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Schönheide. (PM Wölfe) „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.“, dieses Zitat könnte man so oder so ähnlich über die Partie am... Schönheider Wölfe lassen Eisbären Juniors keine Chance

Schönheide – Eisbären Juniors – © Anna Löscher Schönheider Wölfe

Schönheide. (PM Wölfe) „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.“, dieses Zitat könnte man so oder so ähnlich über die Partie am Samstagabend zwischen den Schönheider Wölfen und Eisbären Juniors Berlin vor knapp 300 Zuschauern im Wolfsbau setzen.

Ging man aufgrund der bisherigen Ergebnisse zwischen beiden Teams von einem eher engen Match aus, rieben sich nicht nur die Zuschauer, sondern letztendlich auch die Eisbären Juniors selbst die Augen, als am Ende ein mehr als deutlicher 17:2 (7:1, 4:0, 6:1)-Heimsieg für die Wölfe auf der Anzeigetafel stand.

Die Personalsituation der Hauptstädter ist aktuell wirklich prekär. Lediglich zwei Torhüter und elf Feldspieler konnten die Reise ins verschneite Erzgebirge antreten und diese wurden von den Wölfen zu Beginn des Auftaktdrittels dann auch noch ganz böse in Empfang genommen. 2:28 Minuten zeigte die Anzeigetafel, da nahm Eisbären-Trainer Phillip Richter bereits seine Auszeit, denn zu diesem Zeitpunkt führten die Wölfe durch Tore von Vincent Wolf (1.), Yannek Seidel (2.) und Roy Hähnlein (3.) bereits mit 3:0. Zumindest die folgenden fünf Minuten konnten die Gäste etwas durchatmen, ehe die Hausherren in Überzahl erneut zuschlugen und durch Yannek Seidel das 4:0 erzielten. Zwei Minuten später hatten dann auch die Eisbären Juniors ein Erfolgserlebnis, als Phillip Golz in Überzahl auf 1:4 aus Berliner Sicht verkürzen konnte. Dieser Treffer sollte jedoch nur ein Strohfeuer sein, denn bis zur ersten Pause schraubten die klar überlegenen Wölfe weiter am Ergebnis und gingen durch drei Tore von Florian Richter (12.), Florian Heinz (16.) und Tomas Rubes (16.) mit einer 7:1-Führung in die Kabinen.

Auch im Mittelabschnitt brauchten die Erzgebirger keine lange Anlaufzeit. In der 23. Minute erhöhte erst Tomas Rubes auf 8:1 (23.) und nur 21 Sekunden später Vincent Wolf auf 9:1 (24.). Danach schraubten die Wölfe ein, zwei Gänge herunter, ohne jedoch die Spielkontrolle zu verlieren. Die tapferen Eisbären Juniors hatten in dieser Partie einfach nichts entgegenzusetzen und kassierten bis zum zweiten Pausentee noch zwei Treffer von Timon Busse (33.) und Christian Freitag (36.) zum 11:1-Pausenstand. Das Scheibenschießen ging auch im Schlussdrittel munter weiter. Die Wölfe waren in allen Belangen überlegen und ließen in schöner Regelmäßigkeit sechs weitere Tore durch Kevin Piehler (42./54./57.), Tomas Rubes (43./58.) und Yannek Seidel (47.) zur 17:1-Führung folgen. Einzige negativer Punkt im Spiel der Hausherren war die Fünf-plus-Spielerdauerstrafe gegen Verteidiger Franz Berger anderthalb Minuten vor dem Ende der Partie. Zumindest diese Überzahl konnten die Eisbären Juniors Berlin zu ihrem zweiten Treffer durch Eric Balzer nutzen, wonach mit der Schlusssirene ein deutlicher 17:2-Heimsieg für die Schönheider Wölfe zu Buche stand.

Bereits am morgigen Sonntag, dem 22.01.23, um 17:00 Uhr stehen sich dann beide Mannschaften zum direkten Rückspiel im Berliner Wellblechpalast gegenüber. Dann beginnt wieder Alles bei null. Obendrein machte die Erzgebirgssparkasse als Hauptsponsor der Schönheider Wölfe den sehr erfolgreichen Samstagabend noch gänzlich rund, denn vertreten durch Frau Wabnitz (Regionales Engagement & Nutzenstiftung) und Herrn Schmied (Pressesprecher & Bereichsleiter Unternehmenskommunikation) wurde die seit vielen Jahren andauernde erfolgreiche Partnerschaft verlängert und ein neuer Sponsorenvertrag unterzeichnet. Damit bleibt die Erzgebirgssparkasse weiter ein unverzichtbarer Sponsor-Partner bei den Schönheider Wölfen. Der Vorstand der Schönheider Wölfe bedankt sich recht herzlich bei der Erzgebirgssparkasse für das entgegengebrachte Vertrauen und die jahrelange Unterstützung des Schönheider Eishockeysports und weiß dieses Engagement auch gerade in schwierigen Zeiten sehr zu schätzen. Vielen herzlichen Dank!


