Schönheide. (PM Wölfe) Die Schönheider Wölfe haben das Spitzenspiel der Regionalliga Ost bei den Luchsen Lauterbach verdient mit 6:3 (4:1, 1:1, 1:1) für sich entschieden und damit eindrucksvoll ihre Ambitionen im Kampf um die Spitzenplätze untermauert.
Vor 438 Zuschauern in der Eissport Arena Lauterbach, darunter rund 120 lautstarke Wölfefans, die mit zwei ausverkauften Fanbussen nach Hessen gereist waren, erwischten die Erzgebirger einen perfekten Start.
Bereits in der 4. Spielminute brachte Rückkehrer Tom Berlin die Wölfe in Führung. Der Stürmer war erst in dieser Woche vom ERSC Amberg nach Schönheide zurückgekehrt und feierte ein gelungenes Comeback im Trikot seines alten und neuen Vereins. Zwar glich Lauterbach kurz darauf aus, doch die Antwort der Wölfe fiel beeindruckend aus. Zwischen der 14. und 16. Minute legte Schönheide einen furiosen Drei-Tore-Lauf hin. Zunächst traf Tomas Rubes zum 2:1, ehe er nur eine Minute später im Powerplay erneut zuschlug. Den Schlusspunkt unter ein starkes erstes Drittel setzte Florian Heinz mit dem Treffer zum 4:1. Mit dieser komfortablen Führung ging es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt standen die Wölfe zunächst defensiv unter Druck und überstanden in der 27. Minute sogar eine einfache sowie kurz darauf eine doppelte Unterzahl ohne Gegentor. Maßgeblichen Anteil daran hatte Torhüter Kevin Kopp, der insgesamt eine starke Leistung zeigte. In der 32. Minute verkürzten die Gastgeber zwar auf 2:4, doch die Wölfe zeigten sich unbeeindruckt. Nur 57 Sekunden später stellte Jan Meixner mit seinem Treffer zum 5:2 den alten Drei-Tore-Abstand wieder her, zugleich der Pausenstand nach 40 Minuten.
Auch im Schlussdrittel ließ Schönheide nichts mehr anbrennen. In der 46. Minute nutzte Lukas Lenk ein Powerplay eiskalt aus und erzielte das 6:2 – die Vorentscheidung. Zwar gelang den Luchsen noch das 3:6, doch die Wölfe spielten die Partie anschließend routiniert zu Ende.
Nach der Schlusssirene feierten Mannschaft und Fans gemeinsam einen verdienten Auswärtssieg, der nicht nur tabellarisch, sondern auch emotional ein starkes Ausrufezeichen setzte. Die Unterstützung der mitgereisten Anhänger verwandelte die Eissport Arena phasenweise in ein „kleines Wolfsrevier“ – ein Heimspiel in der Fremde.
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