus, ob Petr dieses annehmen wird.“

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