Schönheider Wölfe legen Auswärtssieg in der Hauptstadt nach

24 Stunden nach dem 17:2-Heimerfolg gegen die Eisbären Juniors Berlin, standen die Schönheider Wölfe schon wieder zum direkten Rückspiel auf dem Eis im Berliner Wellblechpalast. Trotz geschwächtem Kader legte das Team von Coach Sven Schröder nach und gewann die Partie in Hauptstadt am Ende verdient mit 5:2 (0:0, 3:2, 2:0). Torschützen für die Erzgebirger waren Florian Heinz (2), Florian Richter, Christian Freitag und Tomas Rubes. Für die Eisbären Juniors trafen Justin Ludwig-Herbst und Aleksej Abramov.

Beide Trainer hatten es auf der Pressekonferenz nach dem Samstagsspiel gesagt, das Ergebnis abhaken und das Rückspiel am Sonntag in Berlin geht bei null los. Und so begannen beide Mannschaften das Back-To-Back-Game im Welli auch sehr ausgeglichen. Im Vergleich zu Samstag musste Wölfe-Coach Sven Schröder in der Hauptstadt mit einem kleinen 11+2-Kader auskommen, denn mit Richard Zerbst, Timon Busse (beide verletzungsbedingt), Kevin Piehler, Roy Hähnlein (beide berufsbedingt) und Franz Berger (Spieldauerstrafe) fehlten gleich fünf Akteure bei den Erzgebirgern. Etwas besser sah es bei den Eisbären Juniors aus, welche 16 Feldspieler und 2 Torhüter aufbieten konnten. Beide Mannschaften mussten zunächst das Samstagsspiel und die Reisestrapazen aus den Beinen bekommen, wenngleich die Wölfe im ersten Drittel den etwas besseren Eindruck hinterließen. Die ein oder andere gute Torchance gab es ebenfalls, doch anders wie noch Tags zuvor in Schönheide konnten beide Torhüter ihren Kasten in den ersten zwanzig Minuten sauber halten, wonach es mit einem 0:0 in die erste Pause ging. Den Mittelabschnitt begannen die Wölfe dann mit viel Schwung und gingen 64 Sekunden nach Wiederbeginn durch Florian Heinz mit 1:0 in Führung. Knapp vier Minuten später erhöhte Florian Richter gar auf 2:0. Doch die Eisbären Juniors ließen sich zunächst davon nicht aus der Bahn bringen und erzielten durch Justin Ludwig-Herbst (25.) den 1:2-Anschlusstreffer. Die Wölfe hatten jedoch die passende Antwort und stellten durch das 3:1 von Christian Freitag (28.) den Zwei-Tore-Abstand wieder her. In der Folge bestimmten die Wölfe zwar die Partie, gingen aber mit weiteren guten Chancen etwas zu leichtfertig um. Dies bestraften die Berliner in der 37. Minute mit dem 3:2 von Aleksej Abramov. Es hätte aus Wölfe-Sicht noch schlimmer kommen können, als die Eisbären Juniors in der 38. Minute einen Penalty zugesprochen bekamen, doch Justin Ludwig-Herbst scheiterte an Wölfe-Goalie Niko Stark. Damit ging es mit dem knappen 3:2-Vorsprung für die Erzgebirger zum zweiten Pausentee.

Im Schlussdrittel waren die Wölfe wieder spielbestimmender und erarbeiteten sich teils sehr gute Möglichkeiten. Es dauerte jedoch bis zur 49. Minute, ehe Florian Heinz mit seinem Treffer zum 4:2 wieder etwas mehr Ruhe in die Partie brachte. Spätestens mit dem 5:2 durch Tomas Rubes in der 51. Minute waren die Weichen endgültig auf Auswärtssieg gestellt. Die Eisbären Juniors hatten auf diesen Doppelschlag keine Antwort mehr und so spielten die Wölfe ohne weiter größere Highlights routiniert die Zeit von der Uhr. Mit diesem 5:2-Erfolg bauen die Schönheider Wölfe die Tabellenführung in der Regionalliga Ost auf die zweitplatzierten Akademiker vom FASS Berlin auf neun Punkte aus. Beide Mannschaften stehen sich dann am kommenden Sonntag, dem 29.01.23, um 17:00 Uhr zum direkten Duell und gleichzeitig Topspiel im Schönheider Wolfsbau gegenüber. Zuvor sind die Wölfe aber am Samstag, dem 28.01.23, um 18:30 Uhr erst noch zum Auswärtsspiel bei den Tornados vom ELV Niesky gefordert.


